Deutsche Stromnetze haben offenbar eklatante Schwächen

Deutsche Stromnetze haben offenbar eklatante Schwächen Düsseldorf (dapd). Den deutschen Stromnetzen droht laut einem Zeitungsbericht der Kollaps. Häufiger denn je mussten demnach die Betreiber von Stromübertragungsnetzen zuletzt eingreifen, weil die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Versorgung gefährdet oder gestört waren, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf den „Monitoringbericht 2012“ der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts berichtete. Die Zahl der kritischen Situationen im Stromnetz sei „insgesamt stark angestiegen“. Zudem seien auch mehr Gebiete betroffen gewesen, hieß es in dem Bericht, der am Mittwoch präsentiert werden soll. Als Grund für die wachsende Unsicherheit nennt die Untersuchung den stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wind oder Sonne, deren Leistung mitunter stark schwankt. Die Netzbetreiber müssten Kraftwerke entsprechend hoch und runter fahren, um Stromengpässe zu vermeiden. Ein Problem sei auch der schleppende Ausbau der Netze. Als ein Beispiel für eklatante Schwächen in den deutschen Stromnetzen führt der Bericht laut dem „Handelsblatt“ einen Abschnitt zwischen dem niedersächsischen Sottrum und dem hessischen Borken an. Dort hätten sich 2011 die kritischen Situationen auf 319 Stunden summiert, eine Steigerung von 1.242 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwischen dem thüringischen Remptendorf und dem bayerischen Redwitz wurden demnach sogar 1.727 brenzlige Stunden registriert. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Branntweinmonopol in Deutschland soll in fünf Jahren auslaufen

Branntweinmonopol in Deutschland soll in fünf Jahren auslaufen Passau (dapd). Die Bundesregierung will das Branntweinmonopol in Deutschland bis Ende 2017 endgültig abschaffen. Die staatlichen Beihilfen für größere Brennereien sollten bereits bis Ende 2013 beendet werden, berichtete die „Passauer Neue Presse“vorab unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Finanzministeriums. Das Branntweinmonopol für die rund 20.000 Kleinstbrennereien in Deutschland solle Ende 2017 auslaufen. Das Kabinett solle den Entwurf am Mittwoch beschließen. Mit dem Auslaufen des Monopols wird eine EU-Verordnung umgesetzt. Das Branntweinmonopol stammt aus den Zeiten der Weimarer Republik. Es verpflichtet den Staat, den Brennereien den Alkohol zu Festpreisen abzunehmen, ihn zu reinigen und zu vermarkten. Die Regierung rechnet dem Blatt zufolge auch nach Auslaufen des Branntweinmonopols nicht mit höheren Preisen für Hochprozentiges. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

IG Metall wirft Zeitarbeitsfirmen Tricks bei Zuschlägen vor

IG Metall wirft Zeitarbeitsfirmen Tricks bei Zuschlägen vor Berlin (dapd). Die Industriegewerkschaft Metall wirft Zeitarbeitsfirmen vor, sich vor im Tarifvertrag vereinbarten Zuschlägen für Leiharbeiter zu drücken. „Viele Verleihfirmen versuchen, die neuen Branchenzuschläge zu umgehen“, sagte IG-Metall-Justiziar Thomas Klebe der „Berliner Zeitung“ laut Vorabbericht. „Auf Leiharbeiter wird Druck ausgeübt, ihre Arbeitsverträge zu ändern, um Lohnkosten zu sparen.“ Der Gewerkschaft zufolge würden Leiharbeiter oft zu niedrig eingruppiert, schrieb das Blatt weiter. Zudem würden bestehende Zulagen mit den neuen Branchenzuschlägen verrechnet. „Wenn die Verleihfirmen so weiter machen, dann kommt die Branche nie aus der Schmuddelecke raus“, sagte Klebe. Auch der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) zeigte sich besorgt. „Ich kann nur an die Branche appellieren, den Tarifvertrag einzuhalten“, sagte BAP-Vizepräsident Thomas Bäumer der Zeitung. Wer das Flexibilitäts-Instrument Zeitarbeit erhalten wolle, müsse sich an die Spielregeln halten. Das Image der Branche habe sich gerade erst verbessert, nun dürfe es nicht schon wieder beschädigt werden. Der neue Tarifvertrag ist seit Anfang des Monats in Kraft. Er sieht vor, dass Zeitarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie je nach Einssatzzeit Zuschläge von 15 bis 50 Prozent erhalten. (Der Tarifvertrag über Branchenzuschläge: http://url.dapd.de/tLVL3Z ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Griechenland-Hilfe hebt deutschen Aktienmarkt

Griechenland-Hilfe hebt deutschen Aktienmarkt Frankfurt/Main (dapd). Die neuen Finanzhilfen der internationalen Geldgeber für Griechenland beflügeln den deutschen Aktienmarkt. Der Leitindex DAX legte am Dienstag zum Handelsstart gleich um fast 0,7 Prozent auf 7.342 Punkte zu. Zuvor hatten sich die Finanzminister der Eurogruppe und der Internationale Währungsfonds in der Nacht unter anderem auf milliardenschwere Notkredite für das angeschlagene Griechenland verständigt. Am Montag hatte der DAX wegen Gewinnmitnahmen noch 0,2 Prozent auf 7.292 Zähler nachgegeben. Auch die Nebenwerte tendierten am Dienstag ins Plus. Der MDAX legte 0,7 Prozent auf 11.454 Punkte zu. Der TecDAX notierte 0,6 Prozent fester bei 835 Zähler. Die Vorgaben von den internationalen Märkten waren gemischt. In New York war der Dow Jones am Montag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 12.967 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Technologieindex Nasdaq legte dagegen um 0,3 Prozent auf 2.976 Zähler zu. In Tokio schloss der Nikkei am Dienstag fast 0,4 Prozent im Plus bei 9.423 Punkten. Der Euro zeigte sich trotz der Griechenland-Hilfen am Morgen etwas leichter. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2986 Dollar. Im frühen DAX-Handel verloren allein Deutsche Telekom leicht. Größter Gewinner waren zunächst Commerzbank mit einem Zuschlag von drei Prozent auf 1,39 Euro. Deutsche Bank legten 1,7 Prozent auf 33,73 Euro zu. Infineon notierten 1,3 Prozent fester bei 5,92 Euro. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Aktuelles zur privaten PKW Nutzung

Da fast jeder Unternehmer ein Fahrzeug betrieblich nutzt, hat dieses Thema nicht an Aktualität verloren, wie die Fülle von Gerichtsentscheidungen dazu zeigt. Fahrzeuge, die zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden, sind dem steuerlichen Betriebsvermögen zuzurechnen. Sämtliche Betriebskosten inkl. der Abschreibung auf das Fahrzeug sind dann als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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Einzug in innovativen Neubau

Als wir unser Ingenieurbüro gegründet und uns für den Namen RegeNova entschieden haben, wollten wir verdeutlichen, dass es unseren Prinzipien entspricht: Bestehendes wiederherstellen, wertschätzen und weiterzuentwickeln und unsere Ideen innovativ und wirtschaftlich umzusetzen. Diese Prinzipien haben wir auch bei der Planung unseres Bürogebäudes umgesetzt!“ hob Diplom Ingenieur Amandus Bohmann in seiner Ansprache hervor.

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Noch breiter aufgestellt

Seit ihrer Gründung als kleine Vertragswerkstatt im Jahr 1953 ist die Firma Senger bis heute zu einem Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern gewachsen. Nun kommen rund 400 neue Kollegen hinzu – durch die Übernahme von neun Standorten der Kittner Gruppe in Schleswig-Holstein.

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Die nächste Phase

Das 1940 gegründete Familienunternehmen hat in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein in der positiven Entwicklung des Unternehmens umgesetzt. Thomas Schulte-Lindhorst, gelernter Speditionskaufmann und Betriebswirt der DAV (Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen) – bereits seit 2004 erfolgreich im Unternehmen tätig – übernimmt die Geschäftsführung.

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Ausbau der Logistik-Dienstleistungen

Im Bielefeld sind die Bauarbeiten für ein Logistikgebäude der Wahl GmbH & Co. in vollem Gange. Auf einem rund 80.000 Quadratmeter großen Gelände, auf dem sich bereits 40.000 qm Speditions- und Logistikflächen befinden, entsteht ein 23 m hohes Lager- und Logistikgebäude mit 4.000 qm Schmalgang-Hochregallager mit Platz für 15.000 Paletten.

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