Schwertransporte und Kranarbeiten stehen nach Einschätzung des Bundesverbands Schwertransporte und Kranarbeiten unter anhaltendem Druck. Auf seiner Jahreshauptversammlung am 9. und 10. Oktober in Köln forderte der BSK bundesweit einheitlichere Genehmigungsverfahren, mehr Digitalisierung und eine modernisierte Verkehrsinfrastruktur.

Verband warnt vor zusätzlichem Antragsaufwand
Der Verband erkennt Fortschritte bei der digitalen Antragsplattform VEMAGS und den überarbeiteten Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte an. Gleichzeitig befürchtet er, dass eine für das Frühjahr 2027 erwartete Systemumstellung laufende Verfahren erschweren könnte. Er fordert eine Übergangslösung, die erneute Eingaben bereits vorliegender Antragsdaten und einen Genehmigungsrückstau verhindert.
Diese Einschätzung ist eine Warnung des BSK. Ein konkreter Ausfall laufender Verfahren steht damit nicht fest. Für Unternehmen bleibt maßgeblich, welche Übergangsregelungen die zuständigen Stellen tatsächlich veröffentlichen. Der Verband sieht außerdem Unterschiede zwischen den Bundesländern als Ursache für zusätzlichen Aufwand in den Betrieben.
Holger Dechant im Aufsichtsrat
Bei der Versammlung wurde auch der Aufsichtsrat neu gewählt. Andreas Kahl bleibt Vorsitzender, Stephan Burkhardt sein Stellvertreter. Dem Gremium gehört Holger Dechant von HARTMANN INTERNATIONAL an. Damit ist auch das ostwestfälische Logistikunternehmen in der Verbandsleitung vertreten.
Zu den ausgezeichneten Unternehmen der BSK Awards zählten unter anderem Schwarze ASC für Kranarbeit unter 120 Tonnen, Steil Kranarbeiten für Kranarbeit über 120 Tonnen und Felbermayr Deutschland für Montage. Die Preise für Schwertransporte bis beziehungsweise über 120 Tonnen gingen an GRUBER Logistics und die Spedition Kübler.
Quelle: BSK-Pressemitteilung vom 13. Oktober 2026. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben rund 450 Mitglieder aus Transport, Montage, Kranbetrieb und zugehörigen Dienstleistungen.