Vertreter von Stadt, Politik und Lühn Bau präsentieren die Planungen für den Synergypark in Lingen
Vertreter aus Verwaltung, Politik und Unternehmen stellen die finalen Planungen für den Synergypark vor. Foto: Lühn Bau

Synergypark Lühn: Baubeginn der ersten Werkhalle rückt näher

Der Synergypark von Lühn Bau nimmt konkrete Formen an: In einem gemeinsamen Pressegespräch haben Stadt, Politik und Unternehmen die finalen Konzepte sowie den Zeitplan für den Projektstart vorgestellt. Mit dem Bau der ersten Werkhalle steht der Auftakt für das neue Areal unmittelbar bevor – und damit ein sichtbarer Impuls für den Wirtschaftsstandort Lingen.

Auftakt mit Werkhalle und Büroflächen

Als erste bauliche Maßnahme ist eine neue Werkhalle mit angeschlossenen Büroräumen geplant. Vorgesehen sind unter anderem ein Hochregallager, Werkstätten sowie Büroflächen über vier Geschosse. Das Gebäude ist flexibel konzipiert: Die innere Struktur soll bei veränderten Anforderungen anpassbar bleiben.

Für die Werkhalle SÜD im Synergypark sind rund 65 Meter Länge, 27 Meter Breite und 14 Meter Höhe vorgesehen – bei etwa 2.500 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Der Neubau soll weitgehend in betriebs­eigener Leistung umgesetzt werden.

Nachhaltigkeit als integraler Planungsbaustein

Auch das Thema Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts. Genannt werden unter anderem der Einsatz von recyceltem Beton, Photovoltaikanlagen, intelligente Wasseraufbereitungssysteme sowie Dachbegrünung. Architektonisch setzt das Projekt auf eine klare Formensprache: Ein „Bügel“ aus Sichtbeton verbindet die funktionalen Hallenbereiche mit den Büroräumen.

Flächenplanung: Arbeiten bündeln, Raum für neue Nutzungen schaffen

Im Zuge der Planung wurde eine weitere Werkhalle (NORD) auf ein neu zugekauftes Areal im Norden des ehemaligen Essmann-Geländes verlegt. Dort sollen künftig lärmintensivere Arbeiten gebündelt werden. Die Flächen im Synergypark sind damit stärker für Büro- und Verwaltungsnutzungen sowie weitere Angebote – etwa für Startups oder eine Kita – vorgesehen.

Visualisierung des Synergyparks Lühn in Lingen mit Werkhallen, Bürogebäuden und zentralem Campus
So soll der Synergypark von Lühn Bau am Standort Lingen künftig aussehen. Foto: Architekturbüro LAVA

Zeitplan bis 2029

Der Projektfahrplan ist inzwischen klar definiert:

  • Baubeginn Werkhalle: 2. Quartal 2026
  • Fertigstellung Werkhalle: 3. Quartal 2027
  • Planungsstart Verwaltungsgebäude: ab 2. Quartal 2026
  • Baubeginn Verwaltungsgebäude: 3. Quartal 2027 (nahtlos im Anschluss)
  • Fertigstellung Verwaltungsgebäude: 3. Quartal 2029

Parallel ist eine Machbarkeitsstudie zur Nachnutzung des bisherigen Bauhofs und des bisherigen Verwaltungsgebäudes an der Rheiner Straße vorgesehen.

Vermarktung weiterer Grundstücke startet parallel

Der Synergypark umfasst rund 100.000 Quadratmeter, davon entfallen etwa 5.000 Quadratmeter auf Straßen- und Verkehrsflächen. Während der Bau der Werkhalle startet, beginnt zugleich die Vermarktung weiterer Grundstücke. Erste Gespräche laufen bereits – insbesondere mit Unternehmen aus dem Bauwesen, etwa aus den Bereichen Statik oder Architektur.

Lühn Bau: Standorttreue und Wachstum

Lühn Bau ist seit über 300 Jahren in Lingen verwurzelt und beschäftigt aktuell 154 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist breit aufgestellt – von anspruchsvollen Rohbauprojekten über Ingenieurbau, Spezialgründungen und Baugruben bis zu schlüsselfertigen Gewerbe-, Wohn-, Klinik-, Schul- und Hochschulbauten. Neben dem Stammsitz bestehen Niederlassungen in Düsseldorf sowie in Osnabrück/Wallenhorst. Die jährliche Gesamtleistung liegt bei rund 85 Millionen Euro.

Unternehmenslink: https://luehn-bau.de

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