Steigende Prozesskomplexität, hohe Sicherheitsanforderungen und der zunehmende Automatisierungsgrad verändern die Intralogistik grundlegend. Auf der LogiMAT 2026 zeigt die TEAM GmbH, wie moderne Warehouse-Management-Systeme diesen Wandel aktiv gestalten können. In Halle 4, Stand B21 präsentiert das Unternehmen mit ProStore® bewährte Konzepte, neue Module und konkrete Projektbeispiele für das Lager von morgen.
Mehr als WMS: intelligente Steuerung statt Standardprozesse
ProStore® versteht sich nicht als klassische Lagerverwaltung, sondern als hochautomatisierte Softwareplattform, die Prozesse aktiv optimiert. Statt starre Standards abzubilden, reagiert das System flexibel auf individuelle Anforderungen – von Gefahrstofflagerung über Echtzeit-Ortung bis zur direkten Anbindung automatisierter Lagersysteme.
Damit rückt der Fokus weg von reiner Bestandsverwaltung hin zu echter Lagerintelligenz: Prozesse werden transparent, sicherer und effizienter gesteuert.
Sicherheit im Fokus: Gefahrstofflagerung als Standardmodul
Beim Umgang mit Gefahrstoffen gelten besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Dokumentation und Regelkonformität. ProStore® erweitert seinen Produktstandard deshalb um das neue Zusatzmodul Gefahrstoff-Lagerung.
Gefahrstoffdefinitionen lassen sich direkt im Artikelstamm verwalten, inklusive Kennzeichnungen und Regelwerken mit Ausschlusslisten für die korrekte Lagerplatzzuweisung. So werden gesetzliche Vorgaben zuverlässig eingehalten und gleichzeitig praxistauglich in den Lageralltag integriert.
Fehler vermeiden durch 3D-Staplerortung
Ein weiteres Entwicklungsfeld ist die Echtzeit-Ortung von Flurförderzeugen. ProStore® setzt hier auf 3D-LiDAR-Technologie, die mithilfe hunderttausender Abstandsmessungen pro Sekunde ein präzises Abbild der Fahrzeugumgebung erzeugt.
Die Ortung ist an feste Koordinaten im Lager gebunden. Wird eine Palette an einer falschen Position aufgenommen, erkennt das System den Fehler sofort und gibt eine entsprechende Meldung aus. Neben der Vermeidung von Verwechslungen erhöht die Technologie die Sicherheit im Lager und ermöglicht eine bessere Auslastung der Staplerflotte. Eine Einführung als ProStore®-Standardmodul ist vorgesehen.
AutoStore™: Direktanbindung ohne Umwege
Im Bereich automatisierter Kleinteilelager setzt ProStore® auf eine besonders effiziente Integration von AutoStore™. Die Direktanbindung erfolgt ohne Middleware und hat sich bei zahlreichen ProStore®-Kunden bereits bewährt.
Mit dem aktuellen Release ist zudem die Anbindung an Fördertechnik über Transferzellen möglich. Behälter können damit vollautomatisch zwischen AutoStore™, Fördertechnik und Arbeitsstationen bewegt werden – etwa für Produktionsversorgung, Value Added Services oder Wareneingangsbuchungen.
Voraussetzung ist der in ProStore® integrierte AutoStore™ Log Publisher. Er erlaubt die vollständige Nachverfolgung aller Behälterbewegungen, protokolliert Aktivitäten und Fehler und stellt die Daten auch für weiterführende Auswertungen zur Verfügung.
Simulation statt Schätzung
Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich aus der engen Kooperation zwischen TEAM und AutoStore™. Für ProStore®-Kunden stehen alle relevanten Leistungs- und Strukturparameter bereits zur Verfügung, um frühzeitig realistische AutoStore™-Simulationen zu erstellen.
So lassen sich maßgeschneiderte Layouts entwickeln, ohne aufwendige Voranalysen – ein klarer Effizienzgewinn für Planungs- und Integrationsprojekte.
Ausblick: intelligente Intralogistik als Wettbewerbsfaktor
Mit den aktuellen Weiterentwicklungen positioniert sich ProStore® als zentrale Plattform für vernetzte, sichere und hochautomatisierte Lagerprozesse. Auf der LogiMAT 2026 zeigt die TEAM GmbH, wie Lagerintelligenz zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird – praxisnah, modular und zukunftsorientiert.
Unternehmenslink: https://www.team-pb.de
