VDMA: Umweltministerium gefährdet Hochlauf der Wasserstoff­wirtschaft

Deutschland soll eine global führende Wasserstoffindustrie aufbauen, in der Wasserstoff und wasserstoffbasierte Kraftstoffe eine entscheidende Rolle spielen. Dieses Ziel ist jedoch durch einen aktuellen Gesetzesplan des Bundesumweltministeriums (BMU) ernsthaft gefährdet. Nach Ansicht von vier großen Industrieverbänden führt der Referentenentwurf zur nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energie-Richtlinie (RED II), in der die EU die Mindestmengen an erneuerbaren Energien für den Verkehrssektor festlegt, in die falsche Richtung und sollte daher gestoppt werden.

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Tobias Koch (v.l.) und Daniel Georg begrüßten die Mitglieder des Energie-Arbeitskreises im Namen der Stadtwerke Tecklenburger Land. - Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land GmbH & Co. KG
Tobias Koch (v.l.) und Daniel Georg begrüßten die Mitglieder des Energie-Arbeitskreises im Namen der Stadtwerke Tecklenburger Land. - Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land GmbH & Co. KG

Stadtwerke Tecklenburger Land als lokaler Lösungspartner

Zu einem ersten Kennenlernen waren die Mitglieder des neuen Ibbenbürener Arbeitskreises Energie zu Gast bei den Stadtwerken Tecklenburger Land. Einhellig begrüßten die Gäste die Re-Kommunalisierung der Strom- und Gasnetze in der Region und die damit verbundene Gründung der Stadtwerke Tecklenburger Land als Lösungspartner der Städte und Gemeinden der Region. Ein regionales Stadtwerk, so der Tenor, stärke die Wertschöpfung vor Ort.

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Verbraucherzentrale: Der CO2-Preis trifft ab 2021 jeden Haushalt

Fest in ihr Budget einplanen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzliche Kosten, die die neue CO2-Bepreisung ab 2021 verursacht. Diese wird ab 1. Januar unter anderem fällig auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. „An der Zapfsäule werden sich Preiserhöhungen direkt ab Jahresbeginn bemerkbar machen“, sagt Brigitte Dörhöfer, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Detmold. Auch beim Heizölkauf sei mit Aufschlägen zu rechnen, gleiches gelte für die Gaspreise.

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Oberbürgermeister Dieter Krone (links) begrüßte den neuen Klimaschutzmanager Sebastian Siemen. - Foto: Stadt Lingen
Oberbürgermeister Dieter Krone (links) begrüßte den neuen Klimaschutzmanager Sebastian Siemen. - Foto: Stadt Lingen

Sebastian Siemen ist Lingens erster Klimaschutzmanager

Mit Sebastian Siemen hat erstmals ein Klimaschutzmanager seine Arbeit bei der Stadt Lingen aufgenommen. Oberbürgermeister Dieter Krone hieß den 37-Jährigen im Rathaus willkommen. „Als Stadt ist es uns ein großes Anliegen, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu entwickeln und ein nachhaltiges Klimaschutzmanagement umzusetzen. Ein Aufgabenbereich des neuen Klimaschutzmanagers ist dabei u.a. die Erstellung und Durchführung von Maßnahmen zur CO2-Reduzierung“, freut sich Oberbürgermeister Krone über die Verstärkung im Rathaus.

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Artenschutz ist auch für Unternehmen interessant: Volker Tie-meyer (r.) vom Meller Artenschutzhaus zeigte Andre Schulen-berg vom WIGOS-UnternehmensService (l.) und Matthias Rie-pe von der oleg Anflugmöglichkeiten für Fledermäuse auf einem Dach. Foto: WIGOS / Stefan Buchholz
Artenschutz ist auch für Unternehmen interessant: Volker Tie-meyer (r.) vom Meller Artenschutzhaus zeigte Andre Schulen-berg vom WIGOS-UnternehmensService (l.) und Matthias Rie-pe von der oleg Anflugmöglichkeiten für Fledermäuse auf einem Dach. Foto: WIGOS / Stefan Buchholz

WIGOS und oleg nehmen naturnahe Firmengelände ins Visier

Der Schutz natürlicher Ressourcen spielt für Unternehmen im Osnabrücker Land eine immer größere Rolle. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, und die für das Flächenmanagement zuständige Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft, oleg, beschäftigen sich deswegen vermehrt mit den Themen „Naturschutz auf Firmengeländen“ und „grüne Gewerbegebiete“. Wie einzelne Maßnahmen in den Unternehmen konkret aussehen können, dazu informierten sich jetzt Andre Schulenberg vom UnternehmensService der WIGOS und Matthias Riepe von der oleg im Artenschutzhaus in Melle.

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Ausschussvorsitzender Wolfgang Scholle zieht erfolgreiche Bilanz des A.V.E. - Foto: A.V.E.
Ausschussvorsitzender Wolfgang Scholle zieht erfolgreiche Bilanz des A.V.E. - Foto: A.V.E.

A.V.E. auf klimafreundlichem Kurs im Entsorgungszentrum „Alte Schanze“


In der 34. und zugleich letzten A.V.E.-Betriebsausschusssitzung der Wahlperiode zog jetzt der Vorsitzende Wolfgang Scholle politische Bilanz über die vergangenen sechs Jahre. In seiner Rede an die Ausschussmitglieder hob Scholle im Paderborner Kreistag hervor, dass mit der zu Ende gehenden Wahlperiode die höchste Investitionsphase des A.V.E. Eigenbetriebes seit seiner Gründung im Jahr 1994 verbunden gewesen ist.

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Ricarda Fleer ist neues Vorstandsmitglied der DENIOS AG und übernimmt die Position des Chief Financial Officer (CFO) - Foto: DENIOS
Ricarda Fleer ist neues Vorstandsmitglied der DENIOS AG und übernimmt die Position des Chief Financial Officer (CFO) - Foto: DENIOS

DENIOS AG erweitert Vorstand mit Ricarda Fleer

Es bewegt sich viel beim weltweiten Marktführer für betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz aus Bad Oeynhausen: Der Aufsichtsrat der DENIOS AG hat eine Neuzuordnung der Vorstandsressorts beschlossen und Frau Ricarda Fleer mit Wirkung zum 01.10.2020 als weiteres Vorstandsmitglied berufen. Die gebürtige Bielefelderin übernimmt bei DENIOS die Position als Chief Financial Officer (CFO).

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Herzliche Glückwünsche an die Gewinner des WESSLING Innovation Award 2020! Bildnachweis: ©WESSLING
Herzliche Glückwünsche an die Gewinner des WESSLING Innovation Award 2020! Bildnachweis: ©WESSLING

WESSLING Award: „Eine Innovation ist mehr als nur eine gute Idee”

Innovation auf ganzer Linie bei der diesjährigen Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten WESSLING Innovation Award: Nicht nur die ausgezeichneten Ideen strahlten die Innovationskraft des internationalen Beratungs-, Analytik- und Prüfunternehmens WESSLING aus, sondern auch die Preisverleihung selbst. Sie erfolgte gemäß des Maßstabs: neu denken, wenn die Umstände es erfordern. Aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 gab es statt der traditionell persönlichen, eine digitale Verleihung – die deshalb aber nicht weniger feierlich und bei bester Stimmung via Live-Schaltung aus acht Ländern abgehalten wurde.

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Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, und Achim Schröder, Finanzvorstand, bei der Auftakt-Pressekonferenz zur Westenergie AG in Essen. - Foto: Westenergie AG
Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, und Achim Schröder, Finanzvorstand, bei der Auftakt-Pressekonferenz zur Westenergie AG in Essen. - Foto: Westenergie AG

E.ON-Tochter Westenergie AG geht an den Start

Die Westenergie AG nimmt zum 1. Oktober 2020 als größter Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland ihre Arbeit auf. Die 100-prozentige E.ON-Tochter vereint mit ihren rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle regionalen Aktivitäten des Konzerns in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachen. Hervorgegangen aus dem Netzbereich der ehemaligen innogy SE betreibt Westenergie mit 180.000 km Strom-, 24.000 km Gas-, 5.000 km Wasser- und 10.000 km Breitbandnetzen die Lebensadern im Westen Deutschlands. Damit versorgt das Unternehmen mehr als 7,5 Millionen Menschen.

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Bild von Ulrike Leone auf Pixabay
Bild von Ulrike Leone auf Pixabay

EEG-Anlagen fallen aus der Förderung – Stadtwerke Ahaus fangen sie auf

Die EEG-Förderung endet für die ersten Einspeiseanlagen zum Ende des Jahres. Nach 20 Jahren Förderung stellt sich den Anlagenbetreibern nun die Frage, wie es danach weiter geht; soll die Anlage stillgelegt werden oder lohnt sich der Weiterbetrieb? Die Stadtwerke Ahaus informieren über die möglichen Optionen, die den betroffenen Anlagenbetreibern in Ahaus, Heek und Legden ab dem nächsten Jahr zur Verfügung stehen.

Option 1:   Direktvermarktung (= 100% Einspeisung)

Um den Strom wie gehabt zu 100% in das öffentliche Netz einspeisen zu können, muss ein Vertrag zur Stromvermarktung z.B. mit den Stadtwerken Ahaus geschlossen werden. Mit dem Abschluss dieses Direktvermarktungsvertrages übernehmen die Stadtwerke den Strom aus der Anlage und vermarkten diesen lokal. Ab 2021 können alle Ahauser den Lokalstrom-Tarif bei den Stadtwerken abschließen. Ganz nach dem Motto: Aus Ahaus für Ahaus!

Option 2: Umstellung der Anlage auf Eigenverbrauch

Sofern der Strom noch nicht im eigenen Haushalt verbraucht wird, sind hierfür technische Anpassungen der Anlage notwendig und die Anschaffung eines Batteriespeichers wäre eventuell zu berücksichtigen.

Die Anlagenbetreiber generieren eine Kostenersparnis durch den teilweisen Wegfall von Steuern und Umlagen für den Eigenverbrauch. Auch bei dieser Option ist ein zusätzlicher Direktvermarktungsvertrag, wie in Option 1, für die Überschusseinspeisung mit den Stadtwerken Ahaus notwendig, da Eigenerzeugung und Eigenverbrauch nicht immer deckungsgleich sind.

Grundsätzlich gilt für alle vorstehenden Optionen:

  • Es ist nicht möglich den Strom nach Ende der Förderung ohne neue Regelung weiter ins öffentliche Netz einzuspeisen.
  • Es empfiehlt sich, eine technische Prüfung der Anlage und des Daches durch einen Elektriker/Dachdecker/Gutachter durchführen zu lassen.
  • Die Erträge aus der Anlage sollten Weiterbetriebsinvestitionen zuzüglich laufender Betriebskosten und Ihrer Renditeerwartung decken.

    Welche der vorstehenden Möglichkeiten nun die richtige ist, bleibt individuell zu berechnen.

www.stadtwerke-ahaus.de