Deutlich weniger offene Stellen im dritten Quartal

Deutlich weniger offene Stellen im dritten Quartal Nürnberg (dapd). Die Zahl der offenen Stellen ist im dritten Quartal deutlich zurückgegangen. Sie lag mit 863.000 um 56.000 oder sechs Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag nach der Befragung von 9.000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche mitteilte. Demnach gab es in Westdeutschland 731.000 und in Ostdeutschland 132.000 offene Stellen. Die Zahl der sofort zu besetzenden Jobs blieb laut IAB mit 684.000 nahezu konstant, die der später zu besetzenden Stellen sank dagegen um ein Fünftel auf 179.000. Nach Einschätzung von IAB-Autorin Anja Kettner zeigt dies die unsicheren Erwartungen der Unternehmer über die weitere Entwicklung der Eurokrise und der Absatzmärkte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Umsatz von Phoenix Solar bricht ein

Umsatz von Phoenix Solar bricht ein Sulzemoos (dapd). Phoenix Solar hat im dritten Quartal einen weiteren massiven Umsatzeinbruch hinnehmen müssen. Die Erlöse des Großhändlers von Photovoltaik-Anlagen gingen von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 64 Prozent auf 40,8 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag im oberbayerischen Sulzemoos mitteilte. Phoenix Solar litt weiter unter einer schwachen Nachfrage nach Solaranlagen und dem heftigen Preiskampf. Den Nettoverlust verringerte das Unternehmen nach dem Abbau von 60 Prozent der Arbeitsplätze dagegen von 13,3 Millionen Euro auf 4,0 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten habe sich das Minus im Jahresvergleich von 40,1 Millionen auf 22,1 Millionen Euro reduziert, hieß es. Das Unternehmen hatte sich bis August von 170 der mehr als 300 Beschäftigten in Deutschland getrennt. Für das Gesamtjahr hatte Phoenix Solar seine Umsatzerwartungen bereits im Oktober deutlich zurückgeschraubt. Statt 210 bis 240 Millionen Euro erwartet das Solarunternehmen nur noch Erlöse zwischen 150 und 170 Millionen Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Sparprogramme sollen Ergebnis bei HeidelbergCement verbessern

Sparprogramme sollen Ergebnis bei HeidelbergCement verbessern Heidelberg (dapd). Der Baustoffkonzern HeidelbergCement begegnet einer nachlassenden Nachfrage in Westeuropa mit Sparanstrengungen und hält an seinen Zielen für 2012 fest. Die Ergebnisqualität habe sich im dritten Quartal vor allem dank der verordneten Einsparungen weiter verbessert, sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele am Donnerstag in Heidelberg. „Unser Programm ‚FOX 2013‘ ist ein großer Erfolg und wir haben unser Einsparziel für 2012 bereits übertroffen“, sagte er. Mit weiteren Einsparungen und gezielten Preiserhöhungen sieht sich der DAX-Konzern gut für die kommenden Monate gerüstet. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal um 8,9 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro. Dazu trugen den Angaben nach auch steigende Preise und eine günstige Entwicklung der Wechselkurse bei. Das operative Ergebnis legte um 15,5 Prozent auf 649 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb dem Konzern ein Überschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 258,9 Millionen Euro, das waren 3,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das FOX-Programm habe bereits Einsparungen von 241 Millionen Euro generiert, angestrebt waren für 2012 rund 200 Millionen Euro. Weitere Einsparungen sollen die beiden Programme „Leo“ und „Perform“ beisteuern. Bei Ersterem will der Konzern bis 2014 Logistikkosten in Höhe von 150 Millionen Euro sparen. Durch das zweite Programm soll die Marge im Geschäftsbereich Zement verbessert werden. Mitarbeiterzahl in reifen Märkten abgebaut Durch die Sparprogramme hat HeidelbergCement fast 1.300 Stellen in Nordamerika, Großbritannien, Spanien und in einigen osteuropäischen Ländern abgebaut. Gleichzeitig kamen 600 neue Mitarbeiter in Wachstumsmärkten, wie Indien und Indonesien hinzu. Unter dem Strich beschäftigte der Konzern Ende September 53.729 Mitarbeiter. Operativ kämpft HeidelbergCement mit einer nachlassenden Nachfrage auf den west- und nordeuropäischen Märkten. Demgegenüber steht eine steigende Nachfrage in Nordamerika und Asien. „Der Zement- und Transportbetonabsatz profitierte im dritten Quartal 2012 von der fortgesetzten Erholung des Wohnungsbaus in Nordamerika“, hieß es. Von allen Konzerngebieten zeigte Nordamerika das stärkste Absatzwachstum, gefolgt von Asien-Pazifik und Afrika-Mittelmeerraum. Konzernchef Scheifele warnte vor einer weiterhin schwierigen Lage vor allem in Europa. „Die Notwendigkeit der Länder, ihre Schulden abzubauen, dürfte das Absatzwachstum in den reifen Märkten auf absehbare Zeit dämpfen“, sagte er. „Wir werden unsere Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung unvermindert fortsetzen und wo nötig weitere Kapazitätsanpassungen vornehmen“, kündigte er an. Der Vorstand halte am Ziel fest, den Umsatz und das operative Ergebnis im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

AMD verlässt Dresden endgültig

AMD verlässt Dresden endgültig Dresden (dapd-lsc). Der US-Elektronikkonzern AMD zieht sich nach Medienberichten endgültig aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zurück. Als Teil einer weltweiten Stellenkürzung werde auch das letzte verbliebene Forschungszentrum geschlossen, wie die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ und die „Sächsische Zeitung“ unter Berufung auf eine Unternehmenssprecherin berichten. Das Zentrum beschäftigte bis zu zwei Dutzend Mitarbeiter. AMD bleibe aber ein wichtiger Kunde der Dresdner Chipfabrik von Globalfoundries, sagte die Sprecherin. Von dem Rückzug aus Dresden hatte zuvor das Online-Portal Heise erfahren. AMD gehörte mit seiner Chipproduktion ursprünglich zu den größten Arbeitgebern in der Region. Bis zu 3.000 Mitarbeiter waren beschäftigt. Die Produktion wurde später in Globalfoundries ausgegliedert. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Exporte sinken deutlich

Deutsche Exporte sinken deutlich Wiesbaden (dapd). Deutschland hat im September deutlich weniger Waren aus- und eingeführt als im gleichen Monat des Vorjahres. Der Gesamtwert der Exporte sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 3,4 Prozent auf 91,7 Milliarden Euro. Der Wert der Importe habe gegenüber dem September 2011 um 3,6 Prozent auf 74,9 Milliarden Euro abgenommen, teilte das Amt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Um saisonale Schwankungen bereinigt, seien die Ausfuhren um 2,5 Prozent und die Einfuhren um 1,6 Prozent gesunken, hieß es. Unter dem Strich erreichte der deutsche Außenhandel im September einen Überschuss von 16,9 Milliarden Euro und blieb hinter dem Wert des Vorjahresmonats von 17,3 Milliarden Euro zurück. Auch der Überschuss der Leistungsbilanz, in die auch grenzüberschreitende Dienstleistungen, Einkommen und Vermögensübertragungen eingehen, fiel den Angaben zufolge mit 16,3 Milliarden Euro geringer aus als der Vorjahreswert von 17,0 Milliarden Euro. Vor allem der Außenhandel mit der Eurozone war verglichen mit dem Vorjahresmonat stark rückläufig. Die deutschen Exporte in den Währungsraum sanken im September um 9,1 Prozent auf 34,5 Milliarden Euro. Die Importe von dort nahmen um 5,7 Prozent auf 32,7 Milliarden Euro ab. Alle Werte sind nicht um Preiserhöhungen bereinigt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Gewinn von SMA Solar bricht ein

Gewinn von SMA Solar bricht ein Niestetal (dapd). Die Solartechnikfirma SMA Solar hat nach einem massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal ihre erst kürzlich gesenkten Prognosen bekräftigt. Für die Zeit von Juli bis September sackte der Gewinn von Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um rund 57 Prozent auf 32,3 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Donnerstag im hessischen Niestetal mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 21,5 Millionen Euro, nachdem es ein Jahr zuvor noch rund 53 Millionen Euro waren. Der Quartalsumsatz des weltweit größten Herstellers von Wechselrichtern für Solaranlagen fiel um 24 Prozent auf 362,7 Millionen Euro. SMA Solar hatte der Krise der Solarbranche lange Zeit getrotzt, dann aber im Oktober eine Gewinnwarnung gegeben. Wegen massiver Kürzungen bei der Solarförderung und steigenden Preisdrucks rechnet die Firma für 2013 im besten Fall mit einem ausgeglichenen Ergebnis bei einem Umsatz zwischen 900 Millionen und 1,3 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr soll der Umsatz noch 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro erreichen. Das operative Ergebnis wird bei 100 bis 150 Millionen Euro erwartet. SMA Solar hat auch angekündigt, 450 von weltweit 5.500 Stellen zu streichen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Tognum bestätigt Jahresziele

Tognum bestätigt Jahresziele Friedrichshafen (dapd). Der Motorenhersteller Tognum kämpft gegen den konjunkturellen Gegenwind an, hat jedoch im dritten Quartal weitere deutliche Einbrüche bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen müssen. „Aufgrund des guten Auftragsbestands streben wir aber ein viertes Quartal etwas über Vorjahresniveau an und bestätigen daher aus heutiger Sicht unsere Umsatz- und Ergebnisziele“, sagte der Vorstandsvorsitzende des im vergangenen Jahr von Daimler und Rolls-Royce übernommenen Unternehmens, Joachim Coers, am Donnerstag in Friedrichshafen. Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich bei einer bereinigten Umsatzrendite von zehn Prozent. Im dritten Quartal brach der Konzernüberschuss auf Jahressicht aber um 42,7 Prozent auf 31,3 Millionen Euro ein. Der Umsatz ging um 5,8 Prozent auf 677,3 Millionen Euro zurück. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Adidas wächst auch im dritten Quartal

Adidas wächst auch im dritten Quartal Herzogenaurach (dapd). Europas größter Sportausrüster Adidas hat seinen Erfolgskurs im dritten Quartal fortgesetzt, jedoch wegen eines schwächeren Geschäfts bei der US-Tochter Reebok seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht nach unten geschraubt. Wie das im fränkischen Herzogenaurach ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird für 2012 nur noch ein währungsbereinigter Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich erwartet. Bisher war Adidas von einem Plus um annähernd zehn Prozent auf 14,6 Milliarden Euro ausgegangen. Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz den Angaben nach währungsbereinigt um 4 Prozent auf 4,173 Milliarden Euro und von Januar bis September um 8 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn nach Steuern legte um 14 Prozent auf 344 Millionen Euro im Quartal zu und um 22 Prozent auf 798 Millionen Euro im Neunmonatszeitraum. Wegen eines traditionell schwächeren vierten Quartals prognostiziert Adidas für das Gesamtjahr unverändert einen Gewinnanstieg auf 770 bis 785 Millionen Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

ProSiebenSat.1 mit Gewinnsprung

ProSiebenSat.1 mit Gewinnsprung Unterföhring (dapd). Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im dritten Quartal seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das bereinigte Nettoergebnis stieg um 42,2 Millionen auf 65,1 Millionen Euro, wie ProSiebenSat.1 am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte. Den Umsatz erhöhte der Konzern um 7,1 Prozent auf 636,9 Millionen Euro. Mit seinen Digitalaktivitäten konnte ProSiebenSat.1 Einbußen im Fernsehgeschäft mehr als ausgleichen. Nachdem das Unternehmen nach eigenen Angaben in allen Geschäftsbereichen positiv in das vierte Quartal gestartet war, bestätigte es seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2012. ProSiebenSat.1 erwartet einen Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen soll das Vorjahresergebnis Höhe von 850 Millionen Euro übertreffen. Der Nettogewinn soll ebenfalls zulegen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bosch nimmt durch Aktienverkauf 1,1 Milliarden Euro ein

Bosch nimmt durch Aktienverkauf 1,1 Milliarden Euro ein Stuttgart (dapd). Der Technikkonzern Bosch hat durch den Verkauf seiner restlichen Anteile an dem japanischen Automobilzulieferer Denso 1,1 Milliarden Euro erlöst. „Die Barmittel sollen für Investitionen in Zukunftsbereiche sowie für die Finanzierung von Unternehmenszukäufen verwendet werden“, teilte der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mit. Bosch trennte sich in den vergangenen Tagen von den restlichen Anteilen an den Japanern, bereits 2009 hatte das Unternehmen Denso-Aktien veräußert. Bei dem Investment handelte es sich den Angaben nach um eine nicht-strategische Finanzbeteiligung, die Bosch seit Mitte der 1950er Jahre gehalten hatte. Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Bosch und Denso, hieß es. Beide Unternehmen wollten auch künftig weiter kooperieren. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)