Düsseldorf (dapd). Die Hauptaktionäre der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker fordern den Firmenvorstand mit einem eigenen Sanierungskonzept heraus. Die Baumärkte der Hamburger Tochter Max Bahr sollen nach dem Willen der Investoren eine größere Rolle spielen, wie das Düsseldorfer „Handelsblatt“ am Mittwoch berichtete. „Wir wollen ein stärkeres Gewicht legen auf die Marke, die noch läuft“, sagte Isabella de Krassny von der österreichischen Privatbank Semper Constantia der Zeitung. Die Investoren um die Wiener Bank halten einen Anteil von etwa 15 Prozent an Praktiker.
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McAllister will Ein-Liter-Auto in Niedersachsen bauen lassen
Osnabrück (dapd). Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister macht sich für sein Bundesland als Produktionsstätte des neuen VW-Modells XL1 stark. Er rechne im Sommer mit einer Grundsatzentscheidung über eine Serienproduktion des ultraleichten Ein-Liter-Autos von Volkswagen, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Wenn der Konzern sich für eine Serienfabrikation entscheide, solle der XL1 auf jeden Fall in Niedersachsen produziert werden.
Außenwirtschaftspreis für Solarlux
Bissendorf. Solarlux hat den zweiten Platz beim 3. Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis in der Kategorie Großunternehmen erhalten. Der Premiumanbieter für Glas-Faltwände und Glas-Anbauten aus Bissendorf gehört zu den drei Unternehmen, die mit einem der wichtigsten Wirtschaftspreise im Bundesland Niedersachsen ausgezeichnet wurden. Insgesamt haben sich 42 Unternehmen beworben: zwölf Großunternehmen sowie 30 kleine und mittelständische Firmen.
Ein Wille, ein Weg, ein Verlag
Münster. 30 Jahre Verlag Peter Jentschura: Ein Interview mit Gründer Dr. h. c. Peter Jentschura.
Zukunftsstrategien für Europa
Kreis Gütersloh. Der Frage nach den Zukunftsvisionen widmet sich die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Europawoche. Das Europe Direct Informationszentrum Kreis Gütersloh lädt dazu am Freitag, 4. Mai, ab 16 Uhr ins Kreishaus Gütersloh ein.
Kleine Zwischenfälle bei „Revolutionärer 1. Mai Demo“ in Hamburg
Hamburg (dapd-nrd). Aufatmen in Hamburg: Unter dem Motto „Es lebe der 1. Mai 2012“ ist die sogenannte Revolutionäre 1. Mai Demo am Dienstagabend ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Einige der 1.400 Teilnehmer warfen Feuerwerkskörper und Flaschen auf die Beamten. Ein Beamter erlitt nach Polizeiangaben ein Knalltrauma und eine Wunde an der Wange, eine Polizistin wurde ebenfalls durch einen Böller verletzt. Ein Demonstrant musste wegen einer Kopfplatzwunde behandelt werden. Mehrere Protestler wurden von den Beamten abgeführt.
Der Wolf ist los im Erdenwerk Kleeschulte
Büren. Nur wenige Menschen in Deutschland haben jemals einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen bekommen. Kein Wunder, denn Wölfe sind von Natur aus sehr scheu und meiden den Kontakt zum Menschen. Es leben mittlerweile ca. 100 Wölfe in Deutschland und sie vermehren sich. Doch die Bevölkerung weiß wenig über den Wolf.
Graf räumt Täuschung bei Doktorarbeit ein
Berlin (dapd). Der Berliner CDU-Fraktionschef Florian Graf will seine Plagiatsaffäre offenbar schnell hinter sich bringen. In einer an die Universität Potsdam adressierten Erklärung hat er einem Medienbericht zufolge eine „Täuschungshandlung“ beim Verfassen seiner Dissertation zugegeben. Bereits in der vergangenen Woche reichte er bei der Hochschule einen Antrag auf Rücknahme des Doktortitels ein, über den am Mittwoch entschieden wird. Einen Tag später will Graf in der CDU-Fraktion die Vertrauensfrage stellen.
IG Metall will Tarifabschluss bis Ende Mai
Hamburg (dapd). Vor dem Start einer Warnstreikwelle im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat Gewerkschaftschef Berthold Huber den Arbeitgebern ein Ultimatum bis Ende Mai gesetzt. „Wenn wir bis Pfingsten kein Ergebnis haben, dann heißt das Urabstimmung und Streik“, sagte Huber am Dienstag, dem Tag der Arbeit, bei einer Kundgebung in Hamburg. Allerdings sei das „die Ultima ratio“.
Merkel will für Wachstumsinitiative nicht viel Geld ausgeben
Berlin (dapd). In der Diskussion über eine Wachstumsinitiative für die europäischen Krisenstaaten hat Kanzlerin Angela Merkel klargestellt, dass sie keine milliardenschweren Investitionsprogramme auflegen möchte. „Wichtig ist, dass wir uns von der Vorstellung lösen, Wachstum koste immer viel Geld und müsse das Ergebnis teurer Konjunkturprogramme sein“, sagte die CDU-Chefin dem „Hamburger Abendblatt“ (Mittwochausgabe). Die SPD warf Merkel Zaghaftigkeit und Führungsversagen in der Europapolitik vor. Parteichef Sigmar Gabriel bilanzierte, ihr rigides Spardiktat sei auf ganzer Linie gescheitert.