Auf im internationalen E-Commerce tätige Unternehmen rollt eine weitreichende Neuregelung der Umsatzsteuer zu, weiß Karin Korte, Steuerberaterin der Bielefelder Kanzlei HLB Stückmann: „Am 1. Juli 2021 soll die nächste Stufe des „Mehrwertsteuer-Digitalpakets“ umgesetzt werden. Aufgrund der Neuregelung wird es künftig regelmäßig dazu kommen, dass Unternehmen ausländische Umsatzsteuer in Rechnung stellen müssen. DieFinanzbehörden werden dafür eine europaweite IT-Plattform namens „One-Stop-Shop“ (OSS) einrichten bzw. die bereits bestehende Plattform „Mini-One-Stop-Shop“ ausbauen.“

Alexander Hofmeister ab Januar 2021 Teil von HOFMEISTER Gussasphalt
Alexander Hofmeister hat am 1. Januar 2021 die Arbeit im Unternehmen HOFMEISTER Gussasphalt GmbH & Co. KG aufgenommen. Er ist in der 6. Generation im Unternehmen tätig, das mit der Gründung im Jahr 1862 seit über 150 Jahren erfolgreich seine Leistungen anbietet. HOFMEISTER hat Ihren Hauptsitz in Herford und einen Zweitsitz in München. Mit den Eigenmarken HOFMEISTER ISO-PARK für wärmegedämmte Parkflächenabdichtungen, HOFMEISTER CLARA® für optimale Oberflächen von Parkobjekten sowie HOFMEISTER TERRAZZO für die Herstellung von geschliffenem Gussasphaltestrich wird der Markt deutschlandweit bedient.

Architektenwettbewerb: Urbanes Flair am Servatiiplatz ist sicher
Der Architektenwettbewerb für den Neubau am Servatiiplatz in Münster ist entschieden. Das Preisgericht hat am 20. Januar die Arbeit des Büros „UWA – Weidemann Architekten“ aus Münster zum Sieger gekürt und auch zur Umsetzung vorgeschlagen. UWA setzte sich in einem international besetzten Teilnehmerfeld mit fünfzehn Architekturbüros, darunter zwei aus dem Münsterland, durch. Mit der Vergabe der Plätze zwei und drei an die „dreibund architekten ballerstedt | helms | koblank BDA PartGmbB“ aus Bochum bzw. „kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH“ aus Berlin honorierte die Jury weitere überzeugende Arbeiten mit hohen gestalterischen Ansprüchen.

Wirtschaftsjunioren: Die Spirale dreht sich immer schneller nach unten
Die aktuellen Beschlüsse zur Verlängerung des Corona-Lockdowns mindestens bis zum 14. Februar haben auch bei der heimischen Wirtschaft für Enttäuschung gesorgt. Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter und der Wirtschaftsclub warten weiterhin auf einen nachhaltigen Plan zur Bewältigung der Pandemie und der Folgen.
„Das am Anfang einer Pandemie viele Fragen nicht beantwortet werden können, ist verständlich. Nun, fast ein Jahr später, ist es das nicht mehr. Zumal schon im Oktober absehbar war, dass ein Plan für den Winter dringend notwendig ist, um die Unsicherheit in den Unternehmen nicht noch weiter zu vergrößern.“, sagt Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter.
Leadership Impuls #7
Was tun?
Vier Fragen zur schnellen Orientierung

Venschott Fenstersysteme GmbH feiert 140 Jahre Betriebszugehörigkeit
Zu Beginn des Jahres durfte die Venschott Fenstersysteme GmbH gleich fünf Jubilare feiern. Groß gefeiert werden konnte zwar nicht, aber alle Jubilare erhielten von der Geschäftsführung einen Präsentkorb sowie eine Gratifikation als Anerkennung für das jahrelange Engagement überreicht.

markilux: Teilnahme an der Onlinemesse „R+T digital“ 2021
Das vergangene Jahr hat vieles auf den Kopf gestellt und die Digitalisierung beschleunigt. Die analoge Welt musste sich zum Teil in eine virtuelle Form transformieren. Ein Beispiel hierfür ist die Messe „R+T digital“, die im Februar 2021 vier Tage lang alternativ zur live geplanten Weltleitmesse für Rollläden, Tore und Sonnenschutz stattfindet. Auch Markisenspezialist markilux wird seine Produkte und Dienstleistungen in diesem Rahmen präsentieren.

BERNSTEIN entwickelt Hygienestation mit Möglichkeit zur Kundenzählung
„Würden Sie bitte einen Einkaufswagen nehmen?“ Diese oder ähnliche Sätze hörten Kunden in den letzten Monaten oft, wenn sie durch den Eingang einer Einzelhandels-Filiale schritten und gedankenverloren die Wagen und Körbe links liegen ließen. So mancher begann auch eine Diskussion über die Notwendigkeit – wollte man doch nur schnell ein einziges Teil im Supermarkt besorgen. Solche Situationen sind müßig – für Geschäftsinhaber, Angestellte und für Kunden. Dabei geht es bei der „Einkaufswagen-Pflicht“ während der Corona-Pandemie einzig und allein darum, eine maximale Kundenzahl im Geschäft bzw. der Filiale zu garantieren und so das Einhalten von Abständen zu ermöglichen – abgezählte Einkaufswagen am Eingang: Das Mittel der Wahl?

Mehr Home Office: Maschinenbau Produktion darf nicht gefährdet werden!
Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben während der Corona-Pandemie nicht nur ihre Produktionsabläufe überarbeitet und die Hygieneregeln am Arbeitsplatz deutlich verschärft, sondern auch die Zahl der Menschen in den Fabriken spürbar verringert. Laut einer aktuellen Blitzumfrage unter rund 1000 VDMA-Mitgliedsfirmen arbeitet derzeit lediglich noch gut die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben. Alle anderen Beschäftigten sind aufgrund von Homeoffice-Regelungen, Kurzarbeit oder dem Abbau von Zeitarbeitskonten nicht vor Ort. Insgesamt liegt der Home-Office-Anteil im Maschinen- und Anlagenbau bei 30 Prozent aller Beschäftigten. Bei mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen (35 Prozent) wurde die Home-Office-Quote im Vergleich zum Lockdown im Frühjahr 2020 erhöht. Weitere 51 Prozent bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres.

FHM: Neuer Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft gestartet
Das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung (HebRefG) sieht seit 2020 eine vollständige Akademisierung der Hebammenausbildung vor. Aus diesem Grund bietet die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) seit Oktober 2020 als eine der ersten Hochschulen in Deutschland den Bachelor-Studiengang Hebammenwissenschaft an, in welchem die Studierenden auf die verantwortungsvolle Tätigkeit der Geburtshilfe vorbereitet werden. Jetzt stellt die FHM die wissenschaftliche Studiengangsleiterin näher vor. Dr. Cornelia Schwenger-Fink ist promovierte (Dr. phil.) Pädagogin, Referentin für Prävention sexualisierter Gewalt und Hebamme mit fundierter Erfahrung in der klinischen und freiberuflichen Hebammentätigkeit.
