Wiesbaden (dapd). Rund 5.400 Studenten haben im vergangenen Jahr eins der neuen Deutschlandstipendien von 300 Euro monatlich erhalten. Knapp die Hälfte davon (47 Prozent) waren Frauen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Detmold. ,Was kann ich tun?‘, dieser Frage stellten sich Samstagabend über 250 Teilnehmer der Veranstaltung „Zukunft denken, Ideen verbinden“ im Detmolder Sommertheater. Angeregt durch einen Vortrag von Entrepreneur und Innovator Bernd Kolb entwickelten sie gemeinsam kreative Ansatzpunkte und Aktionen für noch mehr Nachhaltigkeit in der Region. Aufgerufen zu dem Austausch hatten die Peter Gläsel Stiftung und Weidmüller.
Sievert Handel Transporte vertieft Neuausrichtung
Lengerich. Die Sievert Handel Transporte GmbH (sht) intensiviert ihren Kurs in Richtung eines branchenübergreifenden Logistikdienstleisters: Um eine bedarfsgerechte Transportlogistik für diverse Wirtschaftszweige gewährleisten zu können, erhöht das Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Lengerich nun die Investitionen zur Erweiterung des Fuhrparks und der IT-Architektur.
CSU-Mittelstands-Union gegen zusätzliche Solar-Subventionen
München (dapd). Vor neuen Subventionen für die Solarbranche warnt der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, marode Firmen oder offensichtlich unwirtschaftliche Strukturen am Leben zu erhalten“, sagte Michelbach am Dienstag in München.
SPD besteht auf Transaktionssteuer
Passau (dapd). Die SPD besteht auf einer Besteuerung von Finanztransaktionen als Gegenleistung für ihre Zustimmung im Parlament zum Fiskalpakt. Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der „Passauer Neuen Presse“: „Ohne eine Besteuerung der Finanzmärkte und ohne ein vernünftiges Wachstumspaket, das die Investitionskräfte in den Krisenländern stärkt, bekommt Frau Merkel nicht die Zustimmung der SPD zum Fiskalpakt.“
Schienenkartell kostet die Bahn angeblich 500 Millionen Euro
Hamburg (dapd). Durch jahrelange Preisabsprachen von Schienenproduzenten könnte der Deutschen Bahn nach bisherigen Berechnungen ein Schaden von deutlich mehr als 500 Millionen Euro entstanden sein. Das erfuhr die „Financial Times Deutschland“ von Insidern der Untersuchung, die die Bahn und einige beteiligte Unternehmen seit gut einem Jahr führen. Endgültige Werte gebe es noch nicht, hieß es.
Schünemann startet angeblich Initiative für ein neues Bleiberecht
Berlin (dapd). Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann will im Juni eine Bundesratsinitiative für ein neues Bleiberecht für ausreisepflichtige Ausländer starten, das ihnen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht ermöglicht. Zur Voraussetzung macht der CDU-Politiker nach Informationen der Zeitung „Die Welt“, dass sie ihre Identität von sich aus freiwillig offenlegen und sich für die Neubeschaffung verlorener Pässe einsetzen. Beides verhindert bislang häufig Abschiebungen.
AOK will keine Prämien ausschütten
Düsseldorf (dapd). Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, will keine Prämien an die Versicherten ausschütten. „Wir als AOK werden die Überschüsse in die langfristige Sicherung der Versorgung investieren und keine Prämien ausschütten“, sagte Graalmann der „Rheinischen Post“.
Rhön-Klinikum-Vorstand empfiehlt Fusion mit Fresenius
Neustadt/Bad Homburg (dapd). Der Vorstand der Rhön-Klinikum AG hat seinen Aktionären förmlich die Annahme des Übernahme-Angebots der Fresenius AG empfohlen. In einer am Montagabend in Neustadt an der Saale veröffentlichten Pressemitteilung erklärte der Vorstand, er teile „die strategische Logik des Fresenius-Angebots“.
Wirtschaft ist von der Euro-Krise zunehmend beunruhigt
Berlin/Frankfurt (dapd). Angesichts des politischen Gezerres um das Athener Sparpaket und der anstehenden Neuwahlen in Griechenland wächst in der Wirtschaft die Nervosität. So kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, die Spekulationen über einen möglichen Ausstieg Athens aus dem Euro. „Von einem Austritt Griechenlands profitiert keiner in Europa“, sagte er der Nachrichtenagentur dapd. So werde nur „der Finanzsektor destabilisiert“ und allgemeine Unsicherheit geschürt.
