Berlin (dapd). Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat den 53 Jahre alten Ulrich Grillo zum neuen Präsidenten gewählt. Er wird am 1. Januar 2013 den 65-jährigen Hans-Peter Keitel ablösen, dessen Amtsperiode turnusgemäß ausläuft. Das teilte der BDI am Montag in Berlin mit. Grillo ist derzeit BDI-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der Grillo-Werke in Duisburg, die hauptsächlich in der Zinkverarbeitung und der Schwefelchemie tätig sind. Er hat zusätzlich den Vorsitz des BDI-Ausschusses Rohstoffpolitik und mehrere Aufsichtsrats- und Beiratsmandate inne. Der BDI ist die Spitzenorganisation der deutschen Industrie und der industrienahen Dienstleister. Er spricht für 38 Branchenverbände, 15 Landesvertretungen und eigenen Angaben zufolge für mehr als 100.000 Unternehmen mit rund acht Millionen Beschäftigten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Fußwärme bei Winterkälte
zur Wintersaison stellt die L. Priebs GmbH & Co. KG ihren wasserdichten Winterschnürstiefel Lupriflex Aqua BW Winter vor. Hochwertige Materialien zeichnen den Stiefel aus: Das Original Bundeswehrleder (BW) ist bekannt für seine Robustheit und Langlebigkeit.
Kögel Bau macht Mitarbeiter mobil
Die Unternehmensgruppe Kögel investiert in seine Mitarbeiter. Neben zahlreichen Personalentwicklungsmaßnahmen können die Angestellten des Betriebs nun zwei Fahrzeuge im Rahmen der Corporate-Carsharing-Lösung AlphaCity für Geschäfts- und Privatfahrten nutzen. Dabei arbeitet das Bauunternehmen mit dem Fuhrparkmanagement- und Leasing-Dienstleister Alphabet zusammen.
„Faltbarer“ Doppelstock
Kühlaggregat, Diebstahlschutz, seitliche Beladung, Doppelstock – Eigenschaften, die sich nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Möglich machen es jedoch Faltwandkofferfahrzeuge, die die Vorteile eines Kofferaufbaus mit denen eines Curtainsiders verbinden. Schmitz Cargobull hat jetzt den Trockenfrachtkoffer S.KO EXPRESS mit Faltwand komplett für mehr Nutzlast und Ladungssicherung optimiert. Das Resultat: 600 kg weniger Eigengewicht und mehr nutzbarer Innenraum. Faltwandkoffer sind besonders in den Nordischen Ländern, z. B. für den Transport von langen Gütern gefragt.
Ladungssicherung
Die Gesetzeslage für Ladungssicherung ist eindeutig: Alle beteiligten Personen stehen in der Pflicht und haften. Der §22 StVO zielt eindeutig auf den Fahrer ab und wurde vor einigen Jahren überarbeitet, so dass jetzt eindeutige Fahrzustände aufgenommen wurden. Die Ladung muss gegen ein Verrutschen bei plötzlicher Ausweichbewegung, wie auch bei Vollbremsung, gesichert sein. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden.
Ausbau der Logistik-Dienstleistungen
Im Bielefeld sind die Bauarbeiten für ein Logistikgebäude der Wahl GmbH & Co. in vollem Gange. Auf einem rund 80.000 Quadratmeter großen Gelände, auf dem sich bereits 40.000 qm Speditions- und Logistikflächen befinden, entsteht ein 23 m hohes Lager- und Logistikgebäude mit 4.000 qm Schmalgang-Hochregallager mit Platz für 15.000 Paletten.
Die nächste Phase
Das 1940 gegründete Familienunternehmen hat in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein in der positiven Entwicklung des Unternehmens umgesetzt. Thomas Schulte-Lindhorst, gelernter Speditionskaufmann und Betriebswirt der DAV (Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen) – bereits seit 2004 erfolgreich im Unternehmen tätig – übernimmt die Geschäftsführung.
Noch breiter aufgestellt
Seit ihrer Gründung als kleine Vertragswerkstatt im Jahr 1953 ist die Firma Senger bis heute zu einem Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern gewachsen. Nun kommen rund 400 neue Kollegen hinzu – durch die Übernahme von neun Standorten der Kittner Gruppe in Schleswig-Holstein.
Rentner können auf höhere Altersbezüge hoffen
Berlin (dapd). Die Altersbezüge für die 20 Millionen Rentner in Deutschland sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht hervor, wie die „Bild“-Zeitung am Montag berichtet. Ost-Rentner bekämen demnach im kommenden Jahr mit 3,49 Prozent das höchste Plus seit 1997. Die rund 16 Millionen Ruheständler im Westen müssten sich mit einem Plus von rund einem Prozent zufriedengeben. Bei einer Inflationsrate von rund zwei Prozent bliebe ihnen am Ende netto weniger in den Taschen als zuvor. Sie könnten aber für 2015 mit 2,55 Prozent auf die größte Steigerung seit 1993 hoffen. Ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) bestätigte die Größenordnung der Annahmen für 2013. Er betonte aber auch: „Wir kennen die endgültigen Zahlen noch nicht.“ Auch das Bundesarbeitsministerium betonte, dass der von „Bild“ zitierte Rentenversicherungsbericht lediglich Prognosen enthalte. Die konkreten Zahlen würden im März vorgelegt. „Letztlich muss man immer die konkreten wirtschaftlichen Entwicklungen zur Grundlage nehmen“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Die SPD bezeichnete die im Bericht genannten Steigerungen als „Mondzahlen“. Die Linke verwies darauf, dass das Rentenniveau seit Jahren sinke. Mittelfristig sollen die Renten dem Bericht zufolge kontinuierlich steigen. Für 2014 wird demnach eine Rentensteigerung von 2,33 Prozent im Westen und 2,4 Prozent im Osten erwartet. Im Jahr darauf sollen die Renten in Westdeutschland um 2,55 Prozent angehoben werden, in Ostdeutschland um 2,65 Prozent. 2016 soll es in den alten Bundesländern 2,39 Prozent mehr Rente geben, in den neuen 2,47 Prozent mehr. Die sogenannte Eckrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst soll im kommenden Jahr bei 1.276 Euro liegen und das Rentenniveau bei 48,9 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns, schrieb die Zeitung weiter. Im Rentenbericht 2006 habe die Bundesregierung für 2013 eine Rente von 1.212 Euro und ein Niveau von 48 Prozent prognostiziert. Der Rentenversicherungsbericht soll am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. SPD: Merkel-Regierung ohne Konzept Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig bezeichnete die Zahlen des Rentenversicherungsberichts als „Mondzahlen“. Union und FDP würden damit versuchen, vom eigenen Versagen in der Rentenpolitik abzulenken und das Konzept der SPD zu diskreditieren. „Die Merkel-Regierung ist nicht in der Lage, ein eigenes schlüssiges Konzept vorzulegen, sondern hinterlässt ein rentenpolitisches Chaos“, sagte Schwesig. Die SPD hatte am Wochenende nach langem parteiinternen Streit ein eigenes Rentenkonzept beschlossen. Danach soll es künftig möglich sein, nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Skeptisch zu den Zahlen äußerte sich auch die Linke. „Die scheinbar beachtlichen Rentenanpassungen treffen auf eine schrumpfende Basis“, sagte der rentenpolitische Sprecher der Linken, Matthias Birkwald. Zur Wahrheit gehöre, dass das Rentenniveau von Jahr zu Jahr sinke. Auch das stehe im Rentenversicherungsbericht. dapd (Politik/Politik)
Kein schneller Wechsel von VW-Manager Neumann zu Opel
Düsseldorf (dapd). Der VW-Manager Karl-Thomas Neumann wird nach einem Bericht des „Handelsblatts“ nicht kurzfristig auf den Chefsessel von Opel wechseln. Nach einer Sperrklausel in Neumanns Vertrag sei der Schritt erst im Sommer nächsten Jahres möglich, schreibt das Blatt. Nun wolle sich der Opel-Aufsichtsrat im Dezember mit dem Thema befassen. Die Zeitung zitiert ein Mitglied der Führungsebene mit den Worten, es gebe mehr als einen Kandidaten. Opel äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht. Opel sucht einen Nachfolger für den amtierenden Übergangschef Thomas Sedran, der die wichtigste europäische Tochter des US-Autokonzerns General Motors (GM) seit Mitte Juli führt. Dem Sanierungsexperten Sedran fehlten technisches Wissen und Erfahrung in der Autobranche, hieß es in früheren Berichten. Neumann ist Elektrotechniker und Experte für Autoelektronik, dem wichtigsten Entwicklungsfeld für neue Fahrzeuggenerationen. Er leitete zuletzt das Chinageschäft für Volkswagen, wurde in dem Amt aber abgelöst und ist seitdem freigestellt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)