Mit der Unterzeichnung eines Sozialplans und eines Tarifvertrags ist jetzt ein Meilenstein in der Sanierung des Flughafens Paderborn-Lippstadt erreicht worden. Die Geschäftsführung und der Sanierungsgeschäftsführer einigten sich am Freitagvormittag mit dem Betriebsrat und der maßgeblichen Gewerkschaft auf die Eckpunkte eines nachhaltigen Weiterbetriebs des Airports.

Fachkräftekampagne: Eine Tasche voll „typisch Osnabrück“
„Typisch Osnabrück“ heißt die Fachkräftekampagne der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO), die im Oktober mit der digitalen Plattform www.typisch-osnabrueck.de an den Start ging. Zu den schönsten Seiten der Stadt, die hier anschaulich vorgestellt werden, gehören auch die vielen verschiedenen regionalen Produkte, die Osnabrück mit allen Sinnen erlebbar machen. Dieses „typisch Osnabrück“-Lebensgefühl soll mit einer regionalen Tragetasche ab sofort noch besser transportiert werden. Diese Tasche stellten die Kooperationspartner am vergangenen Samstag auf dem Osnabrücker Wochenmarkt vor.

Bitkom Leitfaden: Warum die Sicherheit in Software so entscheidend ist
Die Digitalisierungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft führen dazu, dass Software und softwarebasierte Produkte zunehmend allgengewärtig sind. Neben den damit verbundenen Möglichkeiten und Chancen gilt es aber auch Gefahren und Bedrohungsszenarien zu berücksichtigen. Darauf weist der Digitalverband Bitkom in seinem neuen Leitfaden „Zur Sicherheit softwarebasierter Produkte“ hin. Über grundlegende Fragen beleuchtet der Leitfaden ausführlich das Thema Sicherheit in der Herstellung und Verwendung von Software. „Gut funktionierende, sichere Software ist die entscheidende Komponente für die künftige Wertschöpfung in Unternehmen“, sagt Bitkom-Experte Dr. Frank Termer. Umso wichtiger sei es, ein allgemeines Verständnis für Softwaresicherheit zu etablieren, das über die Fach-Community hinausgehe. „Dazu soll der Leitfaden einen Beitrag leisten“, so Termer.
Vor allem die folgenden sieben Leitfragen gilt es aus Bitkom-Sicht allgemeinverständlich zu beantworten:

JOKARI: Neuerung in der Bearbeitung von AS-Interface-Kabeln
Parallelverkabelung ist out: In der modernen Feldbus-Kommunikation hat sich das AS-Interface-Kabel zum Anschluss von Aktuatoren und Sensoren als Standard etabliert. Vor allem in der Industrieautomation, der Fördertechnik sowie im Maschinenbau ist das gelbe asymmetrische Kabel im Einsatz.

Agrogas-Unternehmen fordern engagierte Weiterentwicklung der THG-Quote
Bis Ende Juni kommenden Jahres muss Deutschland die europäische Erneuerbare Energien-Richtlinie RED II im Bundesrecht umsetzen. Ein Punkt sind die Treibhausgaseinsparungen im deutschen Kraftstoffmix, die mit der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) festgelegt werden. Doch der dafür Ende September vorgelegte Entwurf weist erhebliche Schwächen auf und wird so kaum zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele im Verkehrssektor beitragen.

9-Monate-Bilanz Ausbildung Maschinenbau: Bewerber-Chancen bleiben gut
Trotz aller Corona-bedingter Schwierigkeiten sind die Chancen für Bewerber um eine Ausbildungsstelle im Maschinen- und Anlagenbau auch im Ausbildungsjahr 2020 gut geblieben. In den maschinenbaurelevanten Berufen wurden Ende September von der Bundesagentur für Arbeit 15.200 unbesetzte Ausbildungsstellen gemeldet. Dem gegenüber blieben 6.570 Bewerber um eine Ausbildungsstelle unversorgt. Daraus ergibt sich ein „Lehrstellen-Plus“ von rund 8.600.

Seit 25 Jahren die Tür im Blick: BaSys feiert ein kleines Jubiläum
Innovationen am laufenden Band. So lässt sich in doppeltem Wortsinn die Intention auf den Punkt bringen, mit der das Unternehmen BaSys seit nunmehr 25 Jahren am Markt agiert. In einem Vierteljahrhundert entstand im lippischen Kalletal ein komplettes Baubeschlagprogramm, Band- und Schließblechsysteme für gefälzte und stumpf einschlagende Innen- und Außentüren. Das inhabergeführte Familienunternehmen versteht sich als Problemlöser für Türen- und Zargenhersteller in ganz Europa sowie für nationale und internationale Kunden aus Handel und Handwerk.

Volksbank BIGT: Erfolgreiches Krisenmanagement dank Digitalisierung
Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ist trotz Corona-Pandemie, stetig zunehmender Regulatorik und der anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin hervorragend positioniert. Diese positive Zwischenbilanz des Geschäftsjahres 2020 zog der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaftsbank Michael Deitert am Montagabend auf der erstmals digital ausgerichteten Vertreterversammlung. „Wir haben die Chancen, die in der Krise stecken, frühzeitig erkannt und sofort umgesetzt. Dank unserer konsequenten digitalen Transformation sind wir auch in der jetzigen Situation immer nah bei unseren Kundinnen und Kunden. Die Resonanz auf unser schnelles Umschalten zu einer neuen, digitalen Form des Kundenkontaktes ist bemerkenswert“, so der Bankmanager wörtlich. Sorgen bereiten derzeit die wirtschaftlichen Aussichten für die Region, die sich aufgrund des erneuten Lockdowns weiter eintrüben könnten.

Münsterland hat Zukunft: Markenstudie belegt Verbundenheit mit Region
Das Münsterland steht für das gute Leben. Das belegt eine Markenstudie, die die Wahrnehmung des Münsterlandes innerhalb und außerhalb der Region untersucht hat. Interessanteste Ergebnisse: 96 Prozent der Münsterländerinnen und Münsterländer finden, dass man hier gut leben kann und 82 Prozent sehen hier ihre Zukunft. Durchgeführt hat die repräsentative Studie die Agentur Interrogare im März 2020 im Auftrag der regionalen Management-Organisation Münsterland e.V. Heute wurden die Ergebnisse auf der digitalen Mitgliederversammlung des Vereins präsentiert.

WIGOS: Beratungen auch Online. „Geschäftsmodell-Check“ sehr gefragt
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, berät regionale Betriebe in vielen verschiedenen Themenfeldern: „Wir halten einen engen Draht zu den Unternehmen im Osnabrücker Land und passen unsere Angebote regelmäßig an die aktuellen Bedarfe der Betriebe an“, schildert Geschäftsführer Siegfried Averhage. In den wirtschaftlich schwierigen Coronazeiten sei der Bedarf an Beratung noch deutlich gewachsen, so seine Erfahrung: „Es ist daher für uns selbstverständlich, dass wir alle Angebote aus Gründen des Infektionsschutzes nun größtenteils online anbieten“, so Averhage.
