Die Bundestagsabgeordnete Schahina Gambir hat beim Hafenpraktikum Minden Arbeitsabläufe an den Containerterminals im Industriehafen II und am RegioPort OWL kennengelernt. Im Mittelpunkt standen auch Fragen der Hafeninfrastruktur und des Güterverkehrs in Ostwestfalen-Lippe.
Einblick in die Hafenarbeit
Das Hafenpraktikum Minden wurde vom Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. (BÖB) initiiert. Der Verband richtet das Format an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Bundes- und Landespolitik und will damit Arbeitsabläufe sowie Tätigkeiten in Binnenhäfen vermitteln.
Schahina Gambir arbeitete an mehreren Stationen in den Containerterminals mit. Im Containerterminal RegioPort OWL bediente sie einen Portalkran. Im Industriehafen II begleitete sie den Umschlag eines Containers mit einem Reach-Stacker.
Gespräch über Infrastruktur
Neben den praktischen Stationen ging es um Hürden, Potenziale und politische Rahmenbedingungen für Binnenhäfen. Nach Angaben der Mindener Hafen GmbH zählen die Finanzierung von Instandhaltung und Instandsetzung der Hafeninfrastrukturen zu den zentralen Herausforderungen.
Schahina Gambir sagte: „Über viele Jahre wurde zu wenig in unsere Verkehrs- und Transportinfrastruktur investiert. Umso wichtiger ist es jetzt, sie gezielt zu modernisieren und den Güterverkehr dort, wo es sinnvoll und möglich ist, stärker von der Straße auf die Schiene und die Binnenschifffahrt zu verlagern. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort und ist zugleich ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“
Abschluss im Mindener Hafen
Zum Abschluss des Hafenpraktikums überreichte Karsten Martin-Borrego, Prokurist der Mindener Hafen GmbH, Schahina Gambir einen Schal der Initiative #HafenFan. Sebastian Jezek ist in den Bildangaben als Projektkoordinator der Mindener Hafen GmbH genannt.
Unternehmenslink: Stadt Minden
