Neue Lizenz: Textiltaschentücher und Küchentextilien

Herford. bugatti, das Modelabel des Bekleidungsherstellers bugatti Holding Brinkmann in Herford, erweitert sein Vollsortimentsangebot um Textiltaschentücher und Küchentextilien. Zum Start ins Jahr 2013 präsentiert bugatti erstmalig eine eigene Taschentuchkollektion sowie textile Küchenartikel in Zusammenarbeit mit der Firma Stuco Taschentücher Stuchlik GmbH aus Vilshofen an der Donau.

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Stadt Mainz wehrt sich gegen Urteil zu Kitakosten

Stadt Mainz wehrt sich gegen Urteil zu Kitakosten Mainz (dapd). Der Rechtsstreit um die Kitakosten für Kinder unter drei Jahren geht in die nächste Runde. Die Stadt Mainz kündigte am Donnerstag Revision beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig gegen ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz an. Die Koblenzer Richter hatten die Stadt Ende November verpflichtet, den Eltern die Kosten für die Unterbringung ihrer zwei Jahre alten Tochter in einer privaten Kinderkrippe erstatten. Bundesweit haben Kinder von ein bis drei Jahren von August 2013 an ein Recht auf einen Betreuungsplatz in einer Kinderkrippe, einer Kita oder bei einer Tagesmutter. In Rheinland-Pfalz gilt zudem bereits seit August 2010 die Beitragsfreiheit für alle Kitakinder ab zwei Jahren. Die Stadt müsse deshalb von Gesetzes wegen für jedes Kind ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr einen Kitaplatz beitragsfrei zur Verfügung stellen, hatten die Koblenzer Richter ihr Urteil begründet. Gelinge dies nicht, müssten die Kosten für den von den Eltern in Anspruch genommenen Ersatzplatz übernommen werden. Grundsätzliche Frage von bundesweiter Bedeutung Hintergrund ist der Fall einer Mutter aus Mainz, die für ihre Tochter keinen Kitaplatz bekommen hatte. Daraufhin brachte sie das Mädchen in eine private, nicht beitragsfreie Einrichtung und verlangte von der Stadt die Erstattung der Kosten. Dagegen will sich die Stadt Mainz nun vor dem Bundesverwaltungsgericht wehren. Es gehe dabei um die grundsätzliche Frage, wie mit einem möglichen Anspruch von Eltern auf Kostenerstattung umzugehen sei, die für ihr Kind keinen Platz bekommen hätten, teilte die Stadtverwaltung mit. Dieses Problem komme ab August 2013 auf Kommunen bundesweit zu, unabhängig davon, dass in den meisten anderen Bundesländern die Kitas nicht beitragsfrei seien. Denn Eltern könnten dann auch jede andere Art von Kosten oder Mehrkosten einklagen, die ihnen durch das Fehlen eines Kitaplatzes entstehen, sagte eine Stadtsprecherin auf Anfrage. dapd (Politik/Politik)

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Bosch-Mitarbeiter aus Sachsen demonstrieren vor Konzernzentrale

Bosch-Mitarbeiter aus Sachsen demonstrieren vor Konzernzentrale Gerlingen/Neukirchen (dapd). Vor der Bosch-Zentrale in Gerlingen haben am Mittwoch nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall rund 300 Beschäftigte demonstriert. Der Protest richtete sich gegen eine mögliche Schließung des Werks von Bosch Thermotechnik im sächsischen Neukirchen. Den etwa 200 aus Sachsen angereisten Mitarbeitern schlossen auch weitere Beschäftigte aus anderen Werken an, wie Thomas Knabel von der Gewerkschaft der Nachrichtenagentur dapd sagte. „Uns wurde zugesagt, dass sich auch die Geschäftsführung ernsthaft auf die Suche nach Alternativen für den Standort macht“, sagte Knabel nach der Protestveranstaltung mit Blick auf die Konzernführung. Er fügte hinzu: „Ich denke, dass sich die Reise gelohnt hat.“ Das Management denkt über eine Schließung des Standorts Neukirchen nach. Die Ergebnissituation sei seit Jahren sehr schlecht, sagte ein Bosch-Sprecher. Flachheizkörper, wie sie in Neukirchen hergestellt werden, würden in Osteuropa wesentlich kostengünstiger gefertigt. Zudem sei der Markt von Überkapazitäten geprägt. Die Werksleitung führe Gespräche mit dem lokalen Betriebsrat und der Gewerkschaft, um über Möglichkeiten zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sowie das Fortbestehen des Standorts zu beraten, sagte der Sprecher weiter. Die Gewerkschaft weist daraufhin, dass es für das Werk bis 2015 einen Vertrag zur Standortsicherung gebe. Das Unternehmen sicherte demnach Investitionen zu, die Beschäftigten verzichteten auf Teile ihres Entgelts und tarifliche Sonderzahlungen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutschland verbessert sein Steuerranking

Deutschland verbessert sein Steuerranking Frankfurt/Main (dapd). Deutschland hat als Steuerstandort im internationalen Vergleich Boden gut gemacht. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Weltbank liegt Deutschland beim Steueraufwand von Mittelständlern auf Rang 72 von 185 untersuchten Staaten. Damit habe sich Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 14 Plätze verbessert, heißt es in dem am Mittwoch in Frankfurt am Main veröffentlichten Report. Weit vor Deutschland liegen viele arabische Staaten und auch Griechenland, das im Ranking Platz 56 belegt. Das Beratungsunternehmen PwC ermittelte für die Studie modellhaft die Gesamtbelastung eines Mittelständlers mit 60 Arbeitskräften durch Steuern und Abgaben und dessen betrieblichen Arbeitsaufwand für Steuerangelegenheiten. Günstig auf das Ranking wirkten sich zudem möglichst wenige Zahlungstermine für Steuern aus. Die ermittelte Gesamtbelastung des deutschen Mittelständlers durch Steuern lag demnach im Jahr 2011 bei 46,8 Prozent des Gewinns. Das waren 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zugleich sank jedoch der Verwaltungsaufwand des Betriebs für Steuern deutlich. Von der Steuerbelastung des deutschen Mittelständlers entfielen 19,0 Prozentpunkte auf eigentliche Unternehmenssteuern, 21,9 Punkte auf Sozialabgaben und 5,9 weitere Punkte etwa auf Lkw-Maut, Energie- oder Grundsteuer. Der Arbeitsaufwand des Modellbetriebes für Steuern ging gegenüber dem Vorjahr um 14 auf 207 Stunden zurück. Zudem sank die Zahl der Steuerüberweisungen von zwölf auf neun Zahlungen. Bei allen drei Kriterien bleibt Deutschland damit jedoch hinter Griechenland zurück. Nach der Studie hat ein griechischer Mittelständler 44,6 Prozent Gesamtbelastung durch Steuern, einen Arbeitsaufwand für das Finanzamt von 202 Stunden und jährlich nur acht Zahlungstermine. Araber haben weltweit die Nase vorn Weltweite Spitzenreiter bei dem Steuerranking von PwC und Weltbank sind arabische Länder. Auf Platz eins liegen die Vereinigten Arabischen Emirate gefolgt von Qatar und Saudi Arabien. Platz vier und fünf belegen die asiatischen Metropolen Hongkong und Singapur. Platz sechs nimmt Irland als bester europäischer Steuerstandort für Mittelständler ein. Eine andere Rangfolge ergibt sich, wenn man nur die Steuerbelastung betrachtet und den betrieblichen Arbeitsaufwand unberücksichtigt lässt. Die niedrigsten Gesamtbelastungen durch Steuern und Abgaben unter 185 Ländern weisen in der Studie der Südpazifikstaat Vanuatu mit 8,4 Prozent, Mazedonien mit 9,4 Prozent und Kuwait mit 10,7 Prozent auf. Laut der Studie sank die Gesamtsteuerbelastung vom Jahr 2010 auf das Jahr 2011 weltweit um 0,3 Prozentpunkte auf im Länderschnitt 44,7 Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Inhaber der Warsteiner Brauerei-Gruppe gestorben

Inhaber der Warsteiner Brauerei-Gruppe gestorben Warstein (dapd). Der Inhaber der Warsteiner Brauerei-Gruppe, Albert Cramer, ist tot. Er erlag am Dienstag im Alter von 69 Jahren einer schweren Krankheit, wie die Brauerei am Mittwoch mitteilte. Seine jüngste Tochter Catharina Cramer (34) werde das Unternehmen in neunter Familiengeneration weiterführen, sagte ein Firmensprecher. Sie war 2006 in die Geschäftsführung der Warsteiner-Gruppe eingetreten. Zu der 1753 gegründeten Brauerei im Sauerland gehören neben „Warsteiner“ auch die Marken „Paderborner“, „Isenbeck“ und „Herforder“. Das Unternehmen hält auch eine Beteiligung an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg und beschäftigt derzeit inklusive der deutschen Welcome-Hotelgruppe rund 2.300 Mitarbeiter. Albert Cramer war 1968 im Alter von 25 Jahren in die damals von seinem Vater und seinem Neffen geführte Brauerei eingetreten. Später wurde er persönlich haftender Gesellschafter und übernahm 100 Prozent der Unternehmensanteile. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zu einer der größten Privatbrauereien in Deutschland. Inzwischen verkauft die Warsteiner-Gruppe ihre Produkte nach eigenen Angaben in mehr als 60 Ländern weltweit. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Klimawandel führt in Europa zu steigenden Kosten

Klimawandel führt in Europa zu steigenden Kosten Berlin (dapd). Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Fluten und Dürre haben in Europa während der vergangenen Jahre zu wachsenden Schäden geführt. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Europäischen Umweltagentur (EUA), die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Zwar gebe es derzeit keine Schätzungen über die künftigen Kosten des Klimawandels, heißt es in dem Bericht. Festgestellt werden könne allerdings, dass die Schäden infolge von Extremwetterereignissen inflationsbereinigt von neun Milliarden Euro in den 1980er Jahren auf mehr als 13 Milliarden in den 2000er Jahren angestiegen seien. Das jüngste Jahrzehnt (2002-2011) war demnach das wärmste, das in Europa jemals registriert wurde. So lag die Temperatur im Durchschnitt um 1,3 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Die EUA erwartet, dass extreme Wettereignisse in Europa künftig intensiver und häufiger auftreten. „Dies bedeutet, dass alle Bereiche der Wirtschaft und auch die Haushalte sich anpassen, und die Emissionen reduziert werden müssen“, mahnte die Exekutivdirektorin der EUA, Jacqueline McGlade, am Mittwoch in Berlin. (Link zur Studie: http://url.dapd.de/Br5jEd ) dapd (Politik/Politik)

Finanzminister Schmid weist Vorwurf der Parteibuchwirtschaft zurück

Finanzminister Schmid weist Vorwurf der Parteibuchwirtschaft zurück Stuttgart (dapd). Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) wehrt sich gegen die Kritik, seine Parteifreundin Marion Caspers-Merk bei der geplanten Besetzung der Geschäftsführung der Toto-Lotto-Gesellschaft des Landes bevorzugt zu haben. Caspers-Merk habe „in ihren bisherigen Tätigkeiten bewiesen, dass sie durch ihre fachliche Qualifikation in ihre verschiedenen Funktionen gekommen ist“, sagte Schmid am Mittwoch in Stuttgart. Er wies damit den Vorwurf der Parteibuchwirtschaft zurück. Schmid sagte, das wichtigste Kriterium bei der Auswahl sei ihre „durchsetzungsfähige Persönlichkeit“ gewesen. Für die Spitzenposition gab es keine öffentlich Ausschreibung. Schmid sagte, entscheidend sei doch, dass man eine fachlich qualifizierte Person finde. „Das ist gelungen, in dem Fall ohne Ausschreibung“, betonte der Politiker. Auch Caspers-Merk wies den Vorwurf der Parteibuchwirtschaft als falsch zurück. Die 57-jährige war unter anderem Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. dapd (Politik/Politik)

Bundesregierung verurteilt Bombenanschlag in Tel Aviv

Bundesregierung verurteilt Bombenanschlag in Tel Aviv Berlin (dapd). Die Bundesregierung hat den Anschlag auf einen Bus in der israelischen Stadt Tel Aviv aufs Schärfste verurteilt. „Wir haben es mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, dass trotz intensivster diplomatischer Bemühungen noch immer keine Waffenruhe zustande gekommen ist“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. So seien auf beiden Seiten immer noch zivile Opfer zu beklagen. Die Bundesregierung hoffe, dass die Überlebenden des Anschlags in Tel Aviv „die inneren und äußeren Verletzungen, die sie da erlitten haben, möglichst bald überwinden können“. Erneut bekräftigte er die Forderung der Bundesregierung nach einer sofortigen Waffenruhe. Die Verantwortlichen in Gaza müssten den „Raketenbeschuss Israels, der seit Monaten andauert“, einstellen. Deutschland werde alles Mögliche tun, um zu einer Deeskalation der Lage im Nahen Osten beizutragen. Seit vergangenem Mittwoch hat sich die Lage zwischen Israel und den Palästinensern drastisch zugespitzt. Nach andauerndem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen töteten israelische Streitkräfte den militärischen Befehlshaber der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und begannen eine neue Offensive gegen die Extremisten, die daraufhin erneut Raketen auf Israel abfeuerten. Bei den Auseinandersetzungen kamen seitdem mindestens 138 Palästinenser und fünf Israelis ums Leben. dapd (Politik/Politik)

Knobloch entsetzt über Bombenanschlag auf Bus in Tel Aviv

Knobloch entsetzt über Bombenanschlag auf Bus in Tel Aviv München (dapd). Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat den Bombenanschlag auf einen Bus in Tel Aviv verurteilt. „Ich bin zutiefst erschüttert und entsetzt über diesen grausamen Angriff auf unschuldige Zivilisten“, sagte Knobloch am Mittwoch in München. Sie fügte an, die Eskalation im Gaza-Konflikt sei allein auf „das mörderische Vorgehen der terroristischen Hamas zurückzuführen“. Von Israel in dieser Situation Zurückhaltung zu verlangen, sei infam. Die Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses betonte, Israel dürfe keinesfalls auf die Forderung der Hamas eingehen, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben. In der Folge wäre den Waffenlieferungen und den Terroristen Tür und Tor geöffnet. Attentate wir jetzt in Tel Aviv wären an der Tagesordnung. „Das wäre der Anfang vom Ende jeglicher Hoffnung auf eine friedliche Lösung in der Region“, sagte Knobloch. Bei dem Bombenanschlag waren nach Polizeiangaben mindestens zehn Menschen verletzt worden. dapd (Politik/Politik)

Der Wedding hält bundesweit den Schuldenrekord

Der Wedding hält bundesweit den Schuldenrekord Berlin (dapd). Der Berliner Stadtteil Wedding hält mit einer Quote von 18,36 Prozent bundesweit den Schuldenrekord. Das bedeutet, fast jeder fünfte Weddinger hat so hohe Schulden, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen auf absehbare Zeit nicht mehr nachkommen kann, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Wedding hat knapp 80.000 Einwohner, etwa so viele wie Lüdenscheid oder Gießen. Im Creditreform-Vergleich der Bundesländer weist Berlin nach Bremen mit 13,62 Prozent die zweithöchste Schuldnerquote auf. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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