Bundesbank gibt erstmals die Verteilung ihrer Goldreserven bekannt

Bundesbank gibt erstmals die Verteilung ihrer Goldreserven bekannt Frankfurt/Main (dapd). Die Bundesbank macht erstmals genaue Angaben zur Verteilung ihrer Goldreserven. Annähernd die Hälfte (45 Prozent) des deutschen Goldes, nämlich 1.536 Tonnen, lagerte Ende vergangenen Jahres bei der US-Notenbank Fed in New York, wie aus einer Tabelle hervorgeht, die die Bundesbank am Donnerstag auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Bisher hatte die deutsche Notenbank nur bekanntgegeben, dass sie insgesamt 3.396 Tonnen Gold im Gesamtwert von rund 133 Milliarden Euro besitzt. Damit reagiert die Bundesbank auf Kritik, sie prüfe das Gold im Ausland nicht ausreichend auf Echtheit und Gewicht. Den nun veröffentlichten Zahlen zufolge liegen 1.036 Tonnen des Edelmetalls in der Frankfurter Zentrale, was einem Anteil von 31 Prozent entspricht. Drittgrößter Lagerort ist London, wo 450 Tonnen oder 13 Prozent der Goldreserven im Tresor der Bank von England verschlossen sind. Die französische Zentralbank bewacht in Paris 374 Tonnen (11 Prozent) des deutschen Goldes. (Übersicht über die Goldreserven der Bundesbank: http://url.dapd.de/WskCWS ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Waigel und Hambrecht prüfen Manager-Boni der Deutschen Bank

Waigel und Hambrecht prüfen Manager-Boni der Deutschen Bank Frankfurt/Main (dapd). Der ehemalige Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht, leitet die Vergütungskommission der Deutschen Bank. Das Gremium soll prüfen, ob Höhe und Art der Manager-Boni angemessen sind, und Grundsätze für eine Neuregelung erarbeiten, wie das größte deutsche Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Mit der Kommission reagiert die Deutsche Bank auf Kritik an teils enorm hohen Boni für Manager, die selbst dann gezahlt wurden, wenn der nachhaltige Unternehmenserfolg ausblieb. Weitere Mitglieder sind demnach Ex-Finanzminister Theo Waigel (CSU), der Aufsichtsratschef des Versandhauses Otto, Michael Otto, der Vorstandschef der Vermögensverwaltung Schroders, Michael Dobson, und Morris Offit, Aufsichtsratsmitglied des US-Versicherungskonzerns AIG. Die Empfehlungen der Kommission sollen bereits in die Vergütungspraxis für 2012 einfließen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Porsche strebt ein weiteres Rekordjahr an

Porsche strebt ein weiteres Rekordjahr an Stuttgart (dapd). Der Sportwagenhersteller Porsche ist im laufenden Jahr noch rasanter unterwegs als im bisherigen Rekordjahr 2011. Das operative Ergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,9 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro, wie Porsche am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Umsatz legte um 28,1 Prozent auf 10,15 Milliarden Euro zu, der Absatz um 20,2 Prozent auf 103.245 Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr betrug das operative Ergebnis 2,05 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei 10,9 Milliarden Euro, der Absatz bei 116.978 Fahrzeugen. Angesichts der Neunmonatszahlen dürfte dieser Dreifachrekord im Gesamtjahr überboten werden. „Mit der erzielten Umsatzrendite von 18,5 Prozent nimmt die Porsche AG eine herausragende Stellung innerhalb der Automobilindustrie ein“, sagte Matthias Müller, der Vorstandsvorsitzende des kürzlich vollständig in den Volkswagen-Konzern integrierten Autoherstellers. Vor dem Hintergrund des sich immer stärker eintrübenden westeuropäischen Marktumfelds sei dies ein exzellentes Resultat, fügte Finanzvorstand Lutz Reschke hinzu. „Jetzt zeigt sich, wie wichtig die konsequente Internationalisierung unseres Geschäfts ist“, sagte er. In den USA wurden von Januar bis September 24.982 Autos verkauft, ein Plus von über 22 Prozent. Noch größere Zuwachsraten wiesen China und Russland auf. Selbst auf dem für die Autobranche derzeit so schwierigen europäischen Markt legte Porsche deutlich zu. In Europa betrug der Zuwachs mehr als 13 Prozent auf 34.656 Fahrzeuge. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wuchs der Absatz um 14,2 Prozent auf 11.905 Autos. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Porsche strebt ein weiteres Rekordjahr an

Porsche strebt ein weiteres Rekordjahr an Stuttgart (dapd). Der Sportwagenhersteller Porsche ist im laufenden Jahr noch rasanter unterwegs als im bisherigen Rekordjahr 2011. Das operative Ergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,9 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro, wie Porsche am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Umsatz legte um 28,1 Prozent auf 10,15 Milliarden Euro zu, der Absatz um 20,2 Prozent auf 103.245 Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr betrug das operative Ergebnis 2,05 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei 10,9 Milliarden Euro, der Absatz bei 116.978 Fahrzeugen. Angesichts der Neunmonatszahlen dürfte dieser Dreifachrekord im Gesamtjahr überboten werden. „Mit der erzielten Umsatzrendite von 18,5 Prozent nimmt die Porsche AG eine herausragende Stellung innerhalb der Automobilindustrie ein“, sagte Matthias Müller, der Vorstandsvorsitzende des kürzlich vollständig in den Volkswagen-Konzern integrierten Autoherstellers. Vor dem Hintergrund des sich immer stärker eintrübenden westeuropäischen Marktumfelds sei dies ein exzellentes Resultat, fügte Finanzvorstand Lutz Reschke hinzu. „Jetzt zeigt sich, wie wichtig die konsequente Internationalisierung unseres Geschäfts ist“, sagte er. In den USA wurden von Januar bis September 24.982 Autos verkauft, ein Plus von über 22 Prozent. Noch größere Zuwachsraten wiesen China und Russland auf. Selbst auf dem für die Autobranche derzeit so schwierigen europäischen Markt legte Porsche deutlich zu. In Europa betrug der Zuwachs mehr als 13 Prozent auf 34.656 Fahrzeuge. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wuchs der Absatz um 14,2 Prozent auf 11.905 Autos. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Gesundheitswirtschaft trotzt der Krise

Gesundheitswirtschaft trotzt der Krise Berlin (dapd). Die Gesundheitswirtschaft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren weit schneller gewachsen und ist deutlich krisenresistenter als der Rest der Wirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstag in Berlin vorgestellte Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). „Der größte Sektor der deutschen Volkswirtschaft ist die Gesundheitswirtschaft“, heißt es darin. Sie erwirtschafte knapp elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Jeder siebte Beschäftigte in Deutschland sei in der Branche tätig. Von 2005 bis 2010 stieg die Bruttowertschöpfung von sieben der größten Unternehmen im Gesundheitswesen laut Studie um fast 40 Prozent und damit dreimal so stark wie in der Gesamtwirtschaft. Gleichzeitig hielten die Firmen ihre Bruttowertschöpfung im Krisenjahr 2009 im Gegensatz zum Rest der Wirtschaft weitgehend konstant. Zu den untersuchten Unternehmen gehören Bayer HealthCare, Boehringer Ingelheim, Merck und Sanofi-Aventis. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Reeder begrüßen Aufstockung der Schifffahrtsförderung

Reeder begrüßen Aufstockung der Schifffahrtsförderung Berlin/Hamburg (dapd). Der Verband Deutscher Reeder (VDR) sieht in der Aufstockung der Mittel für die Schifffahrtsförderung ein klares Zeichen für die Zukunft der maritimen Wirtschaft. Nun sei der Weg frei für die deutlich verbesserte Förderung von Ausbildung und Beschäftigung in der Seeschifffahrt am Standort Deutschland, sagte VDR-Präsident Michael Behrendt am Donnerstag in Hamburg. 2013 stünden erstmals rund 90 Millionen Euro bereit. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte am Mittwoch die Aufstockung der Mittel für die Schifffahrtsförderung 2013 auf 57,8 Millionen Euro beschlossen. Zeitgleich hatte der Verkehrsausschuss laut VDR die Rechtsgrundlage für die Einrichtung eines privaten Treuhandfonds geschaffen. Damit wollen die deutschen Reeder ab 2013 jährlich 20 Millionen Euro für die Ausbildungsförderung bereitstellen. Dazu kommen 10 Millionen Euro Reederbeitrag aus den seit Juli erhöhten Ausflaggungsgebühren. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Daimler dreht an der Kostenschraube

Daimler dreht an der Kostenschraube Stuttgart (dapd). Daimler muss dringend an seiner Profitabilität arbeiten und hat dazu weitere Details eines milliardenschweren Sparprogramms genannt. Das „Fit for Leadership“ genannte Programm soll ab 2014 mit zwei Milliarden Euro zum Ergebnis beitragen, wie Finanzvorstand Bodo Uebber am Donnerstag in Stuttgart sagte. Mehr als 50 Prozent des Betrags sollen schon 2013 realisiert werden. Der Grundsatz laute: „Was unsere Wettbewerbsfähigkeit steigert, wird gemacht, auf alles andere wird verzichtet.“ Das Unternehmen will sich alle Kosten genau anschauen. Es sollen keine Kündigungen ausgesprochen werden. Daimler setzt auf Abfindungsprogramme und Regelungen zur Altersteilzeit. Wie dringend Daimler an seiner Profitabilität arbeiten muss, zeigen nicht zuletzt die Zahlen für das dritte Quartal. Durch eine Panne im New Yorker Büro hatte Daimler diese bereits am Vorabend veröffentlicht. Statt mit 8,8 Milliarden Euro wie im Vorjahr rechnet der DAX-Konzern 2012 demnach nur noch mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 8,0 Milliarden Euro. Damit kassiert Daimler wie bereits von einigen Analysten erwartet seine Jahresprognose für den Gesamtkonzern. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Erwartungen für seine Autosparte Mercedes-Benz Cars zurückgeschraubt. Auch die ehrgeizigen Renditeziele für die einzelnen Sparten werden zunächst zurückgestellt. „Der Konzern geht davon aus, die Ziele erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erreichen“, erklärte Daimler. Die anderen Kennwerte stimmten zwar. Von Juli bis September verkaufte Daimler weltweit 528.600 Pkw und Nutzfahrzeuge, das war ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Pkw-Sparte fuhr in dem Zeitraum mit 345.400 Einheiten einen Rekord ein. Auch Daimler Trucks steigerte den Absatz um drei Prozent auf 119.100 Einheiten. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 28,6 Milliarden Euro. Renditeziele werden nicht erreicht Die beiden Mercedes-Benz-Konkurrenten BMW und Audi arbeiten aber wesentlich profitabler als die Stuttgarter. Diese kommen laut Uebber aktuell auf eine Rendite bei Pkw von sieben Prozent und bei Trucks von fünf bis sechs Prozent. Daimler strebte ursprünglich für beide eine Zielrendite von zehn beziehungsweise acht Prozent ab 2013 an. „Wir können die Markteinflüsse nicht ignorieren und an Zielen festhalten, die nicht realistisch sind“, sagte Uebber. Der Konzern will sie jetzt zu einem nicht definierten späteren Zeitpunkt erreichen. Das Ergebnis wurde vor allem durch hohe Kosten für Produktneuanläufe belastet. Zudem investiert Daimler massiv in Entwicklungskosten, um mit einer breiten Modellpalette gegenüber BMW und Audi Boden gut zu machen. Bis 2020 ist es das erklärte Ziel der Stuttgarter, die Nummer eins unter den Premiummarken zu sein. Daimler will chinesische Händler schulen Schwierigkeiten hat Daimler auch in China, wo die Vertriebsstrukturen noch ineffizient sind und die Profitabilität der Händler zu wünschen lässt. Allein in das Training der Händler und einen verbesserten Markenauftritt will Daimler im laufenden vierten Quartal 850 Millionen Euro investieren. Probleme hatte auch Daimler Trucks, das von der schwächelnden Konjunktur in Westeuropa voll erwischt wurde. Zudem verliefen die Geschäfte in Lateinamerika durch die Einführung einer neuen Abgasnorm schleppend. „Wir sind heute noch nicht da, wo wir mit Daimler mittel- bis langfristig hinwollen“, räumte Uebber ein. Derzeit hat Mercedes-Benz im Vergleich zur Konkurrenz von BMW und Audi eine wesentlich ältere Modellpalette. Das wird sich erst in den kommenden Jahren ändern. 2013 kommt die neue S-Klasse auf den Markt, die E-Klasse wird runderneuert. 2014 folgt die neue C-Klasse. Mit der neuen B- und A-Klasse brachte der Autohersteller zudem im vergangenen und in diesem Jahr Volumenmodelle in den Markt, die zu weiterem Wachstum führen sollen. Auch bei den Trucks stellte Daimler in diesem Jahr zahlreiche neue Modelle vor, die in Zukunft den Absatz ankurbeln sollen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Zigaretten werden wieder teurer

Zigaretten werden wieder teurer Berlin (dapd). Eine Schachtel Zigaretten des Herstellers British American Tobacco wird Anfang 2013 bis zu zehn Cent teurer. Das berichtet die Zeitung „Die Welt“ am Donnerstag unter Berufung auf das Tabakunternehmen („Lucky Strike“, „Pall Mall“, „Gitanes“). Hauptgrund seien höhere Steuern von vier bis acht Cent je Packung. „Unsere Firmenpolitik ist es, Verbrauchssteuererhöhungen grundsätzlich an die Kunden weiterzugeben“, sagte der Deutschlandchef von British American Tobacco, Ad Schenk. Andere Tabakfirmen hielten sich noch bedeckt. Die Zigarettenhersteller ziehen aber bei Preiserhöhungen der Konkurrenz meist rasch nach. Der Staatsanteil pro Zigarettenschachtel liegt laut der Zeitung derzeit bei 73 Prozent des Verbraucherpreises. Im November 2010 hatte das Bundesfinanzministerium eine Steuererhöhung auf Zigaretten in fünf Schritten bis 2015 beschlossen. Im Januar folgt die dritte Stufe. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bahnstreik in Frankreich ohne Folgen für Reisende nach Deutschland

Bahnstreik in Frankreich ohne Folgen für Reisende nach Deutschland Paris (dapd). Ohne Auswirkungen für Reisende nach Deutschland hat ein Streik bei der französischen Staatsbahn SNCF begonnen. In Frankreich selbst fiel rund ein Viertel der Hochgeschwindigkeitszüge TGV aus, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Die internationalen Verbindungen nach Deutschland, Belgien, Großbritannien und in andere Nachbarländer waren nicht betroffen. Der Ausstand, mit dem die Eisenbahner gegen zu geringe Lohnerhöhungen protestieren, begann am Mittwochabend und soll noch bis Freitagmorgen dauern. Am Freitag wird auch die französische Fluglinie Air France bestreikt. Die Fluggesellschaft teilte aber mit, dass der Streik gegen die Sparpläne lediglich zu einigen Verspätungen führen werde. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Unklare Zukunft belastet Geschäft von Praktiker

Unklare Zukunft belastet Geschäft von Praktiker Hamburg (dapd). Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker ist wegen der ungewissen Zukunft des Konzerns noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal vergrößerte sich der operative Verlust auf 17,3 Millionen Euro von gut 10 Millionen Euro im Vorjahr, wie Praktiker am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Umsatz brach demnach um ein Zehntel auf 758 Millionen Euro ein. Vor allem im Deutschland sei das Geschäft wegen der unsicheren Zukunftsperspektive schlechter gelaufen. Dabei schnitt die Qualitätsmarke Max Bahr, die das Hauptgeschäft tragen soll, besser ab als der Discounter Praktiker. Der Konzern hat durch seine Billigstrategie („20 Prozent auf alles“) und Missmanagement Verluste angehäuft. Praktiker steckt mitten im Umbruch und hat erst vor kurzem die weitere Finanzierung gesichert. Zuvor hatte es monatelang Streit um den Kurs der Neuausrichtung und diverse Managerwechsel gegeben. Die unklaren Zukunftsaussichten hätten die Beziehungen zu Lieferanten und die Warenverfügbarkeit zeitweilig beeinträchtigt, sagte Vorstandschef Armin Burger. Das Management habe sich auf den Umbau und die Finanzierung konzentriert. „Wir haben jetzt eine stabile planerische Basis und eine konkrete Entwicklungsperspektive, aus der wir neue Kraft schöpfen können“, erklärte Burger. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)