Vier Personen stehen bei einem Unternehmensbesuch der Stadt Rheine und der EWG Rheine in den Räumen der Dyckhoff GmbH vor einer großformatigen Textilaufnahme.
Unternehmensbesuch bei der Dyckhoff GmbH in Rheine: Ingo Niehaus, Dr. Peter Lüttmann, Danielle Wietheger und Michael Egbers. Foto: EWG Rheine

Dyckhoff in Rheine: Austausch über Fachkräfte und Lieferketten

Die Stadt Rheine und die EWG Rheine haben die Dyckhoff GmbH besucht. Im Mittelpunkt standen Fachkräftesicherung, Nachhaltigkeit, regulatorische Anforderungen und die weitere Entwicklung des Textilunternehmens am Standort Rheine.

Entwicklung und Qualitätssicherung bleiben in Rheine

Bei einem Unternehmensbesuch haben sich Vertreter der Stadt Rheine und der EWG Rheine mit der Geschäftsführung der Dyckhoff GmbH über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven ausgetauscht. An dem Termin nahmen Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus sowie eine Mitarbeiterin des Flächen- und Immobilienmanagements der EWG teil. Seitens des Unternehmens waren Geschäftsführerin Danielle Wietheger und Prokurist Michael Egbers vertreten.

Die Dyckhoff GmbH ist seit rund 78 Jahren in Rheine ansässig. Auch wenn die Produktion am Standort heute nur noch einen kleineren Anteil ausmacht, bleiben zentrale Aufgaben in Rheine. Dazu zählen Produktentwicklung, technische Ausarbeitung, Mustererstellung, Qualitätssicherung und Organisation.

Seit 2023 gehört Dyckhoff zur Argona-Gruppe. Das Produktportfolio wurde in den vergangenen Jahren erweitert. Neben klassischen Frottierwaren gehören heute auch Bettwäsche, Bettwaren und weitere textile Produkte zum Angebot. Die Beschaffung ist international aufgestellt, während wichtige Entwicklungsleistungen weiterhin in Rheine erbracht werden.

„Rheine ist für uns ein wichtiger Standort, insbesondere für Entwicklung, Qualitätssicherung und Organisation. Gleichzeitig stehen wir – wie viele Unternehmen – vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu gewinnen und steigende Anforderungen entlang der Lieferketten zu erfüllen“, sagte Geschäftsführerin Danielle Wietheger.

Fachkräfte und Nachhaltigkeit als zentrale Themen

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Fachkräftesituation. Besonders im gewerblich-technischen Bereich sei es schwierig, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Gleichzeitig zeigte sich das Unternehmen grundsätzlich offen für geeignete Bewerbungen, auch von Auszubildenden.

„Der Austausch mit unseren Unternehmen ist für uns ein zentraler Baustein, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Rheine weiterzuentwickeln. Themen wie Fachkräftesicherung, Energie und nachhaltige Produktion betreffen viele Betriebe gleichermaßen“, betonte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Auch Nachhaltigkeit und neue regulatorische Anforderungen entlang internationaler Lieferketten wurden diskutiert. Dabei ging es unter anderem um Dokumentationspflichten und künftige Rücknahmeregelungen für Textilien. Unternehmen und Wirtschaftsförderung sehen hier Potenzial für eine engere Vernetzung.

„Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verwaltung. Gerade bei Themen wie Fachkräfte, Flächenentwicklung oder neue gesetzliche Anforderungen können wir unterstützen und Netzwerke herstellen“, erklärte EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus.

Mögliche Kooperation zum Stadtjubiläum

Ein weiterer Gesprächspunkt war das Stadtjubiläum „700 Jahre Rheine“. Dabei wurden erste Ideen für mögliche Kooperationen besprochen, etwa individuell gestaltete Textilprodukte mit Bezug zum Jubiläum.

Der Besuch zeigt, welche Bedeutung der kontinuierliche Austausch zwischen Unternehmen, Verwaltung und Wirtschaftsförderung für den Standort Rheine hat. Im Anschluss an das Gespräch fand ein kurzer Rundgang durch die Produktionsbereiche statt.

Unternehmens-/Veranstalterlink: https://www.dyckhoff24.de

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