Post meldet Rekord bei der Paketzustellung

Post meldet Rekord bei der Paketzustellung Bonn (dapd). Die Deutsche Post DHL hat im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik so viele Pakete ausgeliefert wie noch nie. Kurz vor Weihnachten sei erstmals die Marke von sieben Millionen bearbeiteter Sendungen pro Tag übertroffen worden, berichtete der Finanzvorstand des Konzerns, Larry Rosen, am Montag. Der Bonner Logistikkonzern profitierte dabei vom E-Commerce-Boom, der die Zahl der Warensendungen drastisch steigen ließ. Und ein Ende des Wachstums ist nach Einschätzung des Unternehmens nicht in Sicht. „Der Anteil des Onlinehandels am Gesamtkonsum wird sich nach unserer Einschätzung von heute sieben Prozent in den nächsten Jahren in Richtung 20 Prozent bewegen“, sagte Rosen. Die Post rechne deshalb bis zum Jahr 2020 mit einem jährlichen Wachstum des Paketmarkts um fünf bis sieben Prozent. Davon werde der „gelbe Riese“ als Marktführer besonders stark profitieren. Die Post sei mit dem Jahr 2012 „sehr zufrieden“, sagte der Finanzvorstand. Er bekräftige die bisherige Prognose, wonach das operative Konzernergebnis 2012 zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro liegen soll. Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will das Unternehmen am 5. März vorlegen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Ex-FlowTex-Chef Schmider will vor Gericht Geständnis ablegen

Ex-FlowTex-Chef Schmider will vor Gericht Geständnis ablegen Mannheim (dapd). Der Haupttäter im FlowTex-Betrugsskandal vor 13 Jahren, Manfred Schmider, will vor Gericht alle neuen gegen ihn erhobenen Vorwürfe des schweren Bankrotts und der Geldwäsche einräumen. Das Landgericht Mannheim machte ihm am Montag das Angebot einer Freiheitsstrafe im „bewährungsfähigen“ Bereich, wenn er ein umfassendes Geständnis ablege. Schmider und sein Anwalt stimmten zu. Schmider und seine damalige Frau sollen laut Staatsanwaltschaft im Jahr 2005 und 2006 vier Gemälde von Marc Chagall und einen Geländewagen am Insolvenzverwalter vorbei in die Schweiz gebracht haben. Der Schaden belaufe sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Schmider drohen aufgrund des neuen Verfahrens bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe. Das Gericht stellte ihm bei einem Geständnis in Aussicht, bei einer Strafe bis zu zwei Jahren zu bleiben. Der im Jahr 2000 aufgeflogene FlowTex-Betrug mit fingierten Bohrsystemen gilt als einer der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität in der Bundesrepublik. Schmider und seine Komplizen hatten über Jahre hinweg mit Bohrsystemen gehandelt, die zum großen Teil gar nicht existierten. Schmider wurde wegen Betrugs zu elf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Inzwischen befindet er sich wieder auf freiem Fuß. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Continental rechnet für 2013 mit gutem Wachstum

Continental rechnet für 2013 mit gutem Wachstum Detroit (dapd-nrd). Der Zulieferer Continental hat ungeachtet der tiefen Absatzkrise auf dem europäischen Automarkt im vergangenen Jahr ein Rekordgeschäft gemacht und erwartet auch für 2013 deutliches Wachstum. Allerdings werde Continental dabei das Tempo von 2012 nicht ganz halten können, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart am Montag am Rande der Motorshow in Detroit. „Die Unsicherheit über den Verlauf der Pkw-Produktion und anderer für Continental wichtiger Absatzmärkte ist weiterhin groß“, erklärte er. 2012 kletterte der Umsatz von Continental nach vorläufigen Zahlen stärker als erwartet im Jahresvergleich um mehr als sieben Prozent auf rund 32,7 Milliarden Euro. Als operativer Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) blieben von den Erlösen 10,7 Prozent übrig, nach 10,1 Prozent im Vorjahr. Für 2013 strebe Continental ein Umsatzplus von rund fünf Prozent auf dann mehr als 34 Milliarden Euro an, sagte Degenhart. Der Anbieter von Reifen und Autoelektronik will seine endgültigen Zahlen am 7. März vorlegen. Continental war nach längerer Pause im vergangenen Jahr wieder in den Aktienindex DAX der 30 größten deutschen Unternehmen zurückgekehrt. Das Unternehmen profitiert von den guten Geschäften der deutschen Autohersteller, die schwache Absätze in Europa durch glänzende Verkäufe in Amerika und Asien mehr als wettmachen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Vorkrisenniveau bei Möbelproduktion noch nicht erreicht

Vorkrisenniveau bei Möbelproduktion noch nicht erreicht Wiesbaden (dapd). Nach der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 haben sich die deutschen Möbelhersteller noch immer nicht vollständig erholt. Im vergangenen Jahr erreichte die Produktion 96 Prozent des Niveaus des Vorkrisenjahres 2008, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Vorläufigen Ergebnissen zufolge wurden im Jahr 2012 Möbel im Wert von rund 16,8 Milliarden Euro hergestellt. Dies sei ein nominaler Anstieg von 1,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Bei der Produktion von Küchenmöbeln aus Holz wurde den Angaben zufolge ein Zuwachs von fünf Prozent erreicht. Dagegen wurden zwei Prozent weniger Matratzen hergestellt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Der Inlandtourismus boomt

Der Inlandtourismus boomt Wiesbaden (dapd). Hotels und Pensionen in Deutschland haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei der Zahl der Übernachtungen verbucht. Sie lag laut Schätzung des Statistischen Bundesamts bei rund 406 Millionen, wie die Behörde am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das sei der höchste Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 1992. Im November 2012 stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat demnach um drei Prozent auf 25,8 Millionen. 21,4 Millionen Übernachtungen entfielen auf inländische Gäste (plus drei Prozent) und 4,4 Millionen auf Besucher aus dem Ausland (plus sechs Prozent). dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

DIHK: Marode Straßen gefährden den Industriestandort Deutschland

Düsseldorf (dapd). In einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) klagt die Wirtschaft über marode Straßen und Engpässe in der Verkehrsinfrastruktur. „Deutschland hat in den letzten Jahren zu viel für den Staatskonsum und zu wenig für Staatsinvestitionen ausgegeben“, heißt es in einem 63-seitigen Positionspapier des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) für die Bundesregierung, aus dem die „Rheinische Post“ zitiert.

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Mitgründer Plattner glaubt an Eigenständigkeit von SAP

Frankfurt/Düsseldorf (dapd). Der Mitgründer und Aufsichtsratschef des Softwarekonzerns SAP, Hasso Plattner, sieht das Walldorfer Unternehmen nicht mehr als potenziellen Übernahmekandidaten und hält dessen Eigenständigkeit mittelfristig für gesichert. „Wir sind klar aus der Spekulationszone heraus, die wir vor einigen Jahren erlebt haben“, sagte Plattner dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

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Rekordjahr für Porsche

Detroit (dapd). Der Sportwagenbauer Porsche hat 2012 das erfolgreichste Jahr seiner Konzerngeschichte verbucht. Der Hersteller steigerte den Absatz um 18,7 Prozent auf mehr als 141.000 Stück. Für 2013 kündigte Porsche-Chef Matthias Müller am Sonntagabend in Detroit zwei neue Modelle an, den Supersportwagen 918 Spyder und den kleinen Geländewagen Macan.

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VW-Konzern verkauft 2012 erstmals mehr als neun Millionen Fahrzeuge

VW-Konzern verkauft 2012 erstmals mehr als neun Millionen Fahrzeuge Detroit (dapd). Der Autobauer Volkswagen hat 2012 die besten zwölf Monate seiner Geschichte verzeichnet und bleibt trotz immer größerer Widerstände auch im neuen Jahr auf Erfolgskurs: „Volkswagen ist zu hundert Prozent auf Wachstum fokussiert“, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Sonntagabend in der US-Metropole Detroit am Vorabend der wichtigsten US-Automesse. Der größte europäische Autohersteller verkaufte 2012 zum ersten Mal in zwölf Monaten weltweit mehr als neun Millionen Fahrzeuge. Der Hersteller aus Wolfsburg setzte mit seinen Pkw-Marken rund 9,07 Millionen Autos ab, was einem Wachstum von 11,2 Prozent entspricht. Der Konzern habe mit diesem Ergebnis, alle Voraussetzungen, „eine führende Rolle auf den Weltmärkten zu spielen“, sagte Winterkorn. Er will mit seinem Konzern bis 2018 der größte Autohersteller der Welt werden und mehr als zehn Millionen Fahrzeuge im Jahr verkaufen. Für 2012 wird es bestenfalls den zweiten Plazt geben: Weltmarktführer Toyota kam auf einen weltweiten Absatz von 9,7 Millionen Autos. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr, als Naturkatastrophen Produktion und Absatz gebremst hatten. Weltweit gesehen legte VW besonders kräftig in Nordamerika und Asien zu: In Nordamerika verkaufte der Autobauer mit 841.500 rund 26 Prozent mehr, vor allem wegen eines neuen extra für die USA konstruierten Mittelklassewagens. In den USA allein schafften VW und Audi 580.000 Stück, mehr als im bisher besten Jahr des Konzerns 1970. Winterkorn kündigte einen neuen großen Geländewagen speziell für den US-Markt an, der am Montag als Studie vorgestellt werden soll. Gleichzeitig deutete er an, die erst 2011 eröffnete VW-Fabrik in den USA könne erweitert werden. „Wenn es soweit ist, werden wir den Ausbaubeschluss fassen.“ Winterkorn bestätigte, das über Jahre defizitäre US-Geschäft werden 2013 wieder Gewinn abwerfen. Im größten Einzelmarkt China legte VW um 25 Prozent zu auf 2,8 Millionen Wagen. In Südamerika legten die Niedersachsen um acht Prozent zu und überschritten die Millionengrenze. Ein Problemmarkt für VW bleibt Europa: In der Heimat fiel der Absatz um 0,3 Prozent auf 3,67 Millionen Stück. Nur gute Absätze vor allem in Deutschland und Russland retteten das Ergebnis: In den Krisenländern Westeuropas verlor VW stark. Vertriebsvorstand Christian Klingler kündigte an, die Unsicherheit in Westeuropa werde sich noch verschärfen. „Der Wettbewerb wird härter werden“, sagte er. Klinger schloss nicht aus, dass auch der deutsche Markt 2013 fallen werde. Rekord für Porsche Nach Marken gesehen legte die Stammmarke VW am kräftigsten zu: Fast 13 Prozent auf 5,74 Millionen Stück. Audi wuchs um 11,7 Prozent auf 1,46 Millionen, Skoda um fast sieben Prozent auf rund 940.000. Porsche erzielte mit einem Wachstum von knapp 19 Prozent auf 141.000 Stück einen Absatzrekord. Schwach bleibt die spanische Marke Seat mit mehr als acht Prozent Rückgang auf 321.000. Winterkorn sagte, es sei die Hauptaufgabe von Seat, so schnell wie möglich wieder profitabel zu werden. Sportwagenbauer und VW-Tochter Porsche verbuchte 2012 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Der Hersteller steigerte den Absatz um 18,7 Prozent auf mehr als 141.000 Stück. Für 2013 kündigte Porsche-Chef Matthias Müller in Detroit zwei neue Modelle an, den Supersportwagen 918 Spyder und den kleinen Geländewagen Macan. Mehr als die Hälfte des Absatzes machte 2012 der Geländewagen Cayenne mit 74.800 Stück aus. Die wichtigste Absatzregion war der asiatisch-pazifische Raum mit einem Wachstum von 24 Prozent auf 50.400 Stück. Die VW-Tochter will bis 2018 den Absatz auf 200.000 Fahrzeuge im Jahr steigern. Ein neues Billigauto aus dem Volkswagen-Konzern soll nicht unter dem Markennamen VW angeboten werden. Winterkorn kündigte an, der Autobauer werde in diesem Jahr endgültig über die Einführung von Angeboten unterhalb des bisher billigsten Konzernprodukts entscheiden. Dass der neue Wagen VW heißen werde, sei „aus heutiger Sicht ausgeschlossen“. Das neue Billigfahrzeug, bei VW unter dem Arbeitstitel ‚Budget Car‘ geführt, dürfe die Hauptmarke Volkswagen nicht beschädigen, sagte Winterkorn. Er spielte damit auf den Konkurrenten Renault an, dessen Billig-Tochter Dacia nach Ansicht vieler Marktkenner der Muttermarke Kunden wegnimmt. VW würde das Billigauto nicht in Deutschland, sondern in Märkten wie Indien anbieten. Am Montag beginnt in Detroit die internationale Autoshow. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

IG-Metall Chef verteidigt Kollegen wegen Luxusreisen für Thyssen-Krupp

IG-Metall Chef verteidigt Kollegen wegen Luxusreisen für Thyssen-Krupp Hamburg (dapd). IG Metall-Chef Berthold Huber hat seinen Vorstandskollegen Bertin Eichler gegen Kritik wegen dessen Luxusreisen als Aufsichtsrat von ThyssenKrupp in Schutz genommen. Er stelle die Integrität eines Menschen nicht wegen fünf Flügen infrage, sagte Huber dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Gleichzeitig sprach er Eichler sein Vertrauen für dessen Tätigkeit bei der Gewerkschaft aus. „Wenn er sich nichts anderes vorwerfen lassen muss, dann bleibt er Vorstand der IG Metall,“ erklärte Huber. Vergangene Woche war publik geworden, dass Eichler und andere Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zwischen 2004 und 2012 mehrfach auf Kosten von ThyssenKrupp luxuriös auch erster Klasse nach Asien und Südamerika geflogen waren, um dort geschäftliche Aktivitäten mit einem Touristenprogramm zu verbinden. Eichler hatte zwar den dienstlichen Charakter der Reisen betont, auf eine weitere Kandidatur für dass Kontrollgremium jedoch verzichtet. Zudem kündigte er an, dem Stahlkonzern die Preisdifferenz zwischen First-Class- und Business-Class-Flügen zu erstatten. Huber glaubt nicht, dass Eichler sich durch die Luxusreisen hat lenken lassen. „Herr Eichler hat sich wegen fünf Flügen doch nicht in seiner Arbeit als Aufsichtsrat beeinflussen oder gar kaufen lassen“, sagte Huber. Im „Handelsblatt“ forderte Huber gleiche Maßstäbe für Kapital- und Belegschaftsverteter in Aufsichtsräten. „Offensichtlich kümmert es niemanden, ob Vertreter der Anteilseigner erster Klasse fliegen oder sich von den Tantiemen vielleicht ein privates Ferienhaus kaufen“, sagte er der Zeitung (Montagausgabe). Wer die Unabhängigkeit der Arbeitnehmervertreter anzweifle, müsse „dieselben Fragen ja wohl konsequenterweise auch an die Vertreter der Kapitalseite“ richten. Vereinigte Aufsichtsräte machen Druck auf Cromme Angesichts der horrenden Verluste bei ThyssenKrupp durch Stahlwerke in Übersee sowie die Skandale um Luxusreisen legt die Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland dem Konzern-Chefkontrolleur Gerhard Cromme den Rücktritt nahe. Der „Spiegel“ zitierte aus einem Brief des Verbands an Cromme, laut dem die Mehrheit der „verantwortungsbewussten Aufsichtsräte“ erwartet, „dass Sie selber über persönliche Konsequenzen nachdenken und Ihr Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender der ThyssenKrupp AG niederlegen“. Die Forderung der Vereinigung, die sich für eine höhere Qualität der Aufsichtsratsarbeit einsetzt, ist weitere Munition für Aktionärsvertreter, die Cromme, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand bei der Hauptversammlung von Thyssen-Krupp am 18. Januar die Entlastung verweigern wollen. Das hätte vor allem symbolischen Wert, angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Versammlung aber keine praktischen Folgen. Cromme hat einen Rücktritt bislang abgelehnt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)