Herzogenaurach (dapd). Europas größter Sportausrüster Adidas hat seinen Erfolgskurs im dritten Quartal fortgesetzt, jedoch wegen eines schwächeren Geschäfts bei der US-Tochter Reebok seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht nach unten geschraubt. Wie das im fränkischen Herzogenaurach ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird für 2012 nur noch ein währungsbereinigter Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich erwartet. Bisher war Adidas von einem Plus um annähernd zehn Prozent auf 14,6 Milliarden Euro ausgegangen. Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz den Angaben nach währungsbereinigt um 4 Prozent auf 4,173 Milliarden Euro und von Januar bis September um 8 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn nach Steuern legte um 14 Prozent auf 344 Millionen Euro im Quartal zu und um 22 Prozent auf 798 Millionen Euro im Neunmonatszeitraum. Wegen eines traditionell schwächeren vierten Quartals prognostiziert Adidas für das Gesamtjahr unverändert einen Gewinnanstieg auf 770 bis 785 Millionen Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
ProSiebenSat.1 mit Gewinnsprung
Unterföhring (dapd). Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im dritten Quartal seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das bereinigte Nettoergebnis stieg um 42,2 Millionen auf 65,1 Millionen Euro, wie ProSiebenSat.1 am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte. Den Umsatz erhöhte der Konzern um 7,1 Prozent auf 636,9 Millionen Euro. Mit seinen Digitalaktivitäten konnte ProSiebenSat.1 Einbußen im Fernsehgeschäft mehr als ausgleichen. Nachdem das Unternehmen nach eigenen Angaben in allen Geschäftsbereichen positiv in das vierte Quartal gestartet war, bestätigte es seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2012. ProSiebenSat.1 erwartet einen Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen soll das Vorjahresergebnis Höhe von 850 Millionen Euro übertreffen. Der Nettogewinn soll ebenfalls zulegen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Bosch nimmt durch Aktienverkauf 1,1 Milliarden Euro ein
Stuttgart (dapd). Der Technikkonzern Bosch hat durch den Verkauf seiner restlichen Anteile an dem japanischen Automobilzulieferer Denso 1,1 Milliarden Euro erlöst. „Die Barmittel sollen für Investitionen in Zukunftsbereiche sowie für die Finanzierung von Unternehmenszukäufen verwendet werden“, teilte der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mit. Bosch trennte sich in den vergangenen Tagen von den restlichen Anteilen an den Japanern, bereits 2009 hatte das Unternehmen Denso-Aktien veräußert. Bei dem Investment handelte es sich den Angaben nach um eine nicht-strategische Finanzbeteiligung, die Bosch seit Mitte der 1950er Jahre gehalten hatte. Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Bosch und Denso, hieß es. Beide Unternehmen wollten auch künftig weiter kooperieren. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Umsätze der deutschen Industrie sinken
Wiesbaden (dapd). Geringere Lieferungen in die Eurozone haben den Umsatz der deutschen Industrie im September stark schrumpfen lassen. Die Erlöse des verarbeitenden Gewerbes blieben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag saison- und preisbereinigt 3,0 Prozent hinter den Erlösen des Vormonats zurück. Dabei habe sich der Umsatz mit inländischen Kunden um 2,0 Prozent und der mit ausländischen Abnehmern um 4,0 Prozent vermindert. Der Umsatz mit Kunden aus der Eurozone sank sogar um 7,4 Prozent. Der Umsatz mit dem übrigen Ausland ging den Angaben zufolge um 1,5 Prozent zurück. Unter den umsatzstarken Wirtschaftszweigen musste die Automobilindustrie mit einem Minus von 7,4 Prozent die höchsten Einbußen gegenüber August hinnehmen. Der Maschinenbau konnte dagegen ein Plus von 0,6 Prozent verbuchen. Gegenüber dem Vorjahresmonat blieben die Septemberumsätze der Industrie um 2,6 Prozent zurück. Dabei verringerte sich das Geschäft mit dem Inland um 3,6 Prozent, das mit dem Ausland um 1,4 Prozent. Der Umsatz mit der Eurozone nahm sogar um 9,6 Prozent ab. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Baugebiet Spillmannsweg II nimmt Gestalt an
Papenburg. Derzeit bestimmen die Baumaschinen das Bild im neuen Baugebiet „Spillmannsweg II“ am Obenende. Der Untergrund für die neuen Straßen ist mit Füllsand trassiert, die Erschließungsarbeiten laufen an. Wenn es in den kommenden Monaten keine witterungsbedingten Unterbrechungen gibt, kann mit dem Bau der Häuser im ersten Quartal des neuen Jahres begonnen werden.
Deutsche Post bekräftigt die Jahresziele
Frankfurt/Main (dapd). Die Deutsche Post hat ungeachtet eines nur stagnierenden Gewinns im dritten Quartal ihre Prognose für 2012 bekräftigt. „Wir werden unser Jahresziel erreichen“, sagte Vorstandschef Frank Appel am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Post- und Logistikkonzern peilt für dieses Jahr demnach weiter einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro an. Auch über 2012 hinaus rechnet die Post mit einer Fortsetzung des positiven Ergebnistrends. Im dritten Quartal sank das Ebit im Konzern auf Jahressicht um 6,5 Prozent auf 604 Millionen Euro. Dabei schmälerten im Briefgeschäft die Pleite des Versandhändlers Neckermann und gestiegene Personalkosten durch einen höheren Tarifabschluss in Deutschland den Gewinn, erklärte die Post. Unter dem Strich blieb zwischen Juli und September ein Gewinn von 382 Millionen Euro, der etwa auf Höhe des Vorjahres lag. Dank der starken Position im Expressgeschäft vor allem auf den Wachstumsmärkten Asiens stieg der Umsatz im dritten Quartal im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Sparprogramm bei HeidelbergCement zeigt Wirkung
Heidelberg (dapd). Das Sparprogramm beim Baustoffkonzern HeidelbergCement zeigt erste Wirkungen und hat zu einer Umsatz- und Ergebnisverbesserung beigetragen. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal um 8,9 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte. Dazu trugen den Angaben nach auch steigende Preise und eine günstige Entwicklung der Wechselkurse bei. Das operative Ergebnis legte um 15,5 Prozent auf 649 Millionen Euro zu. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele sagte, die Ergebnisqualität habe sich im dritten Quartal vor allem dank der verordneten Einsparungen weiter verbessert. „Unser Programm ‚FOX 2013‘ ist ein großer Erfolg und wir haben unser Einsparziel für 2012 bereits übertroffen.“ Unter dem Strich blieb dem Konzern ein Überschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 258,9 Millionen Euro, das waren 3,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
EADS legt beim Gewinn stark zu
München (dapd). Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS spürt bisher keine Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftsabkühlung und hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei steigenden Umsätzen seinen Gewinn verdoppelt. Der Umsatz erhöhte sich bis Ende September um 14 Prozent auf 37,2 Milliarden Euro, wie der MDAX-Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn stieg auf 903 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum nur 421 Millionen Euro waren. EADS bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr, wonach der Umsatz um zehn Prozent und der Gewinn deutlich steigen sollen. Der größte Gewinnbringer war mit Abstand die Zivilflugzeugsparte Airbus, deren Gewinn sich fast verdreifachte. Airbus ist in Deutschland vor allem in Norddeutschland angesiedelt dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
SPD-Linke will heutiges Rentenniveau dauerhaft erhalten
Berlin (dapd). Die SPD-Linke beharrt darauf, dass das heutige Rentenniveau dauerhaft Bestand hat. „Wir wollen das derzeitige Sicherungsniveau über 50 Prozent halten“, sagte die Vorsitzende der Demokratischen Linken in der SPD, Hilde Mattheis, am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. „Da werden wir über den Weg jetzt streiten.“ Eine Entscheidung über das Rentenkonzept werde bei einem Parteikonvent am 24. November getroffen. Das Rentenniveau liegt derzeit bei 50,4 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns. Nach jetziger Gesetzeslage darf das Rentenniveau bis 2020 nicht unter 46 und bis 2030 nicht unter 43 Prozent sinken. Der SPD-Vorstand hatte sich kürzlich darauf verständigt, das heutige Rentenniveau zunächst bis 2020 zu halten, ohne die geltende Rentenformel anzutasten. dapd (Politik/Politik)
Altlasten drücken den Commerzbank-Gewinn
Frankfurt/Main (dapd-hes). Die Commerzbank hat im dritten Quartal unter dem Strich einen Gewinn von 78 Millionen Euro erzielt. Während das Kerngeschäft auf niedrigem Niveau stabil lief, belastete die Bank der Abbau von Altlasten, wie das Institut am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Neubewertungen in dem Segment, das unter anderem die Immobilien- und Schiffsfinanzierung abwickelt, führten zu einem operativen Minus von 476 Millionen. Im zweiten Quartal hatte dort ein Minus von 149 Millionen Euro gestanden. Der Nettogewinn im dritten Quartal fiel noch einmal niedriger aus als zwischen April und Juni. Damals hatte die Commerzbank unter dem Strich 275 Millionen Euro verdient. Im dritten Quartal 2011 war allerdings ein Verlust von 687 Millionen Euro aufgelaufen, hauptsächlich wegen der hohen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)