Paderborn. Die renommierte mediaprint-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Paderborn setzt ihren Wachstumskurs weiter fort und übernimmt ab dem 1. Januar 2013 die Calendaria AG, den führenden Schweizer Kalenderverlag.
Aigner erwartet drei Prozent Preisanstieg bei Lebensmitteln
Berlin (dapd). Verbraucher müssen im neuen Jahr mehr Geld für Nahrungsmittel einplanen. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) sagte der „Welt“: „2013 ist bei Lebensmitteln mit einem moderaten Preisanstieg von bis zu drei Prozent zu rechnen.“ Im vergangenen Jahr seien die Lebensmittelpreise stärker gestiegen als die Inflationsrate. Doch seien Nahrungsmittel „bei uns immer noch deutlich preisgünstiger als in den meisten Nachbarländern“, sagte die CSU-Politikerin. In den vergangenen zehn Jahren seien die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel in Deutschland um 13,5 Prozent nach oben gegangen, rechnete Aigner vor. In der Eurozone habe die Steigerung im gleichen Zeitraum 18,6 Prozent betragen. Die Deutschen geben nach Angaben des Verbraucherministeriums rund zwölf Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus – „weniger als viele unserer Nachbarn“, sagte Aigner. Dabei sei das Angebot in Deutschland „so vielfältig und hochwertig wie in nur wenigen Staaten der Welt“. Die Bauern in Deutschland stellten „hochqualitative Nahrungsmittel zu fairen Preisen“ her, lobte die Ministerin. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Autoindustrie will mehr Starthilfe für Elektroautos
Berlin (dapd). Die deutsche Autoindustrie dringt auf mehr staatliche Anschubhilfen für den schon lange erhofften Durchbruch der Elektroautos. „Die großen Anstrengungen der Industrie müssen durch einen intelligenten Maßnahmenmix begleitet werden“, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, der Zeitung „Die Welt“ (Freitagausgabe). Ein erster Schritt dafür sei die beschlossene Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos. Hinzukommen müsse aber ein Ausgleich bei der Besteuerung von Firmenwagen, da der Markt zunächst vor allem über Firmenflotten wachsen werde. „Außerdem muss es sinnvolle verkehrsrechtliche Sonderregelungen für Elektroautos geben wie spezielle Parkplätze oder Sonderspuren“, sagte Wissmann. Nötig sei zudem eine ausreichende Zahl von Lademöglichkeiten. Vom Staat verlangt der VDA-Präsident eine Vorreiterrolle. „Ich erwarte, dass Bund, Länder und Gemeinden eine Grundsatzentscheidung treffen, wonach die Dienstflotten von Unternehmen der öffentlichen Hand mit Elektroautos aufgestockt werden“ sagte Wissmann. Staatseigene Unternehmen wie Bahn und Post könnten so Zeichen setzen. Wissmann räumte ein, dass die Erwartungen an die Entwicklung der Elektroautos zunächst übertrieben waren. „Wir haben von Anfang an gewusst, dass wir für die Elektromobilität einen langen Atem brauchen“, erklärte er. „Elektroautos werden kommen, da habe ich keine Zweifel.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Bilanzbuchhalter sind die Fluglotsen im Unternehmen
Detmold. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) gestaltete die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) den ersten lippischen Bilanzbuchhaltertag. Über 50 Bilanzexperten der Region trafen sich in der IHK Lippe zu Fachvorträgen und zum gemeinsamen Austausch.
Einzelhandel setzte real offenbar weniger um
Wiesbaden (dapd). Der deutsche Einzelhandel hat 2012 voraussichtlich real etwas weniger Umsatz gemacht als noch ein Jahr zuvor. Zwar setzen die Einzelhändler hierzulande im vergangenen Jahr ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate nominal 1,9 bis 2,1 Prozent mehr um als 2011, wie das Statistische Bundesamt auf Basis einer Schätzung am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Doch bereinigt um die Inflation dürfte ihr Umsatz im Jahresvergleich um etwa 0,2 Prozent gesunken sein. Die Schätzung der Statistiker beruht den Angaben zufolge auf den Umsatzzahlen von Januar bis November. Diese waren nominal 2,3 Prozent höher und real genauso hoch wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Berücksichtigt wurde auch, dass der Dezember 2012 zwei Verkaufstage weniger hatte als der Dezember des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat setzen die deutschen Einzelhändler im November nach vorläufigen Zahlen nominal 1,6 Prozent und real 1,2 Prozent mehr um, erklärte das Bundesamt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Döring für Streitpause in der FDP bis zur Landtagswahl
Berlin (dapd). Kurz vor dem Dreikönigstreffen der Liberalen mehren sich die Appelle von FDP-Politikern, die innerparteiliche Führungsdiskussion zu beenden. Generalsekretär Patrick Döring machte sich in der „Bild“-Zeitung für eine Streitpause bis zur Landtagswahl in Niedersachsen stark. „Alle Mitglieder der FDP-Führung sind dem Erfolg der Partei verpflichtet“, sagte er. Alle sollten mithelfen, damit sich die FDP ein gutes Wahlergebnis erarbeite. Döring sagte, er sei aber zuversichtlich, dass sich die Wogen auf dem traditionell am 6. Januar in Stuttgart veranstalteten Treffen glätten. „Ich gehe davon aus, dass wir mit geschlossenen Reihen wieder aus Stuttgart abreisen werden“, sagte er im Deutschlandfunk. Der Generalsekretär nahm Parteichef Philipp Rösler in Schutz. „Wer führt, wird kritisiert“, sagte Döring. Das sei in jeder Partei so. Die gewählte Führung habe jedoch in der Koalition viel erreicht, sagte er. Dennoch sei Politik immer auch ein Mannschaftsspiel. „Und deshalb spielen wir gemeinsam für den Erfolg der FDP und nicht jeder gegen jeden. Wenn dieser Eindruck entstanden ist, ist es an allen, diesen Eindruck auszuräumen“, forderte er mit Blick auf die Rösler-Kritiker. Entwicklungsminister Dirk Niebel hatte etwa zuletzt dafür geworben, dass die FDP mit einem Führungsteam in die Bundestagwahl 2013 gehen sollte. Der Vorsitzende der Jungliberalen, Lasse Becker, brachte hierfür Außenminister Guido Westerwelle, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und den Chef der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, ins Spiel. Birkner fordert gemeinsame Linie Auch Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner warnt seine Partei mit Blick auf die Landtagswahl vor Personaldebatten. Bei dem Dreikönigstreffen müsse „deutlich werden, dass alle Führungskräfte der Partei gemeinsam eine klare programmatische Linie verfolgen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Alles, was den Eindruck erwecken kann, dass eine Partei sich mit sich selbst beschäftigt – insbesondere Personalfragen -, schadet im Wahlkampf.“ Die Liberalen stecken im Umfragetief und bangen um den Wiedereinzug in den niedersächsischen Landtag. In dem Land wird am 20. Januar gewählt. dapd (Politik/Politik)
Seit drei Jahrzehnten gemeinsam erfolgreich
Bielefeld. Auf 30 Jahre erfolgreiche Partnerschaft können die Weber Maschinenbau GmbH und Diamant Software zurückblicken. So lange schon nutzt der Maschinenbauer aus dem mittelhessischen Breidenbach die anwenderfreundlichen Lösungen und Services von Diamant Software für das Rechnungswesen und Controlling. Weber entwickelt und fertigt Maschinen für die Lebensmittel verarbeitende Industrie – auf höchstem Qualitätsniveau und mit High-Tech-Ausstattung.
Riexinger verlangt einen neuen Kanzlerkandidaten der SPD
Berlin (dapd). Der Linksparteivorsitzende Bernd Riexinger gibt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück keine Chance mehr auf das Bundeskanzleramt. „Alles spricht für einen Rückzug von Peer Steinbrück“, sagte Riexinger der „Berliner Zeitung“ laut Vorabbericht. „Er ist als Kanzlerkandidat offenkundig chancenlos.“ Riexinger sprach sich für einen Neustart aus. Diesen solle die SPD mit einer Öffnung für ein Linksbündnis verbinden. „Dann gäbe es eine personelle und inhaltliche Wahl: Merkel oder sozialer Politikwechsel“, sagte er. „Durch so einen Befreiungsschlag würden alle diesseits der Union gewinnen.“ Wer anstelle Steinbrücks für die SPD in den Ring steigen solle, sagte Riexinger allerdings nicht. Die SPD hatte Steinbrück bei der Kanzlerkandidatur den Vorzug vor Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier und dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel gegeben. Steinbrück liegt in Umfragen derzeit deutlich hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). dapd (Politik/Politik)
Kujat beklagt hohe Abbrecherquote bei Wehrdienstleistenden
Berlin (dapd). Der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat hat die hohe Abbrecherquote unter den freiwillig Wehrdienstleistenden in der Bundeswehr als problematisch eingestuft. Die Aussetzung der Wehrpflicht sei „übers Knie gebrochen“ worden, sagte er der „Berliner Zeitung“. Dieser Schritt sei mit Wirkung zum 1. Juli 2011 am Anfang anstatt am Ende des jüngsten Reformprozesses durchgeführt worden. Er fügte hinzu: „Wenn man die Wehrpflicht abschafft, dann muss man auch bereit sein, das Geld in die Hand zu nehmen, um die Bewerber zu bekommen, die man braucht.“ Früher habe man 50 bis 60 Prozent der Zeit- und Berufssoldaten aus Wehrpflichtigen rekrutiert. Auch heute benötige man für eine gute Auswahl mindestens drei Bewerber für einen Posten: „Schon bei kleinen Veränderungen verschlechtert sich die Qualität.“ dapd (Politik/Politik)
Birkner warnt vor FDP-Personalquerelen im Wahlkampf
Osnabrück (dapd). Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner hat seine Partei mit Blick auf die Landtagswahl vor Personaldebatten gewarnt. Bei dem Dreikönigstreffen am Sonntag müsse „deutlich werden, dass alle Führungskräfte der Partei gemeinsam eine klare programmatische Linie verfolgen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Alles, was den Eindruck erwecken kann, dass eine Partei sich mit sich selbst beschäftigt – insbesondere Personalfragen -, schadet im Wahlkampf.“ Die Liberalen stecken im Umfragetief und bangen um den Wiedereinzug in den niedersächsischen Landtag. In dem Land wird am 20. Januar gewählt. dapd (Politik/Politik)