
Weltraummüll ist ein Risiko für künstliche Himmelskörper, von denen immer mehr unseren Planeten umkreisen. In Zukunft könnte dieses Problem unseren Fortschritt behindern.
Use-Cases zu KI, Automatisierung, Cloud & Security. Praxisnah für KMU in OWL/Münster/Osnabrück – mit Ergebnissen, Tools und Umsetzungstipps.

Weltraummüll ist ein Risiko für künstliche Himmelskörper, von denen immer mehr unseren Planeten umkreisen. In Zukunft könnte dieses Problem unseren Fortschritt behindern.

Digitale Geschäftsmodelle und neue Akteure sorgen für Wachstum in der Logistik. Die Fähigkeit zur Integration ist eine Schlüsselkompetenz, wird durch bestehende Software aber oft behindert.

Die Uhr tickt: Bis zum 7. Januar 2018 haben Teilnehmer die Chance, mit einem herausragenden Beitrag zum Thema binär.bewegt – Symbiosen von IT und Mobilität für Furore zu sorgen und ein lukratives Preisgeld zu gewinnen. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine hochkarätige Jury aus Forschung und Kunst, den Medien und dem Hochschulbereich. Was die Juroren erwarten, formuliert Patrick Hoyer von der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft so: „Herausragende künstlerische Leistungen unter Nutzung moderner Technologien.” Dabei geht es um die kreative Zusammenführung zweier Welten, die nichts trennt, aber vieles verbindet: IT und Mobilität.

Die Verwissenschaftlichung von Handwerk und Industrie kennt keine Grenzen mehr. Um ein vernünftiges Fahrrad zu bauen, brauchte man bislang fähige Mechaniker und Designer, aber keine Professoren. Inzwischen unterhält die Technische Universität München ein Bike Competence Center, kurz BCC. Es gehört zur Professur für Sportgeräte und -materialien am Lehrstuhl für Ergonomie der Fakultät für Maschinenwesen. Das Forschungsspektrum umfasst „physiologische und biomechanische Designaspekte“, innovative Verbundwerkstoffe und deren zerstörungsfreie Prüfung.
Nur Banausen sind mit ihrem Rad zufrieden
Einen Alumnus dieser feinen akademischen Institution sah ich neulich bei „Einstein“, dem „Galileo“-Pendant des Schweizer Fernsehens: Franz Höchtl ist Münchner, Mountainbike-Enthusiast und leitender Gastarbeiter im Berner Oberland. Dort tüftelt er mit seinen Kollegen am Velo 2.0, dem Fahrrad von morgen. 200 Jahre nach dem Holper-Laufrad des Freiherrn von Drais will Höchtl das maßgeschneiderte Fahrrad bauen, dessen Rahmen perfekt zur Körpergeometrie des Käufers passt. So weit, so recht: Dass ich glaube, mein fachhandelsüblicher Aludrahtesel – bei einer Probefahrt nach Justage von Sattel und Lenker für gut befunden – sei wie für mich gemacht, ist selbstverständlich pure Einbildung. Mit 95 Prozent des Optimums begnügen sich nur Banausen.
Klebewohl, Polyamid!
Nun hätten wir nicht das Jahr 2017, wenn die Berner Bergradlschmiede von der Thömus AG für ihr Nonplusultra-Modell nicht auf irgendeine Form von 3D-Druck setzen würden. Was heißt überhaupt Radlschmiede? Wie altmodisch! Gewöhnen wir uns am besten gleich an die Bezeichnung Velodruckerei. Ja, aber funktioniert das denn, ein robustes Zweirad aus der Düse? Noch nicht so wirklich, musste Höchtl dem Reporter gestehen. Eigentlich würde er gerne einen Carbonrahmen bauen. Blöderweise kann man Carbon nicht drucken, noch nicht, vielleicht in zehn Jahren. Also experimentiert man mit Polyamid-, sprich: Plastikpulver. Das wird auch nicht wirklich gedruckt, sondern per Laserstrahl in millimeterdünn aufgestreuten Schichten aufgeschmolzen. Die einzelnen Rahmenteile müssen dann auch noch miteinander verklebt werden. So etwas Großes wie ein Herrenfahrradrahmen passt einfach nicht am Stück in die Maschine. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass der Konstrukteur mit der Stabilität des Materials hadert?
Affe auf dem Schleifstein
Wenigstens ist der Polymer-Supervelo-Prototyp prohibitiv teuer in der Herstellung. Er taugt daher für einen Käufer, der das Exklusive sucht, inklusive perfektem Diebstahlsschutz ganz ohne Schloss: Wer das Rad klaut, fällt dem Kenner auf den ersten Blick als unrechtmäßiger Besitzer auf, weil er so ergonomiewidrig auf dem Gestell hockt wie der Affe auf dem Schleifstein. Wenn eines Tages mal Jeder auf so einem Teil durch die Gegend strampelt, braucht man die Polizei nur noch ein bisschen in Anatomie zu schulen und schon schnellt die Aufklärungsquote bei diesem Delikt von 0 auf 100 Prozent.
Rinks und lechts velwechsert
Noch sind das Träumereien. Bis die Velodrucker endlich Carbon verarbeiten können, bin ich Rentner. Genügsam, pragmatisch und ungeduldig, wie ich bin, wünsche ich mir statt dessen ganz rasch andere nette Hightech-Extras des Velo 2.0 für mein muskelkraftgetriebenes Feld-, Wald- und Wiesenfahrrad: die eingebaute elektrische Luftpumpe in der Hinterradnabe, die mir während der Fahrt den Reifendruck ans Terrain anpasst, wenn ich vom Feldweg auf den Asphalt holpere, oder auch die elektronisch gesteuerte Gangschaltautomatik. Ich gehöre ja zu denen, die nie wissen, ob sie besser mit Links oder mit Rechts schalten sollen.
Maßgeschweißtes fürs Ego
So, und jetzt schließen strenggläubige 3D-Druck-Evangelisten bitte rasch dieses Browserfenster, es sei denn, sie haben starke Nerven! Psst, liebe andere, hier kommt ein offenes Geheimnis: Metallhandwerker sind bereits heute in der Lage, die Profilrohre eines Fahrradrahmens auf jede beliebige Länge zuzuschneiden und in jedem sinnvollen Winkel miteinander zu verschweißen. Falls der Bedarf an 100-prozentig individuell geformten (und dabei robusten) Personal Bikes wirklich so groß ist, dass damit eine goldene Nase zu verdienen ist, bitte ich hiermit freundlichst um Überweisung von fünf Prozent der Verkaufserlöse als Tantieme für die öffentliche Überlassung der grandios simplen Geschäftsidee. Herzlichen Dank im Voraus!
Quelle: Diese Kolumne wurde von Ulf J. Froitzheim (freier Journalist) geschrieben.

Paderborn/Villingen-Schwenningen. Die Phoenix Contact-Unternehmensgruppe hat zum 31.08.2017 das baden-württembergische Unternehmen Epsilon, Gesellschaft für technische Informatik mbH, übernommen.

Die Digitalisierung hält in allen Branchen rasant Einzug – auch in alle Industriezweige rund um die Windenergie. WIR|WIRTSCHAFT REGIONAL sprach mit Dirk Bauerkämper, Global Industry Development Energy / Wind bei Weidmüller, über die kommende Windkraftmesse Husum Wind 2017.

Melle. Welche Risiken gibt es auch und gerade für kleine und mittlere Unter-nehmen, Wirtschaftsspionage zum Opfer zu fallen? Antworten auf diese Frage gab Jörg Peine-Paulsen von der Abteilung Wirtschaftskriminalität des Niedersächsischen Verfassungsschutzes bei seinem Vortrag „Wirtschaftsspionage – Jeden kann es treffen!“ im Rahmen eines Unternehmensfrühstücks. Der Landkreis Osnabrück hatte hierzu in die Räume der Firma Multimatic iLSA Deutschland nach Melle eingeladen.

Wie kann der digitale Wandel in der öffentlichen Verwaltung umgesetzt werden, so dass er tatsächlich einen gesellschaftlichen Nutzen hat? Wie kann eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie aussehen, die mehr Transparenz für Bürger schafft? Diesen Fragen möchte der Kreis Lippe auf dem 1. Forum Open Government nachgehen, das am 30.August 2017 von 13 – 17h im Detmolder Kreishaus stattfindet.

Schöppingen. Die shopware AG hat ihren Ruf als visionär getriebenes Unternehmen einmal mehr unterstrichen. Die renommierte Wirtschaftszeitschrift brand eins Wissen hat den Shopsystem-Hersteller in Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista als „Innovator des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Die Ermittlung der innovationsprämierten Unternehmen, die bereits zum zweiten Mal in dieser Form stattfand, war fundiert und zeitintensiv. Rund 2.000 Wirtschaftsvertreter, 250 Experten des Berliner Instituts für Innovation und Technik sowie rund 20.000 Führungskräfte und Angestellte des Statista Expertenpanels wurden befragt, um die innovativsten Unternehmen zu bestimmen.

Münster. Die GWS Unternehmensgruppe, einer der führenden
Anbieter von ERP-Lösungen für den Handel in Deutschland und dem
deutschsprachigen Europa, hat ihr umfangreiches Lösungsangebot
erweitert und bietet mit Microsoft Dynamics 365-CRM nun auch eine
eigenständige Lösung im Bereich Customer Relationship Management
an. Die GWS erweitert so ihr Angebot um erfolgreiches managen von Kundenbeziehungen noch weiter zu verbessern.