Energie & Nachhaltigkeit

Merkur setzt beim Teileversand auf Mehrwegboxen

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Merkur Service & Logistics stellt den Versand von Austauschteilen auf Mehrwegboxen um. Das Unternehmen in Lübbecke hat nach eigenen Angaben rund 1.000 Boxen für etwa 20.000 Euro angeschafft. Sie sollen Pappkartons ersetzen und den Verpackungsmüll im Servicegeschäft verringern.

Philipp Obermark mit einer blauen Merkur-Mehrwegbox vor dem Logistikzentrum
Philipp Obermark, Sprecher der Geschäftsführung von Merkur Service & Logistics, präsentiert eine Mehrwegbox für Austauschteile. Foto: Merkur Group

In den Behältern werden unter anderem Spielepakete sowie Münz- und Banknotenprüfer zu Kunden transportiert. Die Boxen sind 45 Zentimeter lang und 34 Zentimeter breit und bieten zwölf Liter Stauraum.

Wiederverwendung statt Einwegkarton

Der Hersteller Hey Circle gibt an, dass die Boxen bis zu 75-mal verwendet werden können. Auch das bislang genutzte Stretchverpackungsmaterial wird nach Angaben von Merkur wiederholt eingesetzt.

Hey Circle beziffert das mögliche CO₂-Einsparpotenzial in diesem Versandprozess auf bis zu drei Viertel. Dabei handelt es sich um eine Herstellerangabe zum möglichen Effekt, nicht um eine bereits nachgewiesene Emissionssenkung bei Merkur.

Merkur Service & Logistics betreut nach eigenen Angaben mit rund 150 Technikern etwa 7.000 Kunden. Philipp Obermark, Sprecher der Geschäftsführung, ordnet die Umstellung als Beitrag zu einem sparsameren Umgang mit Verpackungsmaterial ein.

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