Vertreterinnen und Vertreter der OWL-Partner beim Pressetermin zur EXPO REAL 2026
Präsentieren OWL auf der EXPO REAL (v. l.): Thomas Wolf, Claudia Grüter, Arnd Paas, Marco Müller, Ansgar Käter, Dr. Christine Tölle, Wolfgang Marquardt und Henrich Hardieck.

EXPO REAL 2026: OWL zeigt neue Perspektiven für Gewerbeflächen

Neue Flächen für Unternehmen, die Weiterentwicklung bestehender Standorte und ganze Stadtquartiere: Mit diesen Themen präsentiert sich Ostwestfalen-Lippe auf der EXPO REAL 2026. Vom 5. bis 7. Oktober stellen Bielefeld, Paderborn und Gütersloh in München Projekte vor, die zusätzliche Spielräume für Investitionen und Ansiedlungen eröffnen sollen.

Am Gemeinschaftsstand beteiligen sich nach Angaben der OstWestfalenLippe GmbH rund 20 Partner aus Kommunen, Bau-, Immobilien- und Finanzwirtschaft. Die Regionalgesellschaft organisiert den Auftritt gemeinsam mit der WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld, der Wirtschaftsförderung Paderborn und der Gütersloher Wirtschaftsförderung conceptGT.

EXPO REAL 2026: Bielefeld will bestehende Flächen aktivieren

Bielefeld setzt auf Nachverdichtung und die Reaktivierung vorhandener Gewerbe- und Innenstadtstandorte. Dazu gehört die Erweiterung eines interkommunalen Gewerbegebiets. Eine erneute Eigentümerbefragung der WEGE soll außerdem ungenutzte oder nur teilweise genutzte Flächen sichtbar machen.

Parallel arbeitet die Wirtschaftsförderung daran, Nutzungshindernisse an bereits bekannten Standorten abzubauen. Für Unternehmen auf Flächensuche ist damit nicht allein neues Bauland relevant: Auch bestehende Grundstücke sollen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Paderborn und Borchen entwickeln 30 Hektar an der A33

Im Süden des Kreises Paderborn entsteht gemeinsam mit der Gemeinde Borchen der Industriepark Im Klee. Der Standort umfasst rund 30 Hektar direkt an der A33. Die Erschließung in drei Plateaus soll Grundstücksgrößen von einem bis neun Hektar ermöglichen; das mittlere Plateau umfasst knapp 15 Hektar zusammenhängende Fläche. Angesprochen werden Industrieunternehmen und produzierendes Gewerbe.

Ein zweites großes Vorhaben ist das Paderborner Zukunftsquartier auf 54 Hektar Konversionsfläche. Vorgesehen sind 2.900 Wohnungen für rund 7.000 Menschen und etwa 4.000 Arbeitsplätze. Hinzu kommen Flächen für Unternehmen, Wissenschaft und ein Innovationszentrum für Start-ups und wachsende junge Unternehmen. Diese Zahlen beschreiben die Planung, nicht einen bereits erreichten Ausbaustand.

Gütersloh verbindet Innenstadtumbau und Gewerbeentwicklung

Gütersloh stellt unter anderem die Erneuerung des Zentralen Omnibusbahnhofs, die Projektierung der ehemaligen Karstadtimmobilie und die Neugestaltung des Bahnhofsquartiers vor. Dort sollen der Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld und die IMA Innovationsmanufaktur Angebote für Innovation, Qualifizierung und Gründung verbinden.

Zugleich stehen nach Angaben der Wirtschaftsförderung im interkommunalen Gewerbegebiet am Gewerbepark Flugplatz Gütersloh noch letzte Flächen zum Erwerb bereit. Der Messeauftritt bringt diese Vorhaben mit potenziellen Investoren, Nutzern und Finanzierungspartnern zusammen.

Informationen zum Gemeinschaftsstand bietet die OstWestfalenLippe GmbH auf ihrer EXPO-REAL-Seite.