Berlin (dapd). Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Vorwurf zurückgewiesen, die Polizeiermittlungen im Fall der Ceska-Mordserie behindert zu haben. Die umstrittene Entscheidung, Quellen eines tatverdächtigen Verfassungsschützers nicht offenzulegen, sei auch aus heutiger Sicht noch „richtig und rechtlich geboten“ gewesen, sagte Bouffier am Freitag. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) habe die Einschätzung geteilt, die Geheimhaltung der betreffenden V-Leute sei „für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland von großer Bedeutung“. Der heutige Regierungschef Bouffier war hessischer Innenminister, als die rechtsextreme Terrorgruppe NSU 2006 in Kassel den türkischstämmigen Betreiber eines Internetcafes ermordete. Bouffier hatte sein Veto dagegen eingelegt, die V-Leute des am Tatort anwesenden Verfassungsschützers Andreas T. von Polizei und Staatsanwaltschaft vernehmen zu lassen. Dabei handelte es sich um einen Informanten aus der rechten Szene und weitere Informanten aus dem Bereich Islamismus. T. wurde zunächst verdächtigt, an den Mord beteiligt gewesen zu sein, der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht. Für den Mord verantwortlich war nach heutigen Wissen die Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), die im November vergangenen Jahres aufflog und bundesweit für zehn Morde verantwortlich gemacht wird. dapd (Politik/Politik)
Steinbrück spielt auf Sieg
Berlin (dapd). Die SPD-Generalsekretärin war sauer. „Selbstausrufungen sind in einer modernen demokratischen Partei wie der SPD aus der Mode gekommen“, grollte Andrea Nahles im Mai 2011. Zuvor hatte sich Ex-Finanzminister Peer Steinbrück selbst als Kanzlerkandidat ins Gespräch gebracht. „Der Zeitpunkt wird kommen, wo ich mich in Absprache mit zwei oder drei Führungspersönlichkeiten der SPD darüber zusammensetze“, kündigte Steinbrück damals an. Und genau so ist nun die leidige K-Frage entschieden worden, die der Partei zuletzt wie ein Klotz am Bein hing. Nach offiziellem Fahrplan wollte die SPD-Troika aus Parteichef Sigmar Gabriel, dem Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier und Steinbrück erst zum Jahreswechsel entscheiden, wer Kanzlerin Angela Merkel (CDU) 2013 herausfordern sollte. Dieser lange Zeit verbissen verteidigte Zeitplan war allerdings nicht mehr zu halten. Gerüchte und Spekulationen belasteten das Klima in der Partei. Die Parteibasis begann, vernehmlich zu grummeln: Die Entscheidung solle zügig fallen, hieß es immer öfter. Der Kandidat gibt „mehr als 100 Prozent“ Über SPD-Chef Gabriel war schon länger zu hören, er habe sich aus dem Rennen zurückgezogen. Gegen ihn sprach seine mangelnde Beliebtheit beim Wahlvolk. Steinmeier wiederum, der in der Partei breite Rückendeckung genießt, zauderte lange, ob er nach seinem historisch schlechten 23-Prozent-Debakel im Jahr 2009 noch einmal antreten solle. Dass er nun verzichtete, dürfte auch mit seiner privaten Situation zu tun haben. Vor zwei Jahren hatte Steinmeier seiner kranken Frau Elke Büdenbender eine Niere gespendet – keine einfache Operation für beide. Mit dem 65-jährigen Steinbrück setzte sich derjenige durch, der die Kanzlerkandidatur am leidenschaftlichsten verfolgte. „Wenn Sie sich entscheiden, für so etwas zu kandidieren, dann mit voller Kraft und mehr als 100 Prozent. Wenn, dann wollen Sie gewinnen und zwar mit jeder Faser Ihres Körpers“, kündigte er schon im Mai 2011 an. Merkel darf sich auf einen kämpferischen und machtbewussten Kontrahenten einstellen. Für einen Vize-Posten in einer erneuten großen Koalition steht ihr ehemaliger Finanzminister nicht zur Verfügung. Steinbrück spielt auf Sieg. Eines der Hauptprobleme des 65-jährigen Hanseaten ist sein Verhältnis zur eigenen Partei. Wenn es bei den Sozialdemokraten mal wieder ganz arg sozialdemokratisch zugeht, platzt ihm gerne der Kragen. Insbesondere bei den SPD-Linken hält sich die Beliebtheit des kühlen Rechners in Grenzen, der aktuelle Rentenstreit könnte hier zur Nagelprobe werden. Rhetorisch ging Steinbrück allerdings zuletzt auf die Genossen zu. Für sein Bankenpapier zur Regulierung der Finanzmärkte erhielt er breite Unterstützung. Und bei den Bürgern kommt der Klartext des studierten Volkswirts an. Unvergessen ist, wie Steinbrück als Finanzminister der großen Koalition in den Jahren 2008 und 2009 der Krise entschlossen entgegen trat. „Wahlen werden in der Mitte gewonnen“ Steinbrück wurde in Hamburg als Sohn eines Architekten geboren und machte früh Karriere auf Bundesebene, unter anderem im Bundeskanzleramt. 1985 wechselte er nach Düsseldorf und wurde ein Jahr später Büroleiter des damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau. 1992 zog es ihn zurück in den Norden – er wurde in Kiel Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, 1993 Wirtschaftsminister im Kabinett von Ministerpräsidentin Heide Simonis. 1998 holte ihn Regierungschef Wolfgang Clement zurück nach Nordrhein-Westfalen, zunächst als Wirtschafts-, später als Finanzminister. Ins Amt des NRW-Ministerpräsidenten kam Steinbrück Ende 2002, als Clement überraschend ins Bundeskabinett wechselte. 2005 folgte dann der bitterste Moment seiner politischen Laufbahn. Die SPD verlor mit ihm als Spitzenkandidat krachend die Landtagswahl. Die Partei erzielte in ihrer roten „Herzkammer“ gerade mal rund 37 Prozent – ihr schlechtestes Ergebnis seit 1954. Steinbrück ist verheiratet und hat drei Kinder. Er liest gerne Geschichtsbücher und spielt leidenschaftlich Schach, gerne auch mit dem von ihm verehrten Alt-Kanzler Helmut Schmidt, der sich schon vor einem Jahr als Unterstützer outete. „Peer Steinbrück hat in seiner Zeit als Finanzminister bewiesen, dass er regieren und verwalten kann“, sagte Schmidt damals und gab seiner Partei einen Rat, dem sie nun gefolgt ist: „Die Wahlen werden nicht etwa am linken Flügel gewonnen, sondern alle Wahlen werden gewonnen in der Mitte.“ dapd (Politik/Politik)
Auto-ID-Technik im Marta Herford
Am 23.10.2012 findet im Museum Marta in Herford die zweite Messe Barcode | RFID | Mobility des Auto-ID-Spezialisten AISCI Ident statt. Fachbesucher können sich dort direkt bei den Herstellern über Systeme zur automatischen Identifikation, zur mobilen Datenerfassung und zum Etikettendruck informieren.
Mobiler Mittelstand: Sicher arbeiten mit Smartphone und Tablet-PC
IT-Dienstleister BREKOM empfiehlt sicheres und benutzerfreundliches Mobile Device Management/ Workshop am 25. Oktober 2012 mit Dell.
Kompakt, wendig und stark im Gelände
Eine moderne Bauweise mit großen Glasflächen kombiniert mit immer besseren Fenstereigenschaften, wie Wärmedämmung und Einbruchschutz haben zur Folge, dass Fenster immer schwerer werden. Sie lassen sich von ein bis zwei Personen kaum noch bewegen. Hinzu kommt, dass die Montage sehr kraftaufwändig ist und auf Dauer Auswirkungen auf die Gesundheit der Monteure hat.
„Unser Service – Ihr Nutzen“
Das Unternehmen Kahmann & Ellerbrock ist seit über 60 Jahren als der führende technische Großhändler in OWL und Umgebung bestens bekannt.
Ideenschmiede für produktionsnahe Lagerlogistik
Was 1945 in Löhne als kleine Werkstatt begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der ersten Adressen für Lagertechnik und Industrieautomation entwickelt. Die Friedrich Remmert GmbH bietet metallverarbeitenden Unternehmen kreative und individuelle Logistiklösungen – vom modernen, vollautomatisierten Lager bis hin zum intelligenten Robotersystem.
Kennen Sie Ihre Energieschlupflöcher?
Über die Arbeitsleistung der Mitarbeiter ist die Geschäftsführung eines Unternehmens in der Regel sehr gut informiert. Der Energieeinsatz eines jeden Einzelnen ist für den Unternehmenserfolg entscheidend. Der Energieverbrauch eines Unternehmens hingegen wird jedoch noch zu selten hinterfragt, so die Erfahrung von Stephan Winter vom Großhandelsunternehmen für Elektrotechnik und Systemdienstleistungen HARDY SCHMITZ.
Wenige Klicks zum optimalen Ergebnis
Als innovativer Spezialist hat sich die H. Schickling GmbH im norddeutschen Raum einen guten Ruf erarbeitet. Mitte der 80er Jahre machte sich Firmengründer Hermann Schickling in einer Garage selbständig und fertigte an der Drehbank Untergestelle für Büromöbel. Hohe Qualität und eiserne Termintreue bescherten ihm neue Kunden. 1999 beschäftigte der Visbeker Lohnunternehmer bereits 30 Mitarbeiter, die an Laseranlagen, Abkantbänken, Schweißrobotern, Montageplätzen oder in der Pulverbeschichtung Teile für Stalleinrichtungen, Fahrzeugbauer oder Landmaschinenhersteller fertigten.
Erweitertes Geschäftsfeld
Der Gleit-und Wälzlager-Spezialist Lohmann erweitert nach Jahren kontinuierlichen und überproportionalen Wachstums sein Geschäftsfeld. Zusätzlich zu der Geschäftstätigkeit als etablierter technischer Fachgroßhandel für Gleitlager, Kupplungen und Wälzlager produziert Lohmann nun auch Sonderteile in Kleinserien. Auf zwei konventionellen Drehbänken und einer neuen vierachsigen Fräsmaschine werden Sonderteile aus verschiedenen Bronzelegierungen mit verschiedenen Bohrungen hergestellt, die durch Festschmierstoffe veredelt sind.