Wirtschaftsjunioren Lippe suchen Energie-Scouts in Unternehmen

Lippe. Wirtschaftsminister Garrelt Duin gab heute auf der Hannover Messe den Startschuss für den Wettbewerb Ressourcen- und Energieeffizienz im Unternehmen. Gesucht werden: Auszubildende lippischer Unternehmen, die Ernst machen mit der Effizienzsteigerung – sie sollen Ressourcen- und Energie-Scouts in ihren Unternehmen werden. Die Wirtschaftsjunioren Lippe haben den Wettbewerb initiiert. Energie Impuls OWL ist als Kooperations- und Durchführungspartner dabei. Die Detmolder Unternehmen DeTec und Weidmüller unterstützen den Wettbewerb.

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SIEGEL für Bildungsqualität

Detmold. Wie gut bereiten Schulen Jugendliche auf die Berufs- oder Studienwahl vor? Ostwestfälische Schulen, die dabei besonders gute Arbeit leisten, können sich das mit dem Berufswahl-SIEGEL von einer unabhängigen Jury bestätigen lassen. Die Bewerbungsfrist läuft.

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Lenze erhält Auszeichnung als „Top nationaler Arbeitgeber 2013“

Hameln. Der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik Lenze SE ist vom Nachrichtenmagazin Fokus als „Top nationaler Arbeitgeber 2013“ ausgezeichnet worden und zählt somit zu Deutschlands beliebtesten Arbeitgebern. Zudem gehört Lenze laut Fokus zu den Top 15 Arbeitgebern in der Branche „Elektrotechnik / Elektrotechnik“. Das Nachrichtenmagazin führte eine Befragung unter 6300 Arbeitnehmern aller Alters- und Hierarchiestufen durch und ermittelte dabei, welche Unternehmen die besten Arbeitsbedingungen bieten.

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Individuell skalierbares IT-Outsourcing

Schloß Holte-Stukenbrock. Der Trend zum IT-Outsourcing gewinnt mit der stetig wachsenden Nachfrage nach Cloud-Services weiter an Dynamik. Die Flexibilität und Skalierbarkeit, die die Auslagerung von Anwendungen und IT-Infrastruktur an einen spezialisierten Dienstleister mit sich bringt, schafft nicht nur den notwendigen Freiraum zum Ausbau des Kerngeschäftes.

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Von Nachhaltigkeit beeindruckt

Münster. Die European Coatings Show in Nürnberg hat bei Martin Gründkemeyer vom Netzwerk Oberfläche NRW einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Die Akteure der Farben- und Lackindustrie setzen auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. Er wird als starker Motor für innovative Entwicklungen gesehen“, erklärt der Geschäftsstellenleiter des bei der Technologieförderung Münster angesiedelten Netzwerks.

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effect sagt Red Bull Kampf an

Paderborn (ugw). Kein anderes Getränkesegment wächst derzeit schneller als Energy Drinks. Sowohl Handel als auch Gastronomie sehen im Contest der großen classic-taste-Marken noch hohe Umsatzpotenziale in 2013. Erst jüngst haben in einer Onlineumfrage bundesweit über 20.000 Gastronomen entschieden: effect® ist die „wachstumsstärkste Marke“ (81 Prozent / bei Mehrfachnennungen), noch vor dem Marktführer Red Bull (75 %) und Verfolger Black 28 (30 %).

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Bürgerwindpark Weiberg wird in Kürze in Betrieb genommen

Büren-Weiberg. Die Betontürme für die fünf Windenergieanlagen im Sintfeld zwischen Weiberg und Hegensdorf sind fast fertiggestellt. Wegen des langen Winters hatte es ein paar Verzögerungen gegeben. Friedbert Agethen vom geschäftsführenden Vorstand der betreibenden Bürgerwindpark Weiberg GmbH & Co.KG geht dennoch davon aus, dass die rund 180 Meter hohen 2,3 Megawatt-Anlagen im April oder Mai in Betrieb gehen. Die Endmontage soll noch in dieser Woche beginnen.

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Das Wissen über gesundes Wasser vor sich hertragen

Bad Driburg. Aus ganz Deutschland kamen sie in den vergangenen fünf Monaten zusammen und lernten Wissenswertes über Wasser, das kaum einer weiß, obwohl es doch so wichtig ist. Seit dem 4. März dürfen sich nun 15 Wasserspezialisten offiziell „Wassersommelier“ nennen – unter Ihnen auch Antje Mergard, Mitarbeiterin der Bad Driburger Naturparkquellen und zuständig für die Qualitätssicherung dort.

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Neue Bodenaushub- und Bauschuttdeponie mit Fernwärmenetz

Kreis Paderborn. Unübersehbar sind die kräftigen Erdbewegungen auf dem Freigelände des Entsorgungszentrums „Alte Schanze“ in Paderborn-Elsen, die direkt nach Ostern begonnen haben. Mit einem offiziellen „Spatenstich“ haben jetzt Landrat Manfred Müller, AV.E-Betriebsleiter Martin Hübner sowie AV.E-Betriebsausschussvorsitzender Wolfgang Scholle den offiziellen Start für den 1. Bauabschnitt der neuen Bodenaushub- und Bauschuttdeponie eingeleitet, der auch die Errichtung eines neuen Fernwärmenetzes von 1,7 Kilometer Länge vorsieht.

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Saftiges aus der Sahara

Saftiges aus der Sahara Dakhla (dapd). Dakhla, Westsahara, knapp 2.000 Kilometer südlich der Meerenge von Gibraltar. Dank riesiger Grundwasservorkommen gedeihen unter der ergiebigen Wüstensonne Früchte und Gemüse auch dann, wenn es weiter nördlich in Agadir, in Spanien oder Südfrankreich schon wieder oder immer noch zu kühl ist. Hier bauen Landwirtschaftskonzerne in riesigen Gemüsefabriken Tomaten und Charentais-Melonen an – und die landen auch in den Einkaufskörben der Kunden großer Einzelhandelsunternehmen in Europa. Die Käufer wissen dabei meist nichts von den blutigen Auseinandersetzungen, die im Anbaugebiet ausgetragen werden. Afrikas letzte Kolonie Denn die Westsahara ist ein vergessenes Konfliktgebiet. Seit bald 40 Jahren schwelt ein Streit um die 266.000 Quadratkilometer Wüste. Für die Besatzungsmacht Marokko gehört die Westsahara zu ihrem Territorium. Viele der indigenen Sahraouis hingegen unterstützen die Befreiungsfront Polisario, die – wie in zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen (UNO) vorgesehen – auf einem Referendum über die Unabhängigkeit beharrt. Immer wieder fließt Blut auf beiden Seiten. Marokkos Anspruch wird von keinem Land der Welt anerkannt. Die UNO sieht die Westsahara als letztes nicht-entkolonisiertes Gebiet Afrikas. Eine Abstimmung über die Unabhängigkeit wird auch deshalb immer unwahrscheinlicher, weil Marokko durch seine Wirtschaftspolitik Fakten schafft: Hunderttausende Siedler hat die Regierung mit der Aussicht auf günstigen Wohnraum, Arbeitsplätze und höhere Löhne aus dem Kernland nach Süden gelockt. Subventionen, ein teurer Sicherheitsapparat sowie Steuergeschenke für Investoren: Für den marokkanischen Staat ist die Besetzung der Westsahara ein Minusgeschäft. Doch den großen Unternehmen – darunter auch jene der Königsfamilie – füllen Fischerei, Phosphatabbau und die Hors-Sol-Landwirtschaft (Treibhauskultur auf Substraten) die Kassen. Die grüne Industrie ist der aufstrebende Wirtschaftszweig in der Wüste. Laut den aktuellsten Zahlen von 2010 produzierten die Anlagen um Dakhla rund 60.000 Tonnen Tomaten. Und Marokko treibt das Geschäft im Eiltempo voran. Dieses Jahr sollen bereits 116.000 Tonnen Tomaten im Wert von 130 Millionen Euro Dakhla in Richtung Norden verlassen, für 2020 sieht der Plan der Regierung knapp 200.000 Tonnen vor. Herkunft wird verschleiert Tatsächlich sind die Konflikttomaten nicht leicht als solche zu erkennen. Bereits in den Industriezonen des Badeortes Agadir, 1.200 Kilometer nördlich von Dakhla, wandern sie in den Abpackstationen der Großunternehmen in eingeschweißte Plastikkörbchen mit dem Aufdruck Marokko. Wenn die Tomaten noch einmal Tausende Kilometer weiter nördlich die Grenze passieren, zeugt auf den ersten Blick nichts mehr von ihrer wahren Herkunft. Dass in Agadir Früchte und Gemüse aus den Treibhäusern im besetzten Gebiet verpackt werden, bestätigt ein leitender Angestellter der französisch-marokkanischen Firma Idyl. Und: „Von hier aus beliefern wir auch die Schweiz, wo wir mit Migros und Coop arbeiten.“ Die Schweiz importierte laut Staatssekretariat für Wirtschaft 2012 für rund 30 Millionen Franken Früchte und Gemüse aus Marokko – zum größten Teil Tomaten. Von Waren aus Afrikas letzter Kolonie weiß man in Bern allerdings nichts: Am Schweizer Zoll habe man „in den letzten Jahren keine Importe aus der Westsahara registriert“, richtet das Staatssekretariat aus. Migros weiß offenbar genau, welche Tomate oder Melone wo gewachsen ist. Der größte Schweizer Einzelhändler, die von den französisch-marokkanischen Firmen Idyl und Azura beliefert wird, will jedenfalls „zukünftig diese Produkte aus der Westsahara nicht mehr mit Marokko deklarieren, sondern entsprechend kennzeichnen.“ Doch das Problem betrifft nicht nur die Schweiz. Ob andere europäische Einzelhändler folgen werden, ist noch offen. UNO überwacht Waffenstillstand Der Konflikt um die Westsahara begann in den letzten Jahren der spanischen Kolonialherrschaft Mitte der 70er Jahre. Marokko sieht das Gebiet als integralen Bestandteil seines Territoriums. Die Befreiungsfront Polisario will einen unabhängigen Staat. Ein seit 1991 geltender Waffenstillstand wird von der UNO überwacht. Ein Referendum, in dem sich die Bevölkerung zwischen einem Anschluss an Marokko oder einem eigenen Staat entscheiden soll, wird seit Jahrzehnten durch die Frage verhindert, wer zum Urnengang zugelassen wird. dapd (Politik/Politik)