Visual zum OLB-Wissenschaftspreis 2026
Visual zum OLB-Wissenschaftspreis 2026. Foto: OLB-Stiftung

OLB-Wissenschaftspreis: Bewerbungen bis 16. Dezember 2026 möglich

Die OLB-Stiftung nimmt bis zum 16. Dezember 2026 Bewerbungen für den OLB-Wissenschaftspreis entgegen. Für den mit insgesamt 22.000 Euro dotierten Preis können sich auch Absolventinnen und Absolventen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück bewerben.

Teilnahme für Hochschulen im Nordwesten

Zugelassen sind wissenschaftliche Abschlussarbeiten und Dissertationen aus allen Fachrichtungen staatlich anerkannter Universitäten und Hochschulen im Nordwesten Deutschlands. Die Arbeit muss seit dem 17. Dezember 2024 vorgelegt worden sein; zudem muss das Prüfungsverfahren bereits abgeschlossen sein.

Die Ausschreibung benennt als antragsberechtigte Einrichtungen die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Constructor University Bremen, die Universität Bremen, die Universität Osnabrück, die Universität Vechta, die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Hochschule für Künste Bremen, die Hochschule Emden/Leer und die Hochschule Osnabrück. Doppelverfasserschaft ist ausgeschlossen.

Preisgeld für Dissertationen und Abschlussarbeiten

Der OLB-Wissenschaftspreis ist mit insgesamt 22.000 Euro dotiert. Jeweils drei Preise werden für Dissertationen und für Studienabschlussarbeiten vergeben. In beiden Gruppen entfallen 5.000 Euro auf den ersten Preis, 3.500 Euro auf den zweiten Preis und 2.500 Euro auf den dritten Preis.

Als Studienabschlussarbeiten gelten Bachelor-, Master-, Staatsexamens- oder Doktorarbeiten. Die OLB-Stiftung vergibt den Preis zum 14. Mal. Seit der Einführung im Jahr 2000 wurden nach Angaben der Stiftung 78 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet; die Summe der bislang vergebenen Preisgelder beziffert die Stiftung auf rund 300.000 Euro.

Jury bewertet Qualität und Praxisrelevanz

Über die Auszeichnungen entscheidet eine unabhängige Jury. Ihr gehören Prof. Dr. Bernadette Malinowski von der Technischen Universität Chemnitz, Prof. Dr. Günther Meschke von der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Axel Meyer von der Universität Konstanz, Prof. Dr. Anne Paschke von der Technischen Universität Braunschweig, Univ.-Prof. Dr. Dres. h.c. Michael Quante von der Universität Münster sowie Prof. em. Dr. Joachim Treusch aus Bremen an.

Bei der Beurteilung berücksichtigt die Jury unter anderem Innovationsgrad, Theorie- und Grundlagenforschung, Praxisrelevanz, Nutzen für Umwelt und Gesellschaft, Wirtschaftlichkeit, Form der Darstellung und Themenbezug. Darüber hinaus sollen das wissenschaftliche Niveau, die gesellschaftliche Bedeutung, der Ansatz bei der Themenwahl und die Darstellung komplexer Inhalte einfließen.

Unterlagen digital einreichen

Bewerbungen sind per E-Mail an stiftung@olb.de einzureichen. Sämtliche Anlagen sollen in einem PDF-Dokument unter dem Namen der Bewerberin oder des Bewerbers gespeichert werden. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, 16. Dezember 2026.

Gefordert werden das Bewerbungsformular, eine maximal drei DIN-A4-Seiten lange Zusammenfassung der Zielsetzung, Ergebnisse und wissenschaftlichen Relevanz, das Inhaltsverzeichnis der Abschlussarbeit, ein Gutachten sowie eine formlose Empfehlung durch die betreuende Universität oder Hochschule. Hinzu kommt ein Lebenslauf. Das Bewerbungsformular stellt die OLB-Stiftung über ihre Internetseite bereit.

Stiftung mit Schwerpunkt im Nordwesten

Die OLB-Stiftung wurde 1994 anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Oldenburgische Landesbank AG gegründet. Sie fördert nach eigenen Angaben Kultur, Wissenschaft und Umweltschutz. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, die Stärken der Weser-Ems-Region hervorheben und der Entwicklung des Nordwestens neue Impulse geben sollen.

Mit der Ausschreibung verbindet die Stiftung die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten aus dem Kreis der beteiligten Hochschulen. Für Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aus Osnabrück eröffnet der Wettbewerb damit eine Einreichungsmöglichkeit neben den Einrichtungen in Niedersachsen und Bremen.

Unternehmenslink: OLB-Wissenschaftspreis

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