Daimler hält an altem Kältemittel fest

Daimler hält an altem Kältemittel fest Stuttgart (dapd). Der Autohersteller Daimler hält an dem alten Kältemittel R134a fest – obwohl es gesetzlich verboten ist. „Wir sind davon überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen. Deshalb setzen wir weiter auf R134a, das aus unserer Sicht derzeit einzige verfügbare und sichere Kältemittel“, sagte Entwicklungsvorstand Thomas Weber dem Online-Fachmagazin „Autogazette“. Seit dem 1. Januar darf das Kältemittel in neu zugelassenen Fahrzeugen nicht mehr verwendet werden, weil es als klimaschädlich gilt. Die EU-Kommission hat stattdessen das Kältemittel R1234yf zugelassen. Bei einem Test von Daimler ging jedoch eine B-Klasse mit dem neuen Kältemittel in Flammen auf – seitdem weigert sich das Unternehmen, es einzusetzen. Gefährdet ist damit beispielsweise die Zulassung der neuen S-Klasse, die im Jahresverlauf in den Handel kommen soll. Weber setzt aber auf ein Entgegenkommen der EU-Kommission: „Es kann meiner Ansicht nach nicht das Ziel einer Behörde sein, uns in punkto Gesetzeserfüllung in die Pflicht zu nehmen, dabei aber die Sicherheit der Kunden außer Acht zu lassen.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Bahn muss 1.900 Haltestellen nachrüsten

Deutsche Bahn muss 1.900 Haltestellen nachrüsten Köln (dapd). Die Bahn muss 1.900 ihrer 5.400 Bahnhöfe mit elektronischen Hinweistafeln und Lautsprechern ausstatten. Ein Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts verpflichte das Unternehmen, Fahrgäste aktiv über Ausfälle und Verspätungen zu informieren, sagte ein Sprecher der Bahn am Dienstag und bestätigte damit Berichte der „WAZ“-Mediengruppe. Die Bahn habe bereits in den vergangenen Jahren bundesweit 3.000 Stationen mit insgesamt 4.500 Geräten ausgerüstet, sagte er weiter. Für die weitere Nachrüstung könnten Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro entstehen. Das Eisenbahnbundesamt als staatliche Aufsichtsbehörde habe die Entscheidung gegen die Bahn erstritten. Nach Angaben des Unternehmenssprechers wird die Entscheidung weitestgehend akzeptiert. Für Stationen mit wenig Zugbewegung will die Bahn allerdings gegen die Nachrüstungspflicht klagen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Computermesse Cebit öffnet ihre Tore

Hannover (dapd). Die Hightech-Schau Cebit hat für das Publikum eröffnet. Auf der Messe in Hannover zeigen ab (dem heutigen) Dienstag bis Samstag (9. März) 4.100 Unternehmen Neuheiten aus der Informations- und Kommunikationstechnik – vor allem rund um das Schwerpunktthema „Shareconomy“.

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Nivea-Hersteller Beiersdorf profitiert vom Konzernumbau

Nivea-Hersteller Beiersdorf profitiert vom Konzernumbau Hamburg (dapd). Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat im vergangenen Jahr dank des eingeleiteten Konzernumbaus deutlich mehr Geld verdient. Unter dem Strich steigerte das Hamburger Traditionsunternehmen 2012 seinen Gewinn im Jahresvergleich um etwa ein Zehntel auf 477 Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) ohne Sondereffekte legte auf 735 Millionen Euro zu nach 646 Millionen Euro im Vorjahr. Der organische Umsatz ohne Zukäufe stieg um 4,7 Prozent auf gut sechs Milliarden Euro. Für 2012 will der von der Tchibo-Mutter Maxingvest kontrollierte Konsumgüterhersteller, dem neben Nivea auch Marken wie Eucerin, Hansaplast und Tesa gehören, eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro je Aktie ausschütten. 2013 will Beiersdorf beim Umsatz stärker zulegen als der Markt und die Umsatzrendite weiter verbessern. Den Konzernumbau mit der Konzentration auf Kernmarken will der neue Vorstandsvorsitzende Stefan Heidenreich fortsetzen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

EWB erneut TOP-Lokalversorger

Bünde. Erneut hat die Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH am Wettbewerb TOP-Lokalversorger teilgenommen und darf sich auch 2013 wieder mit dem begehrten TOP-Lokalversorger-Siegel schmücken. Seit 2008 ist das Unternehmen bereits durchgängig TOP-Lokalversorger im Bereich Gas und nun zum dritten Mal auch im Bereich Strom.

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Buschjost feiert 80. Geburtstag: Investitionen in die Zukunft

Bad Oeynhausen. „Mit gut ausgebildeten Mitarbeitern dem Kunden einen echten Mehrwert verschaffen – das ist unser Unternehmensziel“, erklärt Buschjost Geschäftsführer Oliver Wehking. Dass dieses Konzept aufgeht, beweisen 80 Jahre Unternehmensgeschichte der Buschjost GmbH mehr als deutlich.

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Vor Gericht entstehen keine Bahnhöfe

Vor Gericht entstehen keine Bahnhöfe Berlin (dapd-bwb). Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sieht einer möglichen Klage der Deutschen Bahn auf eine Beteiligung an den Mehrkosten von „Stuttgart 21“ gelassen entgegen. „Ich kann nur sagen, vor Gericht entstehen keine Bahnhöfe“, sagte Hermann am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Bei dem Projekt handele es sich um ein sogenanntes eigenwirtschaftliches Projekt der Bahn. Die Zuwendungen des Landes, der Stadt und der Region seien freiwillig, sagte der Grünen-Politiker. Die frühere schwarz-gelbe Landesregierung habe sich freiwillig bereiterklärt, 380 Millionen Euro der Kosten zu übernehmen, notfalls auch noch 930 Millionen Euro insgesamt. Dies sollte jedoch die Obergrenze sein. Er glaube nicht, dass man durch ein Gericht die Erhöhung einer freiwilligen Leistung erzwingen könne, sagte Hermann. dapd (Politik/Politik)

RWE leidet weniger unter der Energiewende

RWE leidet weniger unter der Energiewende Essen (dapd). Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE hat im vergangenen Jahr nicht mehr so stark unter der Energiewende gelitten und sein Ergebnis verbessert. Nach einem Geschäftseinbruch im Vorjahr durch die politisch beschlossene Abkehr von der Atomkraft steigerte RWE 2012 den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um gut zehn Prozent auf rund 9,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in Essen mitteilte. Ein Grund dafür war, dass RWE bessere Geschäfte mit seinen Kohlekraftwerken machte. Das für die Dividende entscheidende nachhaltige Nettoergebnis, aus dem Sondereffekte herausgerechnet werden, blieb nahezu unverändert bei rund 2,5 Milliarden Euro. Als Dividende sollen wie im Vorjahr 2,0 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Der Umsatz kletterte den Angaben zufolge um drei Prozent auf 53,23 Milliarden Euro. Das Geschäft von RWE leidet wie auch das des Konkurrenten E.on unter der Energiewende. RWE steuert mit Verkäufen von Konzernteilen und Stellenstreichungen dagegen an. Der Essener Konzern will sich nun aus der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas zurückziehen und seine darauf spezialisierte Tochter Dea verkaufen. Der Plan stehe im Zusammenhang mit der strategischen Weiterentwicklung von RWE, erklärte das Unternehmen. Der Konzern will damit seine Investitionen senken und die Finanzkraft stärken. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

„Nanotechnologie live“ auf der my job-OWL

Bad Salzuflen. Nanotechnologie zum Anfassen und Mitmachen: Auf rund 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche bringt die Initiative „nanoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. März 2013, die Welt der kleinsten Teilchen und Strukturen nach Ostwestfalen-Lippe.

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