Gesamtmetallpräsident fordert vor Tarifverhandlungen Flexibilität

Gesamtmetallpräsident fordert vor Tarifverhandlungen Flexibilität Berlin (dapd). Vor Beginn der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie hat Gesamtmetallpräsident Rainer Dulger auf die zweigeteilte Entwicklung der Branche hingewiesen und vor zu hohen Abschlüssen gewarnt. Die IG Metall sollte flexible Lohnentwicklungen zulassen, forderte Dulger am Montag in der Onlineausgabe der „Bild“-Zeitung. Es gehe darum, „die unterschiedliche Lage der Betriebe“ zu berücksichtigen. „Wir müssen uns unsere Erfolge jeden Tag neu erarbeiten“, betonte der Gesamtmetallpräsident. Für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche beginnen die Tarifverhandlungen am (morgigen) Dienstag zunächst in den Tarifgebieten Bayern und Mitte. Die IG Metall fordert Lohnsteigerungen von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. In der vorangegangenen Tarifrunde hatten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf 4,3 Prozent mehr Lohn geeinigt. Die IG Metall war mit der Forderung nach einer Entgelterhöhung von 6,5 Prozent in die Verhandlungen gegangen. Der Vertrag läuft Ende April aus. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Sparkassen: Deutsche Sparer müssen sich wegen Zypern nicht sorgen

Sparkassen: Deutsche Sparer müssen sich wegen Zypern nicht sorgen Düsseldorf (dapd). Vor dem Hintergrund der Zypern-Hilfen geben die Sparkassen Entwarnung für deutsche Sparer. Sie werden nach Einschätzung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) weder die Sonderabgabe auf Bankeinlagen spüren noch die Besteuerung von Zinseinkünften. „Deutsche Sparer müssen sich keine Sorgen machen“, sagte DSGV-Präsident Georg Fahrenschon dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Nach Einschätzung des Verbands hat die Lage in Zypern nichts mit der Lage in Deutschland zu tun. „Die Situation zeigt, dass es sehr gut ist, keine einheitliche europäische Einlagensicherung zu haben“, sagte Fahrenschon. Deshalb könne das System auf Zypern begrenzt werden. Bisher wird die Sicherung von Kundeneinlagen bei Banken in verschiedenen EU-Ländern separat geregelt. In Deutschland haben auch die unterschiedlichen Kreditinstitute – Sparkassen, Genossenschaftsbanken und private Banken – eigene Sicherungssysteme. Über eine einheitliche europäische Einlagensicherung wird als Teil einer zentralen EU-Bankenaufsicht jedoch diskutiert. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Werbung
Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).

Wie modern ist mein Unternehmen?

Kreis Gütersloh. Wie gewinne ich gute Fachkräfte und was kann ich tun, um meine Beschäftigten zu langfristig zu halten? Mit diesen Fragen setzen sich zunehmend auch die kleineren Firmen in OstWestfalenLippe auseinander. Fachkräftechecks helfen hier schnell, die Handlungsbedarfe im eigenen Betrieb zu erkennen.

Weiterlesen …

Trittin befürwortet Zwangsabgabe für Zyperns Bankkunden

Trittin befürwortet Zwangsabgabe für Zyperns Bankkunden Berlin (dapd). Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hält es für grundsätzlich richtig, dass in Zypern die Bankkunden an den Kosten der Schuldenkrise beteiligt werden. Es sei „vernünftig, eine solche Abgabe zu verlangen“, sagte Trittin am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Die Alternative sei, den „kleinen Mann“ alles allein über Steuern bezahlen zu lassen. Ob seine Fraktion dem Zypern-Rettungspaket der Euro-Gruppe und des Internationalen Währungsfonds im Bundestag zustimmt, ließ Trittin offen. Wenn es nicht noch zusätzliche Bewegung gebe, Steuerschlupflöcher in Zypern zu schließen, könne er sich das nur schwer vorstellen, sagte der Fraktionschef. Im Radiosender SWR2 fügte er hinzu, hier bestehe „erheblich Nachverhandlungsbedarf“. Das Parlament von Zypern will am (heutigen) Montag über das Rettungspaket der Euro-Gruppe und des Internationalen Währungsfonds entscheiden. Der Ausgang der Abstimmung ist ungewiss. Zypern soll rund zehn Milliarden Euro an Hilfen erhalten und damit vor der Staatspleite bewahrt werden. Im Gegenzug sollen die Sparer bei den Banken Zyperns eine Sonderabgabe von bis zu zehn Prozent auf ihre Bankguthaben zahlen. Im „Morgenmagazin“ stellte Trittin infrage, ob die Zwangsabgabe „vernünftig sozial gestaffelt“ sei. Nach seiner Auffassung könnten von großen Guthaben 15 Prozent abgeschöpft werden. Guthaben bis zu 25.000 Euro könnten dagegen von der Abgabe ganz befreit werden, erklärte er. dapd (Wirtschaft/Politik)

Ahlers AG zum Geschäftsjahr 2011/2012

Herford. Ahlers nach gutem 4. Quartal im Gesamtjahr 2011/12 mit stabilen Umsätzen. Ergebnisse durch die Gin Tonic Einflüsse rückläufig (EBIT -15 Prozent). Eigenkapitalquote weiter von 61 Prozent auf 63 Prozent gestiegen. Cashflow liegt 38 Prozent über Vorjahr. Stabile Umsätze trotz Wegfall von Gin Tonic Woman und kräftig steigende Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012/13 erwartet.

Weiterlesen …

Bundesweite Warnstreiks bei der Bahn gestartet

Bundesweite Warnstreiks bei der Bahn gestartet Berlin (dapd-lsc). Warnstreiks bei der Deutschen Bahn haben am Montagmorgen bundesweit für Behinderungen im Zugverkehr gesorgt und Bahnreisende vor eine Geduldsprobe gestellt. Zunächst legten mehr als 100 Bahn-Mitarbeiter in Hamburg, Berlin und Stralsund die Arbeit zeitweilig nieder, wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) mitteilte. Dann folgten Ausstände mehrerer Hundert Beschäftigter auch in Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen sowie im Südwesten. Durch den Arbeitskampf fallen zahlreiche Züge aus oder fahren verspätet los. Andere gehen ungereinigt auf die Fahrt. Die Gewerkschaft erhöht mit den Warnstreiks den Druck in den Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn und betont ihre Forderung nach mehr Lohn für die rund 130.000 Bahn-Beschäftigten. Die Deutsche Bahn nannte den Warnstreik unverhältnismäßig. Sie kündigte auf ihrer Internetseite an, „eventuelle Unannehmlichkeiten für Reisende so gering wie möglich zu halten“. In Sachsen traten nach Angaben der Gewerkschaft am Morgen Mitarbeiter in mehreren Stellwerken in den Ausstand. Dadurch drohten massive Behinderungen im Regionalverkehr rund um Leipzig und bei Zügen in Richtung Zwickau, Chemnitz und Erfurt. Stellwerker traten auch in Frankfurt am Main, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm und Mainz in den Ausstand. Auch der Großraum Kiel war betroffen. Kundgebungen von Bahn-Mitarbeitern waren für den Morgen unter anderem in Duisburg und Saarbrücken geplant. Die Tarifverhandlungen sollen am Montagnachmittag um 17.00 Uhr fortgesetzt werden. Bisher lagen dabei die Vorstellungen von Bahn und Gewerkschaften noch weit auseinander. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Geld, die Bahn hatte schrittweise Lohnerhöhungen von 2,4 und 2,0 Prozent angeboten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Mobile Shopping-App für Handwerker

Rheda-Wiedenbrück. Die Nionex GmbH, ein Full Service-Dienstleister für die digitale Kommunikation (www.nionex.de), hat die Rudolf Ostermann GmbH mit Sitz in Bocholt als Kunden gewonnen. Das Unternehmen ist Europas führender Versandhändler für Möbelkanten und unterhält Niederlassungen in den Niederlanden, Frankreich, Italien, England und Belgien.

Weiterlesen …

Ökonomen befürchten Bankenkrise infolge des Zypern-Rettungspakets

Ökonomen befürchten Bankenkrise infolge des Zypern-Rettungspakets Passau (dapd). Das Rettungspaket für Zyperns Banken stößt bei Wirtschaftsexperten auf Kritik. „Dies ist ein riskantes Manöver mit ungewissem Ausgang“, sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, am Montag „Handelsblatt Online“. Die geplante Zwangsabgabe für sämtliche Kunden zyprischer Banken könne „die Einleger in allen Krisenländern verschrecken und zum Räumen ihrer Konten veranlassen“. Das würde nach Einschätzung Horns eine Bankenkrise auslösen, die nur durch „massive Interventionen“ der Europäischen Zentralbank (EZB) zu beenden wäre. Auch der Wirtschaftsweise Peter Bofinger kritisierte das Rettungspaket scharf. „Diese Quasi-Enteignung der Anleger würde nicht nur das Bankensystem in Zypern gefährden, sondern wäre eine Bedrohung für das Finanzsystem im gesamten Euroraum“, warnte Bofinger in der „Passauer Neuen Presse“ (Montagausgabe) . „Das muss revidiert werden, sonst hätte es fatale Folgen“, warnte Bofinger. Das Parlament von Zypern will am (heutigen) Montag über das Rettungspaket der Euro-Gruppe und des Internationalen Währungsfonds entscheiden. Der Ausgang der Abstimmung ist ungewiss. Zypern soll rund zehn Milliarden Euro an Hilfen erhalten und damit vor der Staatspleite bewahrt werden. Im Gegenzug sollen die Sparer bei den Banken Zyperns eine Sonderabgabe von bis zu zehn Prozent auf ihre Bankguthaben zahlen. Der Wormser Wirtschaftsprofessor Max Otte hält die Zypern-Vereinbarungen für weitgehend wirkungslos im Kampf gegen die Geldwäsche in dem Inselstaat. „Zypern hat eindeutig kriminellen Machenschaften Beihilfe geleistet“, sagte Otte „Handelsblatt Online“. Eine einmalige Gebühr sei „zwar besser als nichts“. Dies werde „aber russische Mafioso nicht davon abhalten, weiter Geldwäsche zu tätigen“. dapd (Politik/Wirtschaft)

HypoVereinsbank steigert Überschuss um ein Drittel

HypoVereinsbank steigert Überschuss um ein Drittel München (dapd). Die HypoVereinsbank hat im vergangenen Jahr ihren Gewinn deutlich erhöht. Der Überschuss stieg im Vergleich zu 2011 um ein Drittel auf 1,3 Milliarden Euro, wie die Tochter der italienischen Unicredit am Montag in München mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern steigerte die Bank um 27 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Höhere operative Erträge und geringere Verwaltungsaufwendungen hätten zur Gewinnsteigerung beigetragen, teilte das Kreditinstitut weiter mit. Der Zinsüberschuss ging dagegen zurück. Trotz Staatsschuldenkrise und niedrigem Zinsniveau habe die HypoVereinsbank eines „der besten Ergebnisse“ der Unternehmensgeschichte erzielt, sagte Vorstandssprecher Theodor Weimer. Um die Kosten weiter zu drücken, will die HypoVereinsbank unter dem Strich 800 Vollzeitstellen abbauen. Der Mutterkonzern Unicredit hatte für 2012 bereits einen Überschuss von 865 Millionen Euro mitgeteilt. Im vierten Quartal schrieb die Großbank für mögliche Risiken 4,6 Milliarden Euro ab. Im Jahr zuvor hatte Unicredit wegen zahlreicher Übernahmen einen Verlust von 9,2 Milliarden Euro gemacht. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Weniger Insolvenzen in Lippe

Detmold. 195 Unternehmen stellten im Jahr 2012 beim Detmolder Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mitteilt, waren dies 9,7 Prozent (NRW – 5,9 Prozent) weniger als im Jahr zuvor.

Weiterlesen …