Das Archivieren der Geschäftskorrespondenz

Das Kommunizieren per Brief oder Fax ist in der Unternehmenswelt in den vergangenen Jahrzehnten relativ rasch der Kommunikation per E-Mail zum Opfer gefallen. Als sich der Wandel im Bereich der Korrespondenz immer stärker bemerkbar machte, mussten die Gesetze geändert werden, die sich auf die Archivierung von Geschäftsbriefen beziehen. Es handelte sich bei der elektronischen Post schließlich nicht mehr nur um gedruckte Briefe, die man einfach abheften konnte. Zu diesem Zweck entstand in Deutschland ein Gesetz, das es den Unternehmen vorschreibt, E-Mails für einen längeren Zeitraum aufzuheben und zu archivieren. Die meisten Firmen halten sich an dieses Gesetz, doch was passiert, wenn die E-Mail durch einen neuen Weg der Kommunikation ersetzt wird?

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Wunschpartner FDP

Wunschpartner FDP Hannover (dapd). Knapp drei Wochen vor der Wahl in Niedersachsen hat die CDU eine Koalition mit den Grünen kategorisch ausgeschlossen. „Mit diesen Grünen in Niedersachsen kann man nicht koalieren. Und wir werden mit ihnen nicht koalieren“, sagte CDU-Generalsekretär Ulf Thiele der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.Vor allem die von den Grünen geplante Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Verdoppelung der Erbschaftssteuer lehnt Thiele ab. Die CDU legt sich damit fest auf ein Bündnis mit der FDP. In Umfragen sind die Christdemokraten derzeit zwar klar stärkste Kraft. Wegen der Schwäche der FDP ist aber unklar, ob die FDP den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafft und eine schwarz-gelbe Landesregierung gebildet werden kann. Die Grünen hatten bereits vor einigen Wochen ein schwarz-grünes Bündnis ausgeschlossen. dapd (Politik/Politik)

Altmaier will den Netzausbau beschleunigen

Altmaier will den Netzausbau beschleunigen Berlin (dapd). Bundesumweltminister Peter Altmaier will den Ausbau der Stromnetze forcieren. Es sei völlig unerklärbar, wenn Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werde, aber nicht eingespeist werden könne, weil Leitungen fehlten, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. „Das alles ist in den letzten Jahren nicht so frühzeitig koordiniert worden, wie es notwendig gewesen wäre“, sagte er. „Deshalb müssen wir diese Hausaufgaben jetzt machen“, fügte Altmaier hinzu. In den nächsten Wochen sollen nach Angaben des Ministers die Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriebetriebe überprüft werden. „Dann muss entschieden werden, ob man daran etwas ändert“, sagte er. Bundesweit profitieren mehrere Hundert Firmen oder Firmenteile von den Regelungen. Zum Schutz ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen sie bislang lediglich einen Anteil an der sogenannten EEG-Umlage zahlen, der je nach Verbrauch zwischen einem und zehn Prozent liegt. dapd (Politik/Politik)

NRW-Verbraucherschutzminister wirft Aigner Tatenlosigkeit vor

NRW-Verbraucherschutzminister wirft Aigner Tatenlosigkeit vor Düsseldorf (dapd-nrw). Der nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Johannes Remmel rechnet vor der Rückkehr von Ilse Aigner nach Bayern mit der CSU-Politikerin ab. Die Bundesverbraucherministerin, die seit Oktober 2008 im Amt ist, habe „in zentralen Bereichen die Stellung der Verbraucher nicht verbessert“, sagte der Grünen-Politiker im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Beim Thema Antibiotika in der Tiermast fehle weiterhin ein Reduktionsplan. Bei Schadstoffen in Spielzeugen sei Deutschland „weit von der Null-Toleranz-Politik“ entfernt. „Und bei Themen wie dem Finanzmarkt oder den steigenden Energiekosten hat Ministerin Aigner überhaupt keine Akzente gesetzt.“ Aigner will nach der Bundestagswahl in diesem Jahr von Berlin nach München wechseln. Remmel wertet dies als positiven Schritt. „Für den Verbraucherschutz ist das eine Chance auf einen Neustart“, sagte er. Politisch habe sich die Bundesverbraucherministerin in „keiner nennenswerten Frage“ gegen Wirtschaftsminister Philipp Rösler von der FDP durchsetzen können. dapd (Politik/Politik)

Zahl der Erwerbstätigen erneut auf Rekordhoch

Zahl der Erwerbstätigen erneut auf Rekordhoch Wiesbaden (dapd). Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat 2012 dank der guten Konjunktur das sechste Jahr in Folge einen Höchststand erreicht. Im Durchschnitt waren im vergangenen Jahr rund 41,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen in Wiesbaden mitteilte. Das waren 416.000 oder ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings fiel der Zuwachs wegen der nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik in der zweiten Jahreshälfte nicht so stark aus wie im Vorjahr. 2011 hatte sich die Zahl der Erwerbstätigen hierzulande noch um 550.000 oder 1,4 Prozent erhöht. Seit 2005 sei die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland um insgesamt 2,66 Millionen oder 6,8 Prozent gestiegen, erklärten die Statistiker. 2011 hatte sie dabei erstmals die Marke von 41 Millionen überschritten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Organspendeskandal am Universitätsklinikum Leipzig

Organspendeskandal am Universitätsklinikum Leipzig Berlin (dapd-lsc). Auch am Universitätsklinikum Leipzig hat es offenbar zahlreiche Manipulationen bei Lebertransplantationen gegeben. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ wurden bei 37 der 182 Patienten, denen in den Jahren 2010 und 2011 in Leipzig eine Spenderleber transplantiert wurde, Daten manipuliert. Das habe der Medizinische Vorstand des Klinikums, Wolfgang Fleig, bestätigt, meldet das Blatt in seiner Mittwochausgabe. Zuvor hatte bereits die Bundesärztekammer mitgeteilt, dass dort in zahlreichen Fällen Patienten fälschlich als Dialysepatienten ausgegeben worden seien, um sie auf der Warteliste zur Organtransplantation besser zu positionieren. Dies habe eine Überprüfung seitens zweier Kommissionen ergeben, deren Träger die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und die Bundesärztekammer seien. Die Unregelmäßigkeiten müssten nun weiter geprüft werden, hieß es. Auch Klinikvorstand Fleig sagte der „SZ“, in den fraglichen Fällen sei angegeben worden, dass die Patienten eine Blutwäsche erhalten hätten – was in Wirklichkeit nicht passiert sei. Dadurch erschienen die Patienten kränker, als sie tatsächlich waren. Sie bekamen von der internationalen Organvermittlung Eurotransplant schneller eine neue Leber zugeteilt. Die beiden Oberärzte, die das Transplantationsbüro des Klinikums bisher leiteten, seien beurlaubt worden, sagte Fleig. Der Vorstand habe auch den Direktor der Klinik für Transplantationschirurgie von seinen Aufgaben entbunden. Fast alle Manipulationen seien in den Jahren 2010 und 2011 vorgenommen worden. Weshalb zu diesem Zeitpunkt plötzlich der Organ-Betrug angefangen habe, frage sich auch Vorstand Fleig, heißt es weiter. Es habe keinen nennenswerten, einschlägigen Personalwechsel gegeben. Auch sei die Zahl der Transplantationen in diesen Jahren keineswegs sprunghaft gestiegen. Der jetzt beurlaubte Klinikdirektor kam bereits im Jahr 2008 von Berlin nach Leipzig. Im Jahr 2012 gab es offenbar nur noch eine Manipulation, sagte Fleig. Allerdings hatte Eurotransplant inzwischen den Betrug erschwert, im Zuge des Organspende-Skandals von Göttingen: Seither müssen Kliniken die Dialyseprotokolle beilegen, wenn sie Patienten auf die Warteliste bei Eurotransplant setzen. In den vergangenen Monaten hatten mehrere Skandale um Manipulationen bei der Organvergabe die Öffentlichkeit erschüttert. Unter anderem an den Universitätskliniken in Regensburg und Göttingen hatten Ärzte Patienten bei der Organvergabe bevorzugt. Die Bereitschaft zur Organspende hat inzwischen deutlich abgenommen. dapd (Politik/Politik)

CeNTech erneut Konsortialführer

Münster. Das münsterische Center for Nanotechnology (CeNTech) hat den Zuschlag als Konsortialführer im Landescluster „NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW“ für weitere zweieinhalb Jahre erhalten. Eine Verlängerung auf vier Jahre ist möglich. Das hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen entschieden, nachdem es das Clustermanagement neu ausgeschrieben hatte. Finanziert wird das Projekt mit 2,2 Mio. Euro des Landes NRW und der Europäischen Union.

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Reederei Rickmers will trotz Branchenkrise neue Schiffe kaufen

Reederei Rickmers will trotz Branchenkrise neue Schiffe kaufen Frankfurt/Main (dapd). Die traditionsreiche Reedereigruppe Rickmers will ungeachtet der Krise und der Überkapazitäten in der weltweiten Schifffahrt neue Containerfrachter bestellen. „Wir wollen wachsen. Und wir wollen neue Schiffe kaufen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Rickmers Holding, Ron Widdows, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Das Geld dafür soll demnach vom US-Finanzinvestor Oaktree kommen. Beide Seiten hätten sich auf die Bestellung von acht Frachtern geeinigt, am Ende könnten es vielleicht sogar 16 neue Schiffe werden. Die Neubaupreise für Schiffe seien auf einem historisch niedrigen Niveau, erklärte Widdows. Zudem müssten die Reedereien angesichts steigender Treibstoffkosten verstärkt auf verbrauchsarme Schiffe setzen. „Trotz der Überkapazitäten werden mittelfristig mehr energieeffiziente Schiffe benötigt“, sagte Widdows. Die neuen Frachter für Rickmers sollen von 2015 an ausgeliefert werden. Nach Schätzungen von Widdows werden sie je 45 bis 50 Millionen Dollar (rund 34 bis 38 Millionen Euro) kosten. Die Schiffe sollen vor allem auf dem stark wachsenden Containermarkt in Asien eingesetzt werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Mit Weitsicht auf internationalem Parkett

Bad Oeynhausen. Am 4. Januar 2013 blickt Cornelia Hackenbruch auf eine 25-jährige Tätigkeit in der MSWW PR-Agentur Redaktionsteam Wilfried Wadsack, Bad Oeynhausen, zurück. Sie startete 1988 als Redakteurin, begleitete die Umwandlung der Agentur in eine GmbH, in der sie Geschäftsführerin war, und ist heute leitende Redakteurin mit Alleinvertretungsrecht in der wieder als Einzelfirma geführten Agentur.

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Mainzer Innenminister Lewentz kritisiert Wettbewerbsrecht der EU

Mainzer Innenminister Lewentz kritisiert Wettbewerbsrecht der EU Mainz (dapd-rps). Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat die Europäische Kommission für ihr Wettbewerbsrecht kritisiert. Die Art und Weise, wie Brüssel bis ins Detail eingreife, sei „weit überzogen“, sagte Lewentz mit Blick auf umstrittene Großprojekte im Land in einem dapd-Gespräch in Mainz. „Es kann nicht sein, dass es bei allem nur um den finanziellen Aspekt geht“, betonte Lewentz. Der auch für Infrastruktur zuständige Minister befürchtet, dass es am Ende nur noch einen Anbieter gebe, der „absahnen“ werde. „Das ist kein kluges politisches Handeln“, sagte Lewentz. Die EU habe beispielsweise deutlich gemacht, dass eine europäische Rennstrecke im belgischen Spa ausreiche. „Leider hilft das den Menschen in der Eifel am Nürburgring überhaupt nicht“, kritisierte Lewentz. Diese Probleme müssten diskutiert werden, ohne europafeindlich zu sein. „Die Politik in Europa muss sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren“, forderte der Minister. In diesem Kontext begrüßte Lewentz die Pläne der designierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), künftig einen engeren Kontakt zur EU zu suchen. Es sei gut, „in Brüssel das Profil noch einmal zu schärfen“, sagte Lewentz. Die Europäische Kommission spiele in allen politischen Gebieten eine immer stärkere Rolle. „Das betrifft die Flughäfen, das hat den Nürburgring betroffen und viele andere Dinge mehr“, fügte er hinzu. Die EU-Kommission prüft, ob der Bau und die Finanzierung des Freizeitparks am Nürburgring durch das Land geltendem Wettbewerbsrecht entsprechen. Wegen ausbleibender Pachtzahlungen konnte die staatliche Nürburgring GmbH im Sommer die Zinsen für einen 330-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr bedienen. Spätestens Ende Juli drohte deshalb die Insolvenz. Um das zu verhindern, beantragte das Land bei der EU die Erlaubnis für eine Rettungsbeihilfe in Höhe von 13 Millionen Euro. Diese genehmigte die EU nicht, die Nürburgring GmbH meldete Insolvenz an. Auch am staatlichen Hunsrück-Flughafen Hahn fürchten Kritiker, dass das Land mit seinem Engagement gegen EU-Wettbewerbsrecht verstößt. dapd (Politik/Politik)

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