München (dapd). Etwa jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 74 Jahren arbeitet in Deutschland schwarz. Die Anzahl der Arbeitsstunden, für die am Finanzamt vorbei Geld kassiert wird, ist aber rückläufig. Das geht aus einer neuen Studie des „Wirtschaftsweisen“ und Freiburger Universitätsprofessors Lars Feld und der Forschungsgesellschaft der Rockwool-Stiftung hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe) vorliegt. Danach ist der durchschnittliche Zeitaufwand für Schwarzarbeit von 2001 bis 2008 von acht auf fünf Stunden pro Woche gefallen. Aktuellere Zahlen werden in der Untersuchung, die am (heutigen) Mittwoch in Berlin vorgestellt wird, nicht angegeben. Der Studie zufolge nimmt der Anteil der Schwarzarbeit an der regulären Wirtschaft ab. 2008 machte er 2,3 Prozent aller Arbeitsstunden aus. Dies entspreche etwa einer Million Vollzeitarbeitsplätzen, heißt es. Im Jahr 2001 waren es noch 4,1 Prozent – oder 1,6 Millionen Stellen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
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Berlin (dapd). Auch 15 Monate nach Einführung des Biosprit E10 liegt der verkaufte Anteil am Superbenzin bei der Tankstellenkette Total unter den Planzahlen. Der Geschäftsführer von Total Deutschland, Hans-Christian Gützkow, sagte der „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe): „Vor dem Hintergrund, dass wir mit 80 Prozent gerechnet haben, ist die E10-Einführung ein relativer Misserfolg. Der Biosprit-Anteil wird zwar künftig wachsen, jedoch nur um wenige Prozentpunkte pro Jahr.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Berlin (dapd). Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hat im Mai 6,4 Prozent weniger Fluggäste befördert als im Vorjahreszeitraum. Wurden im Mai 2011 noch rund 3,3 Millionen Passagiere begrüßt, waren es im vergangenen Monat noch knapp 3,09 Millionen, wie die Airline am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Auslastung wurde dank eines weiter verknappten Angebots an Sitzplätzen leicht verbessert. Die Kapazität sei im Jahresvergleich um 7,2 Prozent reduziert worden, teilte Air Berlin mit. Dadurch stieg die Auslastung im Mai um 0,6 Punkte auf 76,4 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Hartmut Mehdorn, hat Air Berlin angesichts tiefroter Zahlen einen harten Sparkurs verordnet. Das operative Ergebnis von Air Berlin war 2011 von zuvor minus 9,3 Millionen auf minus 247 Millionen Euro abgerutscht. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Berlin (dapd). Opposition und Koalition sind mit ihren Vorstellungen über Wachstumsstrategien als Ergänzung zum Fiskalpakt offenbar noch weit auseinander. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Hubertus Heil sagte am Mittwoch nach einem ersten Gespräch am Vorabend, es habe sich gezeigt, dass sich die Bundesregierung beim Thema Wachstum, Investitionen und Jugendarbeitslosigkeit „bisher lediglich auf der Überschriftenebene auf unsere Positionen zubewegt hat. Der Eindruck, dass wir uns einig sind, trügt.“ Er kündigte ein weiteres Gespräch für Donnerstag an. Der Bundesregierung fehle die Bereitschaft, mit der Opposition über deren Vorschläge zu sprechen. „Wir sind entsetzt, wie schlecht die Bundesregierung auf die Gespräche vorbereitet war“, kritisierte Heil. Er bekräftigte, die SPD werde dem Fiskalpakt nur zustimmen, wenn es eine konkrete Vereinbarung für eine Wachstumsstrategie gebe. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Osnabrück (dapd). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die private Pflegevorsorge vor der Sitzung des Bundeskabinetts an diesem Mittwoch als „sozial ausgewogen“ bezeichnet. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe) sagte Bahr, jeder könne diese Förderung in Anspruch nehmen. Gerade Menschen mit geringem Einkommen könnten schon mi