RYZE Digital steigt mehrheitlich bei der Bielefelder Digitalagentur comspace ein. Mit dem Zusammenschluss wächst die RYZE-Gruppe nach eigenen Angaben auf über 300 Expertinnen und Experten – und will Unternehmenskommunikation künftig noch stärker mit Technologie, Daten und KI verzahnen.
Mehrheitsbeteiligung mit klarem Fokus auf Technologie
Mit der Beteiligung baut RYZE Digital seine Präsenz aus und ergänzt die bestehenden Standorte (Headquarter Mainz sowie Erkrath und Darmstadt) um Bielefeld. comspace bringt dafür vor allem technologische Kompetenzen im Enterprise-Umfeld ein – unter anderem rund um Digital-Experience-Plattformen (DXP), CMS- und Integrationsprojekte sowie Lösungen und Tools wie Crownpeak/FirstSpirit, Storyblok, Sharedien, Scaleflex und Celum.
RYZE positioniert sich als „Tech-Agentur unter den Kommunikationsagenturen“ und will Strategie, Kreativität und Technologie enger zusammenführen, um digitale Kommunikationslösungen entlang moderner Plattform- und Datenarchitekturen aufzubauen.
Kontinuität bei comspace: Gründer bleibt beteiligt
Für comspace beginnt mit dem Einstieg ein neues Kapitel – bei gleichzeitiger Kontinuität in der Führung: Andreas Kämmer, Gründer und Geschäftsführer, bleibt substanziell beteiligt und führt das Unternehmen gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsleitung weiter. Auch die Marke comspace bleibt erhalten, künftig ergänzt um den Zusatz „part of RYZE Digital“.
„Tech-Driven Corporate Communications“ als neue Disziplin
Mit dem Zusammenschluss schärft RYZE seine Positionierung unter dem Begriff „Tech-Driven Corporate Communications“. Dahinter steht der Ansatz, Methoden und Automatisierungslogiken aus Performance Marketing, Datenarchitekturen und moderner Digitaltechnologie konsequent auf die Unternehmenskommunikation zu übertragen.
Im Kern geht es um eine stärker systematische, skalierbare Kommunikation – zum Beispiel durch:
- datenbasierte Steuerung von Maßnahmen
- intelligente Content- und Workflow-Systeme
- modulare Plattformarchitekturen
- KI-gestützte Automatisierung
- kanalübergreifende Personalisierung bis hin zu E-Commerce-Szenarien
Für Unternehmen kann das vor allem dort relevant werden, wo Kommunikationsprozesse komplex sind: viele Stakeholder, mehrere Kanäle, hohe Content-Frequenzen, Compliance-Vorgaben oder internationale Strukturen. Der Anspruch: Kommunikation nicht nur inhaltlich zu planen, sondern technisch sauber zu orchestrieren und operativ effizient umzusetzen.
Bedeutung für die Region OWL
Für Ostwestfalen-Lippe ist der Schritt ein weiteres Signal für die wachsende Rolle Bielefelds als Standort für digitale Plattform-, Integrations- und KI-Kompetenz. Gerade im industriellen Mittelstand kann die Kombination aus Kommunikationsberatung und DXP-/CMS-Technologie interessant sein – etwa für Corporate Websites, digitale Kundenportale, Intranet-Lösungen oder international ausgerollte Content-Architekturen.
