Deutsche Exporte in die Eurozone sinken um fast sechs Prozent

Deutsche Exporte in die Eurozone sinken um fast sechs Prozent Wiesbaden (dapd). Die Eurokrise hat im November den deutschen Außenhandel beeinträchtigt. Nach vorläufigen Ergebnissen wurden Waren im Wert von 94,1 Milliarden Euro ausgeführt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vormonat sei dies eine kalender- und saisonbereinigte Abnahme um 3,4 Prozent, der stärkste Rückgang seit Oktober 2011. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Ausfuhren im November 2012 gleich geblieben. Die Exporte in die Länder der Europäischen Union (EU) nahmen demnach im Vergleich zum November 2011 um 4,0 Prozent und in die Länder der Eurozone sogar um 5,7 Prozent ab. Dagegen hätten die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU um 5,6 Prozent zugenommen. Eingeführt wurden laut Statistikern Waren im Wert von 77,1 Milliarden Euro. Dies entspreche einer Abnahme um 1,2 Prozent im Vergleich zum November 2011. Gegenüber Oktober 2012 seien die Importe kalender- und saisonbereinigt um 3,7 Prozent gesunken. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

DAX startet erneut im Minus

DAX startet erneut im Minus Frankfurt/Main (dapd). Nach Verlusten zu Wochenbeginn ist der deutsche Aktienmarkt auch am Dienstag mit Abschlägen in den Handel gestartet. Bis gegen 9.20 Uhr notierte der Leitindex DAX in Frankfurt am Main mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 7.714 Punkten. Dagegen verbuchten die Nebenwerte am Morgen leichte Gewinne: Der MDAX legte 0,1 Prozent auf 12.213 Zähler zu, der TecDAX verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 861 Punkte. Ebenfalls verbessert zeigte sich der Euro. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vorabend noch knapp unter 1,31 Dollar gehandelt worden war, zahlten Devisenhändler am Dienstagmorgen 1,3113 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt bei 1,3039 Dollar festgelegt. Schwache Vorgaben waren in der Nacht von der Wall Street gekommen. In New York schloss der Dow-Jones-Index mit Verlusten von 0,3 Prozent bei 13.384 Punkten. Der technologieorientierte Nasdaq ging mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 3.099 Zählern aus dem Handel. Größter DAX-Gewinner des Morgens waren Anteile des Hamburger Konsumgüterkonzerns Beiersdorf. Papiere des Nivea-Herstellers verteuerten sich um 1,7 Prozent auf 61,90 Euro. Verkauft wurden dagegen Aktien des Chemiekonzerns Lanxess, die sich um 2,2 Prozent auf 63,95 Euro verbilligten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Praktiker verliert 2012 fast sechs Prozent Umsatz

Praktiker verliert 2012 fast sechs Prozent Umsatz Hamburg (dapd). Mit der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker geht es weiter bergab: Der Umsatz fiel im Geschäftsjahr 2012 um 5,6 Prozent auf rund drei Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Damit sanken die Erlöse das fünfte Jahr in Folge und liegen inzwischen rund 25 Prozent unter den Ergebnissen von 2007. Praktiker war wegen seiner jahrelangen Billigstrategie („20 Prozent auf alles“) und Missmanagements tief in die roten Zahlen gerutscht. 2011 machte das Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro Verlust und steckt seitdem in der Sanierung. Allerdings sieht der Vorstand einer Mitteilung zufolge Hoffnungsschimmer: Im Laufe des Schlussquartals 2012 habe sich die Entwicklung des Inlandsumsatzes verbessert und im Dezember 2,1 Prozent im Plus gelegen. Der Konzern führt den Umsatzeinbruch 2012 auch auf die Sanierung zurück, zu der Marktschließungen und Marktumbauten gehören. „Das deutet darauf hin, dass wir auf einem guten Weg sind, den es nun zielgerichtet auszubauen gilt“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Armin Burger. Der Konzern hatte zuletzt mit einer Kapitalerhöhung rund 60 Millionen Euro für die Sanierung erlöst. Der Vorstand setzt auf Personalabbau. Außerdem werden Märkte der Marke Praktiker auf die Schwestermarke Max Bahr umgestellt, die höhere Gewinnspannen erzielt. 15.000 Mitarbeiter verzichteten auf fünf Prozent ihres Gehalts. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Ungewöhnliches Ambiente lockt viele Läufer

Ibbenbüren/Rheine. „Das hat wirklich was. Wann hat man schon einmal Gelegenheit, in einer Produktionsfirma seinem Lauf-Hobby nachzugehen. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.“, so und ähnlich äußerten sich die Läufer und Walker am Rande der Veranstaltung, die der Einladung der Firma MBH Maschinenbau & Blechtechnik aus Ibbenbüren zum zweiten MBH-Fabriklauf gefolgt waren.

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Das Herz schlägt betriebswirtschaftlich

Detmold. Nach einem über zweijährigen Teilzeitstudium legten 13 Personen vor der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die Prüfung Geprüfte/r Wirtschaftsfachwirt/in erfolgreich ab. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses der IHK Lippe, unter der Leitung von Anke Hohlbaum, gratulierten den Absolventen im Rahmen einer Feierstunde sehr herzlich.

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Experten: Geschlechterverhältnis in Top-Jobs bleibt ungleich

Experten: Geschlechterverhältnis in Top-Jobs bleibt ungleich Berlin (dapd). Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in den deutschen Chefetagen bleibt nach Experteneinschätzung eine utopische Vorstellung. Der Personalberater Christian Böhnke, der sich darauf spezialisiert hat, ausschließlich Frauen in Top-Jobs zu vermitteln, sagte der Nachrichtenagentur dapd: „Nicht dass Frauen nicht auch das Potenzial hierzu hätten, doch sind über die Jahrzehnte der Alleinherrschaft durch männliche Denkmuster geprägte Strukturen entstanden, die sich natürlich auch in der Praxis noch auswirken.“ Diese entsprächen nicht immer den Frauen zugeschriebenen Denkmustern, was dazu führen könne, dass ihnen der Weg an die Spitze versagt bleibt. Sein Berufskollege Michael Faller, der als Personalberater bislang überwiegend Männer vermittelt hat, geht zwar davon aus, dass die Zahl von Frauen in Spitzenpositionen „zeitnah signifikant“ steigen wird. „Zum einen haben die Unternehmen heute mehr denn je ein echtes Interesse an der Förderung weiblicher Führungskräfte. Zum anderen werden die ordnungspolitischen Aktivitäten des Gesetzgebers in Form von Frauenquoten die Anzahl von Frauen im Top-Management erhöhen“, sagte Faller. Dennoch: Eine paritätische Besetzung halte auch er „mittel- und langfristig für unrealistisch“. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Grüne drängen Wowereit zum Rücktritt als Regierender Bürgermeister

Grüne drängen Wowereit zum Rücktritt als Regierender Bürgermeister Köln/Berlin (dapd). Die Grünen verstärken den Druck auf Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), weitere Konsequenzen aus dem Debakel um den Hauptstadt-Flughafen zu ziehen. Sein Abschied als Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft reiche nicht aus, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele am Dienstag im Deutschlandfunk. „Der kann’s nicht, der muss gehen“, verlangte er. Auch den designierten neuen Aufsichtsratschef, den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD), hält Ströbele für ungeeignet. Dass Platzeck nun den Karren aus dem Dreck ziehe, „das glaubt doch keiner“, sagte Ströbele. Platzeck und Wowereit hätten im Aufsichtsrat bislang wie Zwillinge agiert. Die rot-schwarze Koalition in Berlin hält trotz der erneuten Verschiebung an Wowereit als Regierendem Bürgermeister fest. Am Wochenende war bekannt geworden, dass auch der für den 27. Oktober 2013 geplante Eröffnungstermin des Hauptstadtflughafens nicht zu halten ist. dapd (Politik/Politik)

SZ: Berlin profitiert am stärksten von Länderfinanzausgleich

SZ: Berlin profitiert am stärksten von Länderfinanzausgleich München (dapd). Berlin profitiert einem Medienbericht zufolge am stärksten vom Länderfinanzausgleich. Seit 1990 habe die Hauptstadt von insgesamt rund 128 Milliarden Euro etwas mehr als 45 Milliarden Euro erhalten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Daten der Bundesregierung. Auf dem zweiten Platz liegt Sachsen mit 17 Milliarden Euro vor Sachsen-Anhalt mit gut zehn Milliarden Euro. Am wenigsten profitierte Schleswig-Holstein. Nur 2,4 Milliarden Euro flossen in das nördlichste Bundesland. Unter dem Strich hätten mit Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen lediglich fünf Bundesländer in den Länderfinanzausgleich eingezahlt. Bayern und Hessen, die den Angaben zufolge bislang jeweils mehr als 30 Milliarden Euro aufgebracht haben, wollen bis Februar eine Klage gegen den Länderfinanzausgleich vorbereiten. dapd (Politik/Politik)

Rinderspacher schwört Opposition auf Regierungswechsel ein

Rinderspacher schwört Opposition auf Regierungswechsel ein München (dapd-bay). Der bayerische SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher sieht die Opposition für einen Machtwechsel in Bayern gerüstet. Sie sei zum Jahresbeginn viel geschlossener als die schwarz-gelbe Koalition, sagte Rinderspacher der Nachrichtenagentur dapd in München vor der am Mittwoch (9. Januar) beginnenden Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion im Kloster Irsee. Die Koalition sei nicht nur beim Thema Studiengebühren, das auch bei der SPD-Klausur behandelt werde, zerstritten. Auch innerhalb der Parteien gebe es tiefe Gräben. „Die FDP kämpft ums Überleben und die CSU ist tief zerstritten“, sagte Rinderspacher. SPD-Spitzenkandidat Christian Ude sei mit seiner Verlässlichkeit ein Kontrapunkt zum „wankelmütigen“ Amtsinhaber Horst Seehofer (CSU). „Das müssen wir 2013 deutlich machen“, sagte Rinderspacher. Die SPD-Klausur trage daher auch Udes Handschrift. Der Münchner Oberbürgermeister wird gemeinsam mit seinem Beraterteam bei der Tagung im Ostallgäu erwartet. Von dem dreitägigen Treffen solle ein Signal für einen Regierungswechsel bei der Landtagswahl im Herbst ausgehen, betonte der Fraktionschef. Neben der Aufstellung für das Wahljahr und den Studiengebühren soll es dabei unter anderem um das Thema Gerechtigkeit gehen. „Wir stehen für ein menschliches und ein modernes Bayern“, sagte Rinderspacher. Neben sozialen Themen wie Pflege und bezahlbaren Mieten stünden auch die Elektromobilität und der Ausbau der Breitbandverbindungen auf der Tagesordnung. Als Gäste sind neben Ude auch die Vorsitzende des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, und Bayerns IG-Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler eingeladen. dapd (Politik/Politik)

Seehofer rechtfertigt schroffes Verhalten gegenüber Parteifreunden

Seehofer rechtfertigt schroffes Verhalten gegenüber Parteifreunden München (dapd). CSU-Vorsitzender Horst Seehofer hat Vorwürfe zurückgewiesen, er gehe zu hart mit seinen Parteifreunden um. Seehofer sagte der „Süddeutschen Zeitung“, auch er müsse damit leben, dass über ihn geredet werde – „vieles davon anonym oder über Zeitungen“. So etwas nehme er „in 90 Prozent aller Fälle sportlich-locker, so sollten wir es alle halten“. Der bayerische Ministerpräsident sagte: „Ich habe nie in Hinterzimmern gekämpft. Ich kämpfe mit offenem Visier. Das, was ich denke, sage ich.“ Im Dezember hatte der CSU-Chef auf einer Weihnachtsfeier abfällig über Bayerns Finanzminister Markus Söder, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (alle CSU) gesprochen. Dies hatte in seiner Partei zu erheblichem Unmut geführt. Seehofer warnte seine Partei außerdem davor, das Amt des Ministerpräsidenten und den CSU-Vorsitz nach seiner Zeit wieder auf zwei Personen zu verteilen. „Ich plädiere dafür, dass man dann das Amt des Regierungs- und des Parteichefs in einer Hand belässt.“ Alles andere sei „gut gemeint, aber blauäugig und funktioniert nicht“. dapd (Politik/Politik)

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