Infineon setzt nach Gewinneinbruch den Rotstift an

Infineon setzt nach Gewinneinbruch den Rotstift an Neubiberg (dapd). Der Halbleiterhersteller Infineon verbucht deutliche Umsatzrückgänge und startet daher ein umfassendes Sparprogramm. So setzt das DAX-Unternehmen vereinzelt auf Kurzarbeit, reduziert die Zahl der Zeitarbeiter und schaltet nicht ausgelastete Produktionsanlagen vorübergehend ab, wie Infineon am Mittwoch in Neubiberg bei München mitteilte. Die Zahl der Arbeitsplätze wird eingefroren, Gehaltserhöhungen werden verschoben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis 30. September 2012) brach der Gewinn des Automobil- und Industriezulieferers ein. Der Überschuss fiel von 1,1 Milliarden auf 427 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten sank von 744 Millionen auf 432 Millionen Euro. Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurück. Im Vorjahr hatte Infineon die Erlöse noch um ein Fünftel gesteigert. „Der konjunkturelle Gegenwind wird stärker“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss. „Und wir sehen nicht, dass er sich schnell drehen wird.“ Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet er daher mit einem weiteren Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich. Erlöse sinken auch im neuen Geschäftsjahr Nachdem die Erlöse am Ende des Geschäftsjahres spürbar geringer ausfielen, gehen sie auch im laufenden ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres weiter zurück. Infineon setzt daher wie bereits angekündigt ein Sparprogramm um, mit dem mehr als 100 Millionen Euro eingespart werden sollen. Der Konzern hatte bereits in den vergangenen Monaten seine Prognose reduziert und von sinkenden Umsätzen berichtet. Die größten Rückgänge musste Infineon im vergangenen Geschäftsjahr im Bereich Leistungshalbleiter für Industrie-, Computing- und Konsumanwendungen hinnehmen. Im Bereich Automobilzulieferungen und Chipkarten legte Infineon dagegen zu. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres waren die Erlöse in allen Segmenten rückläufig. Trotz des rückläufigen Ergebnisses plant Infineon, wie beim letzten Mal eine Dividende von zwölf Cent je Aktie auszuschütten. Am Mittwochmorgen war Infineon größter Gewinner im DAX. Die Aktie stieg um drei Prozent auf 5,40 Euro. Ploss trat am 1. Oktober die Nachfolge von Peter Bauer an, der wegen einer Osteoporose-Erkrankung die Konzernführung abgegeben hatte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Zahl der Industriebeschäftigten wächst

Zahl der Industriebeschäftigten wächst Wiesbaden (dapd). Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist ungeachtet der schwächelnden Konjunktur weiter gestiegen. Ende September zählten die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes hierzulande 5,3 Millionen Mitarbeiter, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 93.000 oder 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Zahl der Industriebeschäftigten mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent nahezu unverändert. Berücksichtigt wurden Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern. Besonders groß war der Zuwachs im Maschinenbau, der Ende September 3,6 Prozent mehr Beschäftigte hatte als vor einem Jahr. In der Metallindustrie lag das Plus den Statistikern zufolge bei 2,9 Prozent, im Autobau bei 2,6 Prozent. Lediglich geringe Steigerungen in der Beschäftigtenzahl hatten die Elektroindustrie mit einem Plus von 0,5 Prozent und die chemische Industrie mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Bundesbank warnt vor Folgen der EZB-Politik in der Krise

Bundesbank warnt vor Folgen der EZB-Politik in der Krise Frankfurt/Main (dapd). Die Bundesbank betrachtet den Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Krise auf mittlere Sicht als Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems. Die Euro-Notenbanken hätten sich hohe Risiken aufgebürdet, erklärte Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger am Mittwoch in Frankfurt am Main bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts der deutschen Zentralbank. „Die Geldpolitik kann die Ursachen der Krise allerdings nicht beseitigen, sondern nur Zeit verschaffen“, sagte sie und forderte Reformen in den Krisenstaaten der Eurozone. Die europäische Staatsschuldenkrise ist nach Ansicht der Bundesbank noch immer das größte Risiko für die Finanzstabilität. Zudem könnten die niedrigen Zinsen, die hohe Liquidität und mögliche Übertreibungen am deutschen Immobilienmarkt die Stabilität gefährden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bericht: Deutsche Bank will Vergleich im Kirch-Streit bis Februar

Bericht: Deutsche Bank will Vergleich im Kirch-Streit bis Februar Düsseldorf (dapd). Die Deutsche Bank strebt einem Bericht zufolge einen Vergleich mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch bis spätestens Februar 2013 an. So laute die interne Vorgabe der Doppelspitze aus Anshu Jain und Jürgen Fitschen, berichtete das „Manager Magazin“. Die Vergleichssumme könne sich auf mehr als eine Milliarde Euro belaufen. Kirch hatte die Bank 2002 auf Schadensersatz verklagt, weil der damalige Vorstandschef Rolf Breuer die Kreditwürdigkeit des Medienkonzerns in einem Fernsehinterview in Zweifel gezogen habe und das Medienunternehmen daraufhin in die Pleite geschlittert sei. Der Prozess zwischen dem Geldinstitut und den Erben des einstigen Filmrechtehändlers wird am Freitag vor dem Oberlandesgericht München fortgesetzt. Jüngste Äußerungen des Vorsitzenden Richters Guido Kotschy werten Prozessbeobachter als Anzeichen für eine mögliche Niederlage der Bank. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Toyota ruft knapp drei Millionen Fahrzeuge zurück

Toyota ruft knapp drei Millionen Fahrzeuge zurück Tokio (dapd). Der japanische Autobauer Toyota ruft wegen defekter Lenkwellen und Wasserpumpen weltweit mehr als 2,7 Millionen Fahrzeuge zurück. Von den Problemen seien rund 1,51 Millionen Fahrzeuge in Japan und 1,25 Millionen Autos in anderen Ländern betroffen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Rückruft gilt für die Toyota-Modelle Prius, Corolla, Wish und andere, die zwischen 2000 und 2011 in Japan und zwischen 2000 und 2009 in anderen Ländern produziert wurden. Bislang seien noch keine Unfälle im Zusammenhang mit den genannten Problemen gemeldet worden, hieß es. Toyota hatte vergangenen Monat 7,4 Millionen Autos weltweit zurückgerufen. Grund war die mögliche Falschdosierung eines Schmiermittels im Fensterheberschalter. Es handelte sich um die bisher größte Rückrufaktion der Firmengeschichte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

BASF und Gazprom vereinbaren Mega-Tausch

BASF und Gazprom vereinbaren Mega-Tausch Ludwigshafen (dapd). Der Chemiekonzern BASF und der russische Energieriese Gazprom haben ein milliardenschweres Tauschgeschäft vereinbart. Die 100-prozentige BASF-Tochter Wintershall erhält 25 Prozent plus einen Anteil an zwei sibirischen Blöcken zur Förderung von Erdgas und flüssigem Kondensat, wie der DAX-Konzern am Mittwoch in Ludwigshafen mitteilte. Zudem hat das Unternehmen die Option, den Anteil auf 50 Prozent aufzustocken. Im Gegenzug gibt Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an Gazprom ab. Dazu gehören mehrere 50-Prozent-Beteiligungen an Erdgashandelsgesellschaften, Anteile an drei Erdgasspeichern sowie die Speichergesellschaft Astora. Die abgehenden Aktivitäten trugen den Angaben zufolge im vergangenen Jahr mit 8,6 Milliarden Euro zum Umsatz und mit 350 Millionen Euro zum Betriebsergebnis der BASF-Gruppe bei. Zusätzlich wird sich Gazprom mit 50 Prozent an der Wintershall Noordzee B.V. beteiligen, die für die Ölförderung in der südlichen Nordsee zuständig ist. Wintershall baut Erdgasförderung deutlich aus Mit dem Tausch baut Wintershall die Erdgasförderung deutlich aus. Seit dem Jahr 2000 nahm die Förderung von Erdöl und Erdgas der BASF-Tochter von 80 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) auf voraussichtlich etwa 140 Millionen boe im Jahr 2012 zu. Boe ist eine internationale Messeinheit zum Vergleich des Brennwerts unterschiedlicher Energieträger. Ein boe entspricht dabei einem Barrel (159 Liter) Erdöl oder 169 Kubikmetern Erdgas. In den jetzt erworbenen Blöcken liegen laut Entwicklungsplan rund 274 Milliarden Kubikmeter Erdgas und 74 Millionen Tonnen Kondensat. Dies entspricht insgesamt 2,4 Milliarden boe. Wintershall will dort ab 2016 mindestens acht Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr fördern. Wintershall habe sich Wettbewerbsvorteile bei der Suche und Förderung von Öl und Gas erarbeitet, hieß es zur Begründung für den Tausch. Das klassische Erdgashandelsgeschäft biete hingegen für Wintershall nur geringe Differenzierungsmöglichkeiten. „Der Asset-Tausch steht in Einklang mit unserer Strategie, die Exploration und Produktion von Öl und Gas auszubauen – durch organisches Wachstum und gezielte Akquisitionen“, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock. Das Geschäft soll bei Zustimmung der Behörden zum Jahresende 2013 mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. April 2013 vollzogen werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Staatsaufträge und Eurokrise helfen deutscher Bauwirtschaft

Staatsaufträge und Eurokrise helfen deutscher Bauwirtschaft Berlin (dapd). Die deutsche Bauwirtschaft wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im kommenden Jahr wieder wachsen. Eine am Mittwoch in Berlin veröffentlichte Prognose des DIW erwartet für 2013 eine reale Zunahme des Bauvolumens um 2,0 Prozent. Die öffentlichen Investitionen in Bauten stiegen wegen hoher Steuereinnahmen wieder. Niedrige Zinsen, Inflationsangst und damit die Folgen der Eurokrise stützten zudem den Wohnungsbau, hieß es. Laut der Hochrechnung wird das Bauvolumen in Deutschland in diesem Jahr real um 0,1 Prozent schrumpfen. Noch bestimme die sehr schlechte Entwicklung im öffentlichen Bau das Bild, sagte DIW-Bauexperte Hendrik Hagedorn. Nach der Vorhersage wird das Volumen des öffentlichen Baus dieses Jahr real um 9,0 Prozent sinken und sich mit einem Plus von 6,5 Prozent 2013 wieder dem Niveau der Vorjahre annähern. Das Volumen des Wirtschaftsbaus soll 2012 und 2013 real jeweils leicht um 0,5 Prozent anziehen. Beim Wohnungsbau sehen die Wirtschaftsforscher dagegen dieses und kommendes Jahr 2,0 Prozent und 1,8 Prozent reales Wachstum. Investitionen in den Wohnungsbau erschienen vielen Anlegern als günstig, schrieb das DIW. Einer geringen Zinslast für Hypotheken stünden real negative Renditen festverzinslicher Anlageformen gegenüber. Hinzu komme die Erwartung, dass die Euro-Rettungspakete mittelfristig zur Entwertung von Geldvermögen führten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Zeitung: EnBW legt Milliardenprojekt in der Nordsee auf Eis

Zeitung: EnBW legt Milliardenprojekt in der Nordsee auf Eis Karlsruhe (dapd). Der Energiekonzern EnBW zieht sich laut einem Medienbericht vorerst von einem Milliardenprojekt in der Nordsee zurück. Für den geplanten Windpark „Hohe See“ sei die Netzanbindung bisher nicht gewährleistet, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwochausgabe). Aufgrund der politischen Rahmenbedingungen fehle die Grundlage für das Projekt, für das der Konzern 1,5 Milliarden Euro veranschlagt hatte. Der frühere Konzernchef Hans-Peter Villis hatte bereits im August die Bundesregierung kritisiert, Zusagen für den Netzausbau nicht eingehalten zu haben. Insgesamt 80 Windkraftanlagen hatte EnBW für den Windpark vorgesehen, die 90 Kilometer von der Küste entfernt in der Nordsee errichtet werden sollten. Die Inbetriebnahme war für 2017 geplant. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

RWE sieht sich auf Kurs

RWE sieht sich auf Kurs Essen (dapd). Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE sieht sich ungeachtet der Turbulenzen im Energiemarkt weiter auf Kurs. „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen war 2012 bisher ein gutes Geschäftsjahr“, schrieb Konzernchef Peter Terium in einem am Mittwoch veröffentlichten Aktionärsbrief. In den ersten drei Quartalen steigerte RWE das betriebliche Ergebnis um acht Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis, an dem sich die Dividende orientiert, verbesserte sich um sechs Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Der Außenumsatz lag mit 38,4 Milliarden Euro um 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vorjahr hatten allerdings hohe Sonderbelastungen aus dem Atomausstieg in Deutschland den Konzern belastet. Doch spiegelt das Ergebnis laut Terium auch „echte operative Verbesserungen“ wider. Als Beispiel nannte er das Handelsgeschäft. Auch bei seinen Braunkohlekraftwerken profitierte der Konzern vom Atomausstieg. Die Stromerzeugung aus Braunkohle erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2012 um neun Prozent. Mit dem Verkauf der Anteile am Berliner Versorger Berlinwasser, am Ölfeld „Edvard Grieg“ und am britischen Kernenergie-Joint-Venture Horizon erzielte RWE außerdem Erfolge bei seinem Desinvestitionsprogramm. Vom angestrebten Veräußerungsvolumen von bis zu 7 Milliarden Euro seien damit bereits über 1,6 Milliarden Euro erreicht, hieß es. Börse reagiert erleichtert Terium sagte jedoch, die Rahmenbedingungen für weitere Firmenverkäufe seien schwieriger geworden. Der Konzern werde aber dennoch nichts unter Wert abgeben. Ob die Reduzierung der Schulden im angestrebten Ausmaß erreicht werden könne, sei deshalb noch nicht absehbar. Der Konzern plane deshalb weitere Kürzungen bei seinen Investitionen. Angesichts des guten Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten hob RWE seine Prognose für 2012 leicht an. Der Konzern rechnet nun damit, beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) und beim betrieblichen Ergebnis „mindestens das Niveau von 2011 zu erreichen“. Bisher war RWE davon ausgegangen, beide Werte würden „etwa so hoch sein wie im Vorjahr“. Das nachhaltige Nettoergebnis soll unverändert in der Größenordnung des Vorjahres liegen. Die Börse reagierte erleichtert auf die Zahlen. Die RWE-Aktie gewann mehr als ein Prozent an Wert und machte damit die Verluste wett, die sie am Vortag nach der überraschenden Gewinnwarnung von E.on erlitten hatte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Baudienstleister Bilfinger hält Umsatz stabil

Baudienstleister Bilfinger hält Umsatz stabil Mannheim (dapd). Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger hat den Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres vor allem durch Zu- und Verkäufe weitgehend stabil gehalten. Von Januar bis September lag die Leistung des Konzerns, die neben dem Umsatz auch die in Arbeitsgemeinschaften erbrachten Arbeiten einbezieht, mit 6,33 Milliarden Euro ein Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie der MDAX-Konzern am Mittwoch in Mannheim mitteilte. Verantwortlich dafür sind zwei gegensätzliche Entwicklungen. Auf der einen Seite trennte sich Bilfinger im Jahresverlauf von Anteilen an Julius Berger Nigeria und Julius Berger International und fuhr die Leistung im Geschäftsfeld Constructions zurück. Auf der anderen Seite kaufte der Mannheimer Konzern kräftig zu. So erwarb Bilfinger im ersten Halbjahr die niederländische Ingenieurgesellschaft Tebodin und das indische Unternehmen Neo Structo. Im August wurde die Nürnberger Ingenieurgesellschaft Envi Con gekauft, die auf die Planung und Steuerung großer Kohle- und Gaskraftwerksprojekte spezialisiert ist, sowie im Juli der Montage- und Servicespezialist Westcon. Gleichzeitig verzeichnete der Konzern, der für einen einheitlicheren Auftritt seiner zahlreichen Töchter den Beinamen Berger im September ablegte, ein organisches Wachstum in der Industrie- und Energiesparte. Der Auftragseingang erhöhte sich ebenfalls durch Zuwächse in diesen Geschäftsfeldern um neun Prozent auf 6,07 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis lag mit 218 Millionen Euro deutlich unter den 324 Millionen Euro des Vorjahreszeitraumes. Damals enthalten waren allerdings 174 Millionen Euro, die vor allem aus dem Verkauf von Valemus Australia resultierten. Durch die Verschlankung des Geschäftsfelds Construction und die Trennung vom Nigeriageschäft erwartet der Konzern im Gesamtjahr eine Leistung in Höhe von 8,4 Milliarden Euro, also etwa auf dem Niveau des Vorjahres. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)