Julia Förster im Interview zum Thema Fachkräftemangel: Seit Jahren beklagen Unternehmen einen immer größer werdenden Fachkräftemangel: motivierte, gut eingearbeitete und qualifizierte Mitarbeiter sind heiß begehrt. Doch was tun Arbeitgeber um Personal langfristig zu binden?
Peer-Michael Preß
Auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten
Mittelstandswissen auf Spitzenniveau an der Südwestfälischen Akademie für den Mittelstand: Anspruchsvoll, praxisnah, flexibel – seit 2010 bietet die Business School der Universität Siegen Führungs(nachwuchs)kräften aus dem Mittelstand die Möglichkeit, berufsbegleitend und vor Ort umfassende Managementkenntnisse und -fertigkeiten zu erwerben.
Arbeitsagenturen auf my job-OWL
Keiner ist „talentfrei“ – oder „ICH BIN GUT“: Mit der Kampagne „Ich bin gut“ wenden sich die Arbeitsagenturen in Ostwestfalen-Lippe (OWL) an die Jugendlichen der Region und wollen sie mit diesem Motto motivieren, selbstbewusst an die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche zu gehen.
Lebensfreude am Arbeitsplatz
Ein höchst willkommener Virus: Mit Freude gehen Sie, Ihre Mitarbeiter und Kollegen zur Arbeit, und alle fühlen sich im Betrieb wohl, weil sie von einer Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre umgeben sind. Utopie? Nein, so etwas ist möglich. Und Sie können der Impulsgeber sein.
Mit guter Laune und Zufriedenheit geht die Arbeit leichter von der Hand. Lebensfreude ist das Gegenteil von Depression. Sie sollten als Impulsgeber Freude am eigenen Leben haben und an Ihrer inneren Haltung arbeiten. Lebensfreude heißt grundsätzlich: Entscheidungen zu treffen und deren Konsequenzen zu genießen. Sie sollten auch kleinere Erfolge ganz bewußt genießen und einen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung oder Konfliktsituationen schaffen. Seien Sie das Vorbild für andere Menschen, und geben Sie ihnen den Anstoß zu mehr Lebensfreude.
Dem Zustand einer joyless economy (freudlose Wirtschaft) haben Sie etwas entgegen zu setzen. Sie zeigen, dass es auch anders gehen kann. Treten Sie morgens mit einem Lächeln ein. Grüßen Sie freundlich. Mit ein wenig Humor werden sich die ersten kleinen Wolken auflösen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und hören Sie sich die Sorgen und Nöten Ihrer Mitarbeiter an. Sich Zeit nehmen zum Zuhören, auch das ist Lebensqualität. Erfüllen Sie die uralten Sehnsüchte des Menschen: Bestätigung geben, Leistung anerkennen, Fehler verzeihen, Komplimente schenken. Zeigen Sie einfach, wie wertvoll Ihnen jeder Mitarbeiter ist. Ein zusätzliches Lächeln besorgt den Rest.
Menschen können sich gegen alles Mögliche wehren, aber nicht vor ehrlich gemeinter Freundlichkeit. Überraschen Sie mit Kleinigkeiten, denn die haben eine ungeahnte Langzeitwirkung. Begegnen Sie jedoch Personen, bei denen alle positiven Zuwendungen keine entsprechende Wirkung zeigen, dann treffen Sie die angemessene Entscheidung, und folgen Sie dabei Ihrem Bauchgefühl. Ist es Ihnen aber gelungen, die Mitarbeiter mit Ihrer Lebensfreude zu infizieren, werden diese sie an andere Menschen weitergegeben. Mit dem Ergebnis, dass die positive Grundstimmung allgemein zunimmt. Das Lebensglück ist – wie die Liebe – das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Wenn Sie sich fragen: „Lohnt sich der Einsatz?“, dann hören Sie auf Ihr Herz; das meldet: „Es tut so gut“. So entsteht ein Wohlgefühl, das Sie voll genießen dürfen. Denn wer nicht genießt, wird selber ungenießbar. Und wer dennoch mal einen schlechten Tag erwischt hat, wird seine Sorgen und Probleme in seinem Pool voller Lebensfreude untergehen sehen.
Probieren Sie Lebensfreude am Arbeitsplatz einfach aus. Sie können nichts verlieren, sondern Sie werden wertvolle Erfahrungen machen, und es wird sich ein ganz besonderer Erfolg einstellen.
Nur der sollte andere führen dürfen, der sich selbst führen kann
Es geht um die persönliche Wirksamkeit…
Nachfrage bei deutscher Baubranche zieht an
Wiesbaden/Berlin (dapd). Die deutschen Baufirmen haben im vergangenen Jahr wesentlich mehr Aufträge bekommen und damit die heimische Wirtschaft
Gewinn der RTL Group bricht ein
Luxemburg (dapd). Schwache Werbemärkte in weiten Teilen Europas und Wertberichtigungen im spanischen TV-Geschäft haben 2012 zu einem Gewinneinbruch b
Fallbeispiel 1: Friedhelm Wiesmann
Friedhelm Wiesmann hat das geschafft, von dem andere nur träumen: gemeinsam mit seinem Bruder Martin baut er zweisitzige Sportwagen. In Dülmen wurde eine Roadster-Manufaktur geschaffen, in der mit einer Fertigungstiefe von über 70% exklusive Fahrzeuge entstehen, die auf nahezu jeden individuellen Kundenwunsch zugeschnitten werden können.
Fallbeispiel 2: Titus Dittmann
Titus Dittmann wird den meisten Menschen als „Skateboardpapst“ bekannt sein – er war derjenige, der die Skateboards in Deutschland populär machte und dessen Vorname heute eine Kette von Shops bezeichnet, in denen neben den „Brettern“ vor allem auch Kleidung für Jugendliche verkauft wird.
Fallbeispiel 3: Nadia Qani
Im Titel ihres autobiografischen Buchs bezeichnet sich Nadia Qani als „Deutsche aus Afghanistan“, und sie ist in der Tat eine ungewöhnliche, herausragende Deutsche. In Frankfurt führt sie ihren Pflegedienstes AHP – Ambulanter Häuslicher Pflegedienst.
