Passau (dapd). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz hält die Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel für gefährlich. Er gehe zwar nicht davon aus, dass es zu einer weiteren schweren Eskalation komme, sagte Polenz der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. „Dennoch bleibt ein Rest an Unberechenbarkeit“, sagte er. „Nordkorea schottet sich ab und lässt sich schwer einschätzen.“ Polenz wertete es als „notwendiges Signal der Stärke“, dass die USA Kampfbomber in die Region verlegt haben. „Ihre Verbündeten – Südkorea, Japan und andere – können sich auf den Schutz der Vereinigten Staaten verlassen“, sagte er. „Es wäre fatal, wenn Südkorea oder Japan jetzt über eine eigene nukleare Bewaffnung nachdenken würden, nur weil Nordkorea sich auf diesen Weg gemacht hat und das Ziel wohl auch erreichen wird.“ Polenz sagte, die Möglichkeiten Chinas in den Verhandlungen mit dem Regime in Pjöngjang seien begrenzt. „Nordkoreas Staatsdoktrin ist die absolute Unabhängigkeit – auch von China“, sagte der CDU-Politiker. Das kommunistische Land hatte am Dienstag angekündigt, seinen eingemotteten einzigen Atomreaktor wieder anzufahren, um Material für sein Waffenprogramm sowie Elektrizität zu gewinnen. dapd (Politik/Politik)
Peer-Michael Preß
Die 400.000er Marke geknackt!
Horstmar. Bereits seit acht Jahren ist die Schmitz Cargobull Trailer-Achsen im Markt eingeführt. Über 400.000 Schmitz Cargobull Trailer-Achsen sind seit der Einführung im Jahr 2005 gebaut worden und in die eigene Fahrzeugproduktion eingeflossen. Da sich gerade beim Fahrwerk die Life Cycle Costs für den Spediteur deutlich beeinflussen lassen, wurde diese Entwicklung, d.h. die Optimierung der Schmitz Cargobull-Trailerachse, verstärkt vorangetrieben.
Union fordert Entgegenkommen bei Reporterzulassung zu NSU-Prozess
Dortmund/Berlin (dapd). Die Union mahnt zu Entgegenkommen bei der Zulassung von Journalisten zum NSU-Prozess in München. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU) sagte am Mittwoch, er hoffe, dass ein Entgegenkommen noch möglich sei. Aus der CSU kam Kritik an der Haltung des Oberlandesgerichts München zur Vergabe der Journalistenplätze. Vor dem Gericht muss sich ab 17. April die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe verantworten. Daneben angeklagt sind vier mutmaßliche Helfer der Terrorzelle Nationalsozialistischen Untergrund. Dem NSU werden Morde an neun ausländischstämmigen Kleinunternehmern und einer Polizistin angelastet. Für den Prozess wurden nur 50 Journalisten mit festen Plätzen zugelassen. Entscheidend war die Reihenfolge der Anmeldung. Medienvertreter aus der Türkei und Griechenland, woher neun NSU-Opfer stammen, erhielten keine reservierten Plätze. Polenz sagte den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“: „Das Oberlandesgericht in München vergibt sich nichts, wenn die Entscheidung über die Zulassungsverfahren für die Presse noch einmal gründlich überprüft würde.“ Es sei wichtig, dass gerade türkische Journalisten das Verfahren aus nächster Nähe mitverfolgen könnten. Der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stephan Mayer, sagte der „Bild“-Zeitung, es sei beschämend, dass keiner esten Reporterplätze an türkische Medien vergeben worden sei. Mayer schlug vor, die zusätzlichen Zuschauerplätze im Gerichtssaal zu reduzieren, um mehr Platz für Pressevertreter zu schaffen. „Das Gericht sollte 10 der 50 festen Zuschauerplätze für ausländische Medien reservieren, besonders für die türkische Presse“, sagte er. Polenz rief die türkische Seite zur Zurückhaltung auf. „Selbst wenn es beim jetzigen Akkreditierungsverfahren bleiben würde und keine türkischen Journalisten im Gerichtssaal dabei wären, ist das kein Grund für grundsätzliche Kritik am Gericht“, sagte Polenz. Es werde einen fairen Prozess geben. Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens seien absolut unberechtigt. dapd (Politik/Politik)
Genossenschaftliches Private Banking ist spitze
Bielefeld. „Unser Partner im Private Banking, die DZ PRIVATBANK, wurde nun zum wiederholten Male für seine Leistungen ausgezeichnet“, freut sich Vertriebsdirektor Uwe Frerk von der Bielefelder Volksbank. „Das zeigt, dass die Genossenschaftsbanken auch auf dem Geschäftsfeld der Vermögensverwaltung erfolgreich und besser arbeiten als viele Wettbewerber.“
Adolf Waßmann eröffnet neuen Ultimo-Standort in Wunstorf
Wunstorf/Bielefeld. Der Fachwirt für Finanzberatung (IHK) Adolf Waßmann eröffnet einen neuen Standort des interdisziplinären Expertenverbundes Ultimo in Wunstorf. Adolf Waßmann kombiniert in seinem Unternehmen, der Business Solution Kontor UG, betriebswirtschaftliche Unternehmensberatung, individuelle Finanzberatung und kaufmännische Dienstleistungen. Spezialisiert ist Waßmann auf kleine und mittlere Unternehmen aus der Industrie, dem Handwerk, dem Handel und dem Dienstleistungsgewerbe.
„Is‘ ja reizend“
Espelkamp. Beim diesjährigen Preisskat der Gauselmann Gruppe hatte einmal mehr Manfred Gauselmann die besten Karten: Wie auch im Vorjahr gewann er das Turnier, das jährlich für skatbegeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten wird, mit 2295 Punkten. Platz zwei ging mit 2040 Punkten an Viktor Reinhardt, Mitarbeiter aus dem adp-Produktionswerk Lübbecke. Den dritten Platz machte Jörg Matzke-Krupka, ebenfalls Mitarbeiter aus dem adp-Produktionswerk, mit 1911 Punkten.
Deutsche Autokonzerne steigern US-Absatz
New York (dapd). Die deutschen Autohersteller haben im März in den USA von der guten Konjunktur profitiert und mehr Fahrzeuge verkauft. Nach Angaben vom Dienstag legte besonders Porsche beim Absatz kräftig zu. Der Luxussportwagenbauer steigerte seine Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 3.487 Fahrzeuge. BMW gewann 11,2 Prozent auf 33.149 Einheiten. Nicht ganz so kräftig wuchsen Mercedes-Benz (6,3 Prozent), Volkswagen (3,1 Prozent) und Audi (2,2 Prozent). Im Vergleich dazu legten die US-Hersteller Chrysler, Ford und General Motors zwischen fünf und gut sechs Prozent zu. Deutlich schwächer schnitten die asiatischen Autobauer ab. Zwar verbuchte Honda ein Absatzplus von gut sieben Prozent, Toyota und Nissan mussten sich aber mit Zuwächsen von jeweils einem Prozent zufriedengeben. Hyundai büßte sogar zwei Prozent ein. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Bosch fordert Abwrackprämie für alte Kühlschränke
Essen (dapd). Auch in der Industrie wird die Forderung nach einer Abwrackprämie für alte Kühlschränke und Waschmaschinen laut. „Es wäre sicher eine Chance, wenn sich die Politik zu einer Abwrackprämie für alte Hausgeräte entscheiden würde“, sagte der Geschäftsführer der Firma Robert Bosch Hausgeräte, Harald Friedrich, den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Mittwochausgaben) laut Vorabbericht. „Ich denke vor allem an Geräte, die älter sind als 14 Jahre und derzeit in erheblichem Umfang den Energieverbrauch steigern.“ Friedrich sagte, in Deutschland gebe es 30 Millionen Haushaltsgeräte, die älter seien als 14 Jahre. Das entspreche 17 Prozent des gesamten Bestands. „Würden alle diese Geräte durch moderne Maschinen ersetzt, könnten acht Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr eingespart werden“, erläuterte der Bosch-Manager. „Das würde ein großes Kohlekraftwerk verzichtbar machen.“ Eine 15 Jahre alte Kühl-Gefrier-Kombination verbrauche im Schnitt zirka 600 Kilowattstunden Strom im Jahr, ein modernes Gerät liege bei zirka 150 Kilowattstunden. „Also können Verbraucher locker bei den Stromkosten deutlich mehr als 100 Euro im Jahr einsparen“, sagte Friedrich. „Wenn die Anschaffung des Geräts 850 Euro kostet, hat sich der Kauf innerhalb von acht bis neun Jahren komplett amortisiert.“ Mit einer Abwrackprämie könnte der Zeitraum zusätzlich verkürzt werden. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)
Rezepte für eine erfolgreiche Nachfolge
Bielefeld. Zu den entscheidenden Faktoren erfolgreicher Familienunternehmen gehört der perfekte Generationenwechsel. Die Regelung der Nachfolge in Familiengesellschaften muss langfristig und sorgfältig vorbereitet werden. Auch wenn die Nachfolge ein vielschichtiger und hoch komplexer Problemkreis ist, gibt es gleichwohl praxiserprobte Erfolgsrezepte.
Elektror vervierfacht Produktionskapazitäten
Ostfildern. Vor etwas mehr als fünf Jahren erweiterte der Industrieventilatoren-Hersteller Elektror airsystems gmbh sein Produktprogramm um großvolumige Ventilatoren in axialer und radialer Bauweise. Schon nach kurzer Zeit zeichnete sich ab, dass die Verwaltungs- und Fertigungsräumlichkeiten am Standort Zabrze (PL) keine Dauerlösung sein konnten.