Wowereit verbittet sich Druck von Ramsauer in Sachen Flughafenchef

Wowereit verbittet sich Druck von Ramsauer in Sachen Flughafenchef Berlin (dapd-bln). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat sich im Zusammenhang mit der Personalie des Berliner Flughafenchefs Druck aus dem Hause von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verbeten. Mit Blick auf erneute Äußerungen Ramsauers über Rainer Schwarz sagte er am Mittwoch, solche Fragen sollten „in den zuständigen Gremien“ geklärt werden. Alle drei Gesellschafter seien in der Verantwortung und sollten alle Äußerungen, „die für das Unternehmen schädlich sein könnten“, unterlassen, sagte Wowereit. Zuvor hatte Ramsauer zum zweiten Mal seit dem Wochenende die Entlassung von Schwarz verlangt. Im ARD-„Morgenmagazin“ sagte er am Mittwoch: „Die Grundlagen für eine vertrauensvolle verlässliche Zusammenarbeit sind nicht mehr gegeben.“ Zugleich fügte Ramsauer hinzu, er habe Berlin und Brandenburg darauf hingewiesen, dass alle politischen Risiken, die mit einem Verbleib des Geschäftsführers verbunden seien, „auf deren Konto gehen“. Der Bund und beide Länder sind Anteilseigner des neuen Hauptstadtflughafens. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Regierung will mehr Anlage-Transparenz mit Honorarberatern

Regierung will mehr Anlage-Transparenz mit Honorarberatern Berlin (dapd). Die Bundesregierung will den Finanzmarkt transparenter gestalten und hat dazu am Mittwoch einen verbesserten Anlegerschutz beschlossen. Künftig soll es den Beruf des Honorar-Anlageberaters geben, der nicht von Umsatzzielen oder Provisionszahlungen abhängig sein soll. „Wir stellen die Honorarberatung erstmals auf eine gesetzliche Grundlage und schaffen damit den Einstieg in eine Alternativkultur der Anlageberatung“, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin. Mit dem Gesetzentwurf soll deutlich werden, welche Anlageberater tätig sind, ob also ein Vermittler auf Provisionsbasis arbeitet und daher nur bestimmte Produkte verkauft, oder ob ein unabhängiger, für den Bürger honorarpflichtiger Berater aktiv wird. Wie bei der Versicherung solle so für den Verbraucher der Unterschied deutlich werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Nach seinen Angaben stehen den derzeit rund 300.000 provisionsabhängigen Anlageberatern gerade mal 1.500 Honorarberater gegenüber. dapd (Politik/Politik)

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Die Zukunft ist Diversity

Kai Teckentrup, Geschäftsführer der Teckentrup GmbH & Co. KG – Türen, Tore, Zargen – aus Verl, beschäftigt sich seit über 12 Jahren mit der praktischen Umsetzung von Diversity in seinem Unternehmen.

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Fachkräftenachwuchs für OWL – Vielfalt als Standortfaktor

Gülhat Önen Fachkraft im Fahrbetrieb bei moBiel: Zur Ausbildung als FiF – der Fachkraft im Fahrbetrieb – ist Gülhat Önen durch Zufall gekommen. Durch Hinweise von Bekannten wurde sie auf diesen noch relativ neuen Ausbildungsberuf aufmerksam. Und da sie mit den Perspektiven in ihrem bisherigen Beruf nicht zufrieden war, zögerte sie nicht, einen neuen Weg zu gehen.

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Expertentipps: Wissen & Kompetenz

„Wie kann sich ein Unternehmen beim Thema Wissen & Kompetenz fit für die Zukunft machen?“ „Unternehmenskultur zum Thema Wissen“: Wissen darf nicht gleich Macht bedeuten, sondern muss für alle gleichermaßen zugänglich sein. Die Weitergabe des eigenen Know-hows von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an jüngere Kolleginnen und Kollegen muss für sie einen Vorteil darstellen.

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In Mitarbeiter investieren

Investitionen sind für Unternehmen unerlässlich. Doch nicht nur neue Werke, Anlagen und Gebäude, Standorte in anderen Ländern und Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von Innovationen gehören für den deutschen Mittelständler Weidmüller dazu: Der Weltmarktführer in der Industrial Connectivity investiert in Nachwuchs und Mitarbeiter – vom Kindergartenalter an. Denn dem Fachkräftemangel unserer Zeit lässt sich am besten begegnen, wenn früh genug die Weichen gestellt werden, davon ist Dr. Jürgen Ober, Geschäftsleitung Personal bei Weidmüller, überzeugt.

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Mit ausländischen Kraftfahrern gegen den Fachkräftemangel

Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen vermittelt südeuropäische Fahrer an deutsche Speditionen: Die Idee ist nicht neu, doch Markus Rumel von der KFA Rumel in Rheda-Wiedenbrück hat sie erstmals in die Tat umgesetzt und qualifizierte LKW-Fahrer aus Spanien für  deutsche Unternehmen rekrutiert. Insgesamt fünf Fahrer werden in den kommenden Tagen ihren Dienst auf unseren Straßen antreten.

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Umsatzsteuerliche Nachweispflichten beim Verkauf ins Ausland

Die Wirtschaft sorgt mit hohem Exportanteil ihrer innovativen und weltmarktfähigen Produkte für eine gute Beschäftigungslage und Wohlstand in der Region: Damit der Verkauf ins Ausland reibungslos funktioniert und die Ausfuhr in das Ausland von der deutschen Umsatzsteuer frei gestellt wird, sind von den Exportunternehmen genau vorgegebene umsatzsteuerliche Nachweispflichten zu erfüllen. Grundsätzlich sind von dem Exportunternehmer als Nachweise der sogenannte Belegnachweis und der Buchnachweis zu erbringen. Art, Inhalt und Umfang der zu führenden Nachweise ist davon abhängig, ob die Exportlieferung in ein EU-Land (Innergemeinschaftliche Lieferung) oder in das sonstige Ausland (Ausfuhrlieferung in das Drittland) erfolgt.

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Micro-Richtlinie

Erleichterungen der Rechnungs- und Offenlegungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften: Um kleine Kapitalgesellschaften bei der Erstellung von Jahresabschlüssen und Bilanzen zu entlasten, hat der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der EU am 21.02.2012 die sogenannte Micro-Richtlinie verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgte am 29.11.2012 mit der Annahme des Regierungsentwurfes zum sog. MicroBilG durch den Bundestag. Diese Richtlinie soll die mit geringen Umsätzen und nur wenigen Mitarbeitern geführten Unternehmen (sog. Micros) von bürokratischen Lasten bei der Erstellung Ihrer Bilanzen befreien. Die Praxis sieht jedoch anders aus.

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