Gruppenfoto der Organisatoren und Beteiligten beim B.O.P. Fürstenau in einer Messehalle mit Ausbildungsständen im Hintergrund
Arbeiten beim B.O.P. erfolgreich zusammen: Monika Steinkamp, Katja Bielefeld, Tanja Steinkamp, Matthias Wübbel, Lars Hellmers, Jürgen Sander, Vicky Teipen, Marietta Thole, Holger Isfort und Stefan Loureiro Silva. Foto: MaßArbeit

B.O.P. Fürstenau bringt Schüler und Betriebe zusammen

Beim B.O.P. Fürstenau haben rund 300 Schülerinnen und Schüler Einblicke in Ausbildungs- und Karrierewege erhalten. 33 Unternehmen und Einrichtungen aus der Region präsentierten in der IGS Fürstenau praktische Aufgaben, Berufsbilder und Einstiegsmöglichkeiten.

B.O.P. Fürstenau als Treffpunkt für Ausbildung

Der Berufsorientierungsparcours in Fürstenau soll Jugendliche und regionale Arbeitgeber frühzeitig zusammenbringen. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der IGS Fürstenau, der Marienschule Schwagstorf und der Goode-Weg-Oberschule Neuenkirchen.

Die MaßArbeit organisierte den B.O.P. gemeinsam mit den Schulen, der Wirtschaft, der Jugendberufsagentur und der Samtgemeinde Fürstenau. Neben dem Parcours gab es Workshops, Projekte und weitere Angebote zur Berufsorientierung.

Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit, hob das Engagement der Unternehmen hervor. Sie hätten mit praktischen Arbeitsproben ein lebendiges Bild der Ausbildungsregion vermittelt.

Betriebe werben um Fachkräfte von morgen

Für die teilnehmenden Unternehmen ist der B.O.P. auch ein Instrument der Nachwuchssicherung. Die Jugendlichen konnten Berufe nicht nur kennenlernen, sondern selbst ausprobieren. Dazu gehörten unter anderem Tätigkeiten aus Handwerk, Gesundheitsbereich, Industrie und Verwaltung.

Samtgemeindebürgermeister Matthias Wübbel sieht in dem Format einen Beleg für die Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und Institutionen in der Samtgemeinde. Jugendliche erhielten Einblicke in berufliche Perspektiven vor Ort. Betriebe könnten zugleich frühzeitig mit potenziellen Auszubildenden in Kontakt kommen.

Sägewerk Ortland stellt Ausbildungsberuf vor

Erstmals beteiligte sich auch das Sägewerk Ortland am B.O.P. Fürstenau. Das Unternehmen stellte den Ausbildungsberuf Holzbearbeitungsmechaniker/in vor und sucht noch Auszubildende für das kommende Ausbildungsjahr.

Geschäftsführer Maximilian Ortland verband die Teilnahme mit der Hoffnung, Jugendliche für den Beruf des Holzmechanikers zu gewinnen. Am Stand war auch ein Auszubildender im Einsatz, der aus erster Hand über Ausbildung und Berufsalltag informierte.

Dieses Konzept ist ein fester Bestandteil des Parcours. Nach Einschätzung von Katja Bielefeld von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit kommen Schülerinnen und Schüler häufig leichter mit Jugendlichen ähnlichen Alters ins Gespräch.

Praktische Erfahrungen unterstützen Berufswahl

Für die Schulen ist die Veranstaltung ein Baustein der Berufsorientierung. Jürgen Sander, Schulleiter der IGS Fürstenau, betonte, dass Schülerinnen und Schüler Berufe beim B.O.P. nicht nur kennenlernen, sondern praktisch erproben könnten. Diese Erfahrungen unterstützten fundierte Entscheidungen für den weiteren Bildungs- und Berufsweg.

Ein Beispiel ist die 16-jährige Kira. Sie möchte später in der Pflege arbeiten und bekam beim B.O.P. eine Vorstellung von ihrem möglichen Ausbildungsplatz. Entscheidend sei für sie der direkte Kontakt mit Menschen.

Unternehmens-/Veranstalterlink:
www.lkos.de
www.massarbeit.de

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