Euro-Raum trotzt den Krisen

Frankfurt. Im April hat der Auftragseingang im Maschinenbau sein Vorjahresergebnis um real 3 Prozent verfehlt. Die Inlandsbestellungen sanken um 15 Prozent. „Dieser Rückgang ist kein Zeichen einer sich eintrübenden Konjunktur, sondern zum großen Teil auf einen Basiseffekt zurückzuführen“, betont VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Dank einiger Großanlagengeschäfte war der April 2016 der stärkste Monat des vergangenen Jahres“ erläutert er.

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Maschinenbau NRW: Kleine Eintrübung im April

Auftragseingang im Maschinenbau NRW Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2010 = 100 (Quelle: VDMA-Statistik)

Düsseldorf. Der Auftragseingang verzeichnete im April 2017 ein Minus von 17 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von 2 Prozent. Das Auslandsgeschäft lag bei -23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau.

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SAP-Beratungshaus Golfisch ICT wird Teil der itelligence Gruppe – itelligence Benelux übernimmt Goldfish ICT

Norbert Rotter CEO itelligence (Foto: itelligence)

Bielefeld. Die itelligence AG, das weltweit führende SAP-Beratungshaus für den Mittelstand, stärkt seine Marktpräsenz im Benelux-Raum nachhaltig. Die Goldfish ICT, Utrecht, und die itelligence Benelux Holding geben heute die 100-prozentige Übernahme der Goldfish ICT durch die itelligence Benelux Holding bekannt, durch die Goldfish ICT nun Teil der itelligence Gruppe wird. Beide Unternehmen profitieren von dieser Transaktion. itelligence baut durch diese Akquisition seine Marktposition in den Benelux-Staaten aus. Im Gegenzug erhält Goldfish ICT Zugang zum umfassenden, weltweiten SAP-Know-how von itelligence.

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„Top Solution Partner 2016“

v.l. Herr Stefan Weskamp (Eaton Vertriebsleiter), Herr Christian Hoff (WIGOS-Ansprechpartner Unternehmensservice im südlichen Landkreis), Herr Ulrich Lemme (Geschäftsführer LS Automation), Herr Michael Kram (Geschäftsführer Eaton Electric), Herr Hans-Dieter Schneider (Eaton Gebiets- Vertreter ) sowie Herr Heiko Schulte-Südhoff (Geschäftsführer LS Automation) (Foto: LS Automation)

Hannover. Was in Hannover vor rund zwei Jahren begann, wird in Hannover zur Ligna 2017 gekrönt: Steuerungsexperte, die LS Automation GmbH & Co. KG, erhält auf der Ligna live einen Preis der Firma Eaton Electric GmbH und wird als umsatzstärkster Lean Solution Partner Deutschlands in 2016 ausgezeichnet.

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Wenn Regeln die Wirtschaft bremsen

KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner nutzte die Gelegenheit und überreichte das Kommunikationspaket an SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. (Foto: Konermann Text & PR)

Kreis Steinfurt. Kann ein kurzer Zeichentrickfilm die politische und bürokratische Welt in Deutschland ändern? Werden in Zukunft Handwerksunternehmen und regionale Kreditinstitute vom Regelungswahn der Europa-, Bundes- und Landespolitik befreit? Wahrscheinlich nicht. Doch das erwarten die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH), der Volksbanken im Kreis Steinfurt, der Kreissparkasse Steinfurt und der VerbundSparkasse Emsdetten-Ochtrup mit ihrer Aktion „Überreglementierung abbauen“ auch nicht.

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igeL e.V., Herford, zieht nach der Premiere auf der Interzum erfolgreiches Fazit

Die Interessengemeinschaft Leichtbau igeL e.V. hat zur interzum vom 16. bis 19. Mai 2017 in Köln so viel Aufmerksamkeit und Zuspruch er­fahren wie nie zuvor. Das 2008 in Herford gegründete Kooperations­netzwerk präsentierte sich zu dem weltweit größten Event für die Mö­belfertigung und den Innenausbau mit zwei Ständen an exponierter Stelle auf dem Messeboulevard Nord. Auf dem Laufweg der rund 69.000 Besucher aus 152 Ländern sprach die Standmannschaft um igeL-Geschäftsführer Peter Kettler und Professor Martin Stosch, Grün­dungsmitglied des igeL e.V. und Leiter des Labors für industriellen Mö­belbau, Konstruktion und Entwicklung an der Hochschule OWL, Lemgo, mit Vertretern der Industrie und des Handwerks, mit Studenten und Designern über aktuelle Entwicklungen und neue Ideen in der Leichtbauweise.

Schon von weitem erkennbar war der schwebende Pilz aus dem Hoch­leistungswerkstoff ,Lisocore“, dessen Größe allein die Bauvorschriften Grenzen setzten. Darunter luden 60 leuchtend grüne und organisch ge­formte „igeL-Boxen“ zur Erforschung von Leichtbaumaterialien ein. Auf einer Tischfläche von über 14 Quadratmetern hatte die Hochschule OWL gemeinsam mit den rund 80 Mitgliedsunternehmen des igeL Werk­stoffmuster leichter Plattenwerkstoffe, spezielle Leichtbau-Verbin­dungsbeschläge, Beschichtungswerkstoffe und Maschinenwerkzeuge sowie Prüf- und Messtechnik zusammengetragen und mit technischen Informationen und Bezugsquellen versehen. „Viele Besucherinnen und Besucher waren regelrecht gefesselt von der Vielfalt der Möglichkeiten im modernen Leichtbau“, berichtete Professor Stosch. Berufs – und Hoch­schulen nutzten diesen Bereich der Ausstellung, um ihren Klassen einen aktuellen Überblick über die Entwicklungen zu geben. Insgesamt zeigten sich die Nachwuchskräfte offen und interessiert für den Leichtbau.

Der Nachbarstand zeigte auf der einen Seite materialökonomische, avantgardistische Möbelentwürfe junger Designerinnen und Designer aus ganz Deutschland. Auf der anderen Seite widmete er sich dem Stu­dienprojekt „Concept Cabinet 2016“. Es zeigt, mit welchen Leichtbau­materialien sich die Spanplatte bei A-Bauteilen im Küchenunterschrank auf Basis vorhandener Technologien und Verbindungstechniken substi­tuieren lässt. Die im Rahmen der Bachelor-Thesis von Holztechnik-Ab­solvent Tristan Beeck in Kooperation mit dem Familienunternehmen Beeck Küchen GmbH in Bad Oeynhausen realisierten Korpusse bewei­sen, dass es schon heute möglich ist, moderne Sandwichwerkstoffe ohne Probleme in industriellen Fertigungsprozessen zu verarbeiten. Das interessierte vor allem Vertreter der Industrie und des Handwerks, die konkret nach der Verbund-, Querzug- und Biegefestigkeit der vorgestell­ten Alternativen fragten.

Neue Befestigungslösungen, Plattenwerkstoffe sowie Fragen nach der Ökologie und Nachhaltigkeit der Produkte standen grundsätzlich im Mit­telpunkt der Messegespräche. Zulieferer signalisierten Bereitschaft zur Weiterentwicklung ihrer Produkte für die Anforderungen im Leichtbau. Handwerkern war die Beantwortung ihrer Fragen nach konkreten Um­setzungen wichtig. Dabei ging es um die Verarbeitung der Leichtbau­werkstoffe, die im Großhandel erhältlich sind, genauso wie um die leich­tere Umsetzung, ohne dass ein Produkt an Tragfähigkeit einbüßt.

Aber auch für die Interessengemeinschaft Leichtbau igeL e.V. hat sich der Messeauftritt gelohnt. Designer und Hochschulen sowie die Berufs­bildung interessierten sich besonders für den Musterkoffer mit über 35 modernen Leichtbauplattenwerkstoffen; mehrere Besucher zeigten In­teresse an einer Mitgliedschaft im Verein. Nicht zuletzt bot die Interzum mit ihrer Sonderfläche „mobile spaces“ zahlreiche Synergien, so dass sich auch in Köln die Caravan- und die Möbelindustrie gegenseitig be­fruchten konnten.

Leichtbau auch auf Ligna und ZOW relevant

Mit einer deutlich gestiegenen Internationalität bei Ausstellern und Be­suchern sowie einem nachhaltigen Schub bei der Digitalisierung ist am 26. Mai 2017 auch die Ligna in Hannover zu Ende gegangen. Zur welt­weit wichtigsten Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung stellten 16 igeL-Mitglieder aus den Bereichen Forschung und Lehre sowie Industrie aus. Professor Martin Stosch war als Vertreter der Hochschule OWL, Lemgo, vor Ort und hat die Entwick­lungen beobachtet: „Es tut sich was beim Verbund, also sowohl beim Verkleben der Leichtbauplatte mit den Deckschichten als auch bei den Verbindern selbst“, verriet er anschließend.

Den nächsten Messeauftritt plant die Interessengemeinschaft Leichtbau in Bad Salzuflen. Dort veranstaltet die Koelnmesse vom 6. bis 8. Februar 2018 wieder die ZOW, und der igeL will das Thema im Rahmen eines Workshops vertiefen. Auf der Interzum 2019 in Köln soll es dann schon zu einer festen Größe werden. Koelnmesse-Projektmanager Matthias Pollmann sieht den erfolgreichen Messeauftritt auf der Interzum 2017 als Startpunkt, um dem Thema Leichtbau hier zu mehr Kontinuität zu verhelfen. „Die gute Zusammenarbeit mit dem igeL und der Hochschule OWL werden wir mit neuen Leichtbauthemen auf den kommenden Messen, der ZOW 2018 in Bad Salzuflen und der im Interzum 2019 in Köln, in jedem Fall fortsetzen“, so Pollmann.

Zur Interzum-Sonderpräsentation erschien ein 28-seitiges Booklet, das die Intentionen der Interessengemeinschaft Leichtbau erläutert und weitere Projektpartner vorstellt.

Handwerk braucht einfacheren Weg zur Digitalisierung

Alexander Ihde, Gründer und Inhaber des Bielefelder Unternehmens SOLIHDE. (Foto: SOLIHDE GmbH)

WIR sprach mit Alexander Ihde, geschäftsführender Gesellschafter der Ihde Gebäudetechnik GmbH aus Bielefeld und Gründer des IT-Unternehmens SOLIHDE, über die Chancen der Digitalisierung im Handwerk.

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Die Arbeitsmarktentwicklung im Mai 2017

Im Mai waren im Bezirk der Arbeitsagentur Bielefeld 23.966 Personen ohne Arbeit. Damit fiel die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent oder um 543 Personen. Gegenüber Mai 2016 fiel die Zahl der Arbeitslosen um 1.091 (minus 4,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote fiel in der Region um 0,2 auf 6,3 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 6,7 Prozent.

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Lufthansa baut Verbindung nach München aus

25 Prozent mehr Sitzplatzangebot ab Winterflugplan 2017/18 (Foto: FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH)

Lufthansa wird mit Beginn des kommenden Winterflugplans die Verbindung nach München signifikant ausbauen. Durch den Einsatz deutlich größerer Flugzeuge und mehr Frequenzen ergibt sich ab dem 29. Oktober ein Kapazitätswachstum von rund 25 Prozent auf der Route. Dazu setzt Lufthansa maßgeblich Fluggerät der Airbus A320-Familie mit 168 Sitzplätzen (A320) bzw. 138 Sitzen (A319) ein.

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Der Detmolder Antriebshersteller setzt keine Grenzen

Geschäftsführer Marc Vathauer, Fertigungskoordinator Bahtiyar Kesici und Integrationspraktikant Ahmed Al Ahmed (v.l.) (Foto: MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co KG)

Detmold. Vor circa zwei Wochen beendete Ahmed Al Ahmed erfolgreich sein Integrationspraktikum bei MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG. Der Detmolder Elektronikhersteller bot dem aus Syrien geflüchteten jungen Mann die Chance, sich besser in die Arbeitswelt zu integrieren.

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