Minikräne sind aufgrund ihres kompakten Formats auf vielen Baustellen unverzichtbare Helfer. Aus ingenieurtechnischer Sicht beeindrucken sie vor allem dadurch, dass sie trotz ihrer geringen Grundfläche enorme Lasten bewegen können. Unternehmen, die sie nicht dauerhaft benötigen, können Minikräne flexibel mieten und dadurch wirtschaftliche Vorteile erzielen.
Wie sind Minikräne aufgebaut?
Aufgrund ihrer Bauweise werden Minikräne häufig auch als Spinnen- oder Raupenkrane bezeichnet. Gerade im Mittelstand, der zuletzt wieder positive Signale sendete, kommen sie regelmäßig zum Einsatz – und das nicht nur auf großen Baustellen.
Eine Besonderheit vieler Modelle ist ihre kompakte Bauweise. Zahlreiche Minikräne lassen sich zusammenklappen und dadurch problemlos durch schmale Durchgänge oder enge Arbeitsbereiche bewegen. Technisch sind sie bis ins Detail durchdacht: Raupenfahrwerke ermöglichen eine sichere Fortbewegung auf unebenem Gelände, während die charakteristischen „Spinnenbeine“ für einen stabilen Stand sorgen. Dadurch können die Kräne auch an Hängen oder auf unebenen Flächen sicher eingesetzt werden.
Wo werden Minikräne bevorzugt eingesetzt?
Unternehmen können einen Minikran mieten, wenn schwere Lasten präzise bewegt oder angehoben werden müssen. Trotz ihrer kompakten Abmessungen erreichen viele Modelle Tragfähigkeiten zwischen 1,5 und 5 Tonnen.
Ein klassisches Einsatzgebiet sind Glas- und Fassadenarbeiten. Mehrfach verglaste Fensterelemente oder Fassadenplatten lassen sich damit millimetergenau auch in größeren Höhen montieren. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise eignen sich Minikräne außerdem hervorragend für Innenraumarbeiten und den Hallenbau. Dort unterstützen sie beispielsweise bei der Montage von Stahlträgern, Zwischendecken oder schweren Maschinen.
Typische Einsatzbereiche im Innenausbau sind unter anderem:
- Supermärkte und Einkaufszentren
- Industriehallen und Gewerbeflächen
- Logistikzentren und vergleichbare Warenumschlagsplätze
- Sanierungsprojekte, beispielsweise auf Zwischendecken oder Tiefgaragendächern
Darüber hinaus sind Minikräne eine sinnvolle Alternative überall dort, wo große LKW-Krane nicht eingesetzt werden können oder dürfen. Das betrifft beispielsweise Arbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden, Baustellen mit engen Zufahrten, Fußgängerzonen, Hinterhöfe oder dicht bebaute Wohngebiete in Großstädten. Auch bei Dachdecker- und Zimmererarbeiten spielen sie ihre Vorteile regelmäßig aus.
Den Einsatz von Minikränen wirtschaftlich planen
Die Miete eines Minikrans kann die Liquidität eines Unternehmens schonen. Beim Kauf wird erheblicher Kapitalbedarf gebunden, der sich nur dann rechnet, wenn der Kran dauerhaft und mit hoher Auslastung genutzt wird.
Da sich die Anschaffungskosten moderner Minikräne durchaus im sechsstelligen Bereich bewegen können, ist die Miete insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen häufig die wirtschaftlichere Lösung. Gleichzeitig reduziert sie laufende Nebenkosten wie Wartung und langfristige Kapitalbindung.
Ein weiterer Vorteil besteht in der hohen Flexibilität: Unternehmen können je nach Einsatzgebiet und Projekt stets das passende Kranmodell wählen und so ihre Baustellen optimal ausstatten.