Halle/Westfalen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes im 1. Quartal 2012/13 (1. November 2012 – 31. Januar 2013) erhöhte die GERRY WEBER International AG ihren Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von EUR 165,1 Mio. auf EUR 184,9 Mio. Der Umsatzzuwachs von 12,0 % ist vor allem auf die Expansion des Retail Bereiches und der damit verbundenen neu eröffneten Houses of GERRY WEBER und Monolabel Stores zurückzuführen.
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Potsdamer Landtag streit über NPD-Verbotsverfahren
Potsdam (dapd-lbg). Die rot-rote Koalition in Brandenburg hat ihre Forderung nach einem neuen Verfahren zum Verbot der rechtsextremen NPD bekräftigt. Die Ziele der NPD seien mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar, sagte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) am Donnerstag im Landtag in Potsdam. Dem politischen Extremismus müsse mit allen Mitteln entgegengewirkt werden – „äußerstenfalls“ auch mit einem Parteiverbot. Dass die schwarz-gelbe Bundesregierung das nicht unterstütze, sei falsch. Auch Redner von SPD und Linke kritisierten die Haltung des Bundes. CDU und FDP hingegen verteidigten das Vorgehen. Die Grünen warnten vor der neuen Partei „Die Rechte“. Anlass der Debatte im Parlament war die Antwort von Woidke auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema Rechtsextremismus in Brandenburg. Demnach verzeichnet Brandenburg zwar erhebliche Erfolge im Kampf gegen Rechts. So ist die DVU nach ihrem Scheitern bei der Landtagswahl im Jahr 2009 von der Bildfläche verschwunden und auch die NPD verliert eher Mitglieder. Dafür sind in Brandenburg aber immer mehr Neonazis jenseits von Parteien und Kameradschaften aktiv. Woidke sagte, Brandenburg sei inzwischen ein ungemütliches Pflaster für Rechtsextremisten. Allerdings werde die demokratische Grundordnung weiterhin bekämpft. Die Erscheinungsformen des Rechtsextremismus seinen vielfältiger und seine Methoden subtiler geworden. Deshalb dürfe der Druck nicht nachlassen. SPD-Experte Klaus Ness sprach von einem verfestigten Rechtsextremismus in Brandenburg. Er verstehe nicht, dass es keine gemeinsame Haltung zum NPD-Verbot gebe. Das Argument von FDP-Chef Philipp Rösler, wonach man Dummheit nicht verbieten könne, sei verharmlosend. Denn die NPD sei keine Dummheit, sondern eine Bedrohung. Bettina Fortunato aus der Linksfraktion betonte, Rechtsextremismus und Faschismus seien mitnichten eine Dummheit. Sie seien hochgefährlich. Es wäre ein klares Signal gewesen, wenn alle Verfassungsorgane gemeinsam einen NPD-Verbotsantrag gestellt hätten. Der CDU-Abgeordnete Björn Lakenmacher sagte, auch er halte die NPD für verfassungsfeindlich und respektiere deshalb den Beschluss der Länder für ein neues NPD-Verbotsverfahren. Doch sehe er ebenso wie die Bundesregierung große Risiken. Nach dem Scheitern des ersten Verfahrens habe die NPD auch einen Aufschwung erlebt. Das dürfe nicht noch einmal passieren. FDP-Experte Hans-Peter Goetz warnte, eine neues Verbotsverfahren würde der NPD eine Bühne geben. Ein erneutes Scheitern wäre die Legitimation zur Verbreitung von rechtem Gedankengut. Und: Selbst bei einem Erfolg wäre das Problem ja nicht gelöst. Aus Sicht von Grünen-Expertin Ursula Nonnemacher ist trotz der Selbstauflösung der DVU und der Schwäche der NPD kein Ausruhen angesagt. Die Partei „Die Rechte“ habe im Januar einen brandenburgischen Landesverband gegründet. Rechtsextremist Christian Worch biete in dieser Partei auch den Anhängern verbotener Kameradschaften eine neue Heimat. dapd (Politik/Politik)
Günstiger tanken: Bundestag beschließt Spritpreisvergleich
Berlin (dapd). Der Bundestag will ein Dauerärgernis für alle Autofahrer beseitigen: Regelmäßig vor Feiertagen und zu Ferienzeiten steigen kaum nachvollziehbar die Kraftstoffpreise. Jetzt soll über eine sogenannte Markttransparenzstelle günstigeres Tanken ermöglicht werden, beschloss der Bundestag am Donnerstag mit großer Mehrheit in Berlin. Nach dem Willen der Regierung soll der Spritpreisvergleich noch vor den Sommerferien kommen. Mit der „Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe“ werden Betreiber von Tankstellen verpflichtet, ihre aktuellen Verkaufspreise an diese Stelle beim Bundeskartellamt zu melden. Dies betrifft die Sorten Super E5, Super E10 und Diesel, wo innerhalb von fünf Minuten nach der Änderung der neue Preis angegeben werden muss. Vorgesehen ist eine automatisierte Übermittlung der Preisänderungen durch die Mineralölkonzerne für ihre etwa 13.400 Tankstellen. Hinzu kommen noch einmal rund 1.300 inhabergeführte Tankstellen. Von der Meldepflicht können Kleintankstellen, die einen Jahresdurchsatz von bis zu 750 Kubikmeter an Otto- und Dieselkraftstoff haben, ausgenommen werden. Das sind geschätzt 300 Tankstellen. Die erhobenen Daten werden von der Markttransparenzstelle dann elektronisch den Verbraucherinformationsdiensten – also etwa Herstellern von Navigationsgeräten, Anbietern von Smartphone-Apps und Betreibern von Internetportalen bis hin zum ADAC – kostenlos und im Minutentakt zur Verfügung gestellt. Autofahrer können sich dort über Smartphones oder im Internet über die für sie günstigste Tankstelle informieren. dapd (Politik/Politik)
Michelbach sieht neuen Zypern-Plan kritisch
München/Berlin (dapd-bay). Der Unions-Obmann im Finanzausschuss des Bundestages, Hans Michelbach (CSU), sieht den neuen Rettungsplan für Zypern kritisch. „Der neue Plan muss genau geprüft werden. Die bislang vorliegenden Informationen werfen aber eine Reihe von Fragen auf“, sagte Michelbach am Donnerstag in Berlin. So scheine die Höhe des geforderten Eigenbeitrags des Inselstaates um eine Milliarde Euro verfehlt zu werden. Auch würden offenbar die Staatsschulden durch die geplante Fondslösung auf Umwegen ausgeweitet. Kritisch sei auch die Beteiligung von Rentenversicherungsfonds, was soziale Fragen aufwerfe. Michelbach betonte: „Beides verträgt sich nicht mit den Eckpunkten, die am vergangenen Wochenende in Brüssel ausgehandelt wurden. Damit droht die Gefahr, dass die Schuldentragfähigkeit Zyperns nicht mehr gegeben ist.“ Ohne das „Testat der Schuldentragfähigkeit“ aber sei ein Rettungspaket nicht möglich. Michelbach verwies zudem darauf, dass Zypern noch weitere Bedingungen erfüllen müsse, bevor es Hilfe von seinen Partnern erhalten könne. Dazu gehörten die Reduzierung des überdehnten Bankensektors auf ein mittleres europäisches Niveau, die Anhebung der Körperschafts- und Unternehmenssteuern sowie der Nachweis einer effektiven Bekämpfung der Geldwäsche. „Ohne eine vollständige Umsetzung aller Eckpunkte kann es keine Hilfe für Zypern geben“, sagte der CSU-Politiker. Die Europäische Zentralbank droht damit, dem Krisenland am Montag den Geldhahn zuzudrehen, wenn bis dahin kein neuer Rettungsplan steht. dapd (Politik/Politik)
Ein hochbrisantes Thema
Die Vermögensteuer-Pläne der SPD und die Auswirkungen bei größeren mittelständischen Unternehmen. Die derzeit diskutierten Vorschläge der SPD zur Vermögensteuer 2014 haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtsteuerbelastung und Thesaurierungsmöglichkeiten größerer mittelständischer Unternehmen.
Schlüssel zum Kapitalmarkt
Fokus auf höhere Effizienz bei alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand: Auf dem deutschen Markt für alternative Finanzierungen ist weiterhin eine wachsende Nachfrage zu beobachten, wenngleich die Finanzierungen der kleinen und mittleren Unternehmen von einer hohen Selbstfinanzierung sowie einer überwiegend bankorientierten Fremdfinanzierung geprägt ist.
Selbstanzeigenberatung
das Schweizer Steuerabkommen ist gescheitert, was nun? Bekanntlich ist das geplante Steuerabkommen mit der Schweiz Ende letzten Jahres am Einspruch des Bundesrates gescheitert. Demnach hätten bislang nicht erklärte Kapitaleinkünfte durch anonyme Einmalzahlung oder sog. freiwillige Meldung nachversteuert werden sollen. Die Frage stellt sich: was nun? Vermutlich werden jetzt flächendeckend CDs mit Schweizer und Luxemburger Bankdaten aufgekauft und der unerwünschte Hausbesuch erfolgt zügig danach.
Frage nach dem Wert des Unternehmens
Unternehmensbewertung – Starke Argumente für Verhandlungen: Viele Unternehmer haben schon die Frage nach dem Wert ihres Unternehmens gestellt, ohne diese konkret beantwortet zu haben. Selbst im Falle eines bevorstehenden Unternehmensverkaufes sind die Wertvorstellungen oft nur vage.
Kapitalanlage für Unternehmen
In Zeiten niedriger Zinsen suchen auch viele mittelständische Unternehmen nach rentablen Anlagemöglichkeiten für ihre Liquidität. Kurzfristige Geldanlage wie Tagesgelder oder auch Festgelder erbringen dabei häufig nur noch Minizinsen. Daher rücken auch mittelfristige Wertpapierpapieranlagen immer mehr in den Blick der Unternehmen.
Tax Compliance
Tax Compliance zwischen Steueroptimierung und Haftungsvermeidung: Tax Compliance ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Begriff der Corporate Governance geworden und dient der Steueroptimierung von Unternehmen unter Berücksichtigung des geltenden Steuerrechts und dessen Nebenrechtsgebiete.