Produktion, Bau & Logistik

Maschinenbau NRW: Verunsicherungen prägen Bestelleingang

Düsseldorf. Der Auftragseingang im Maschinenbau NRW verzeichnete im Januar 2019 ein Minus von 15 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es eine Veränderung von -4 Prozent. Das Auslandsgeschäft lag bei -19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. Die Orders aus dem Euroraum sanken um 32 Prozent, die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum um 14 Prozent.

Auftragseingang im Maschinenbau NRW. Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2015 = 100. (Quelle: VDMA-Statistik)

Der Dreimonatsvergleich im Maschinenbau NRW Dezember 2018 bis Februar 2019 zeigte ein Minus von 17 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsaufträge sanken um 4 Prozent und die Auslandsaufträge um 13 Prozent. Die Nachfrage aus dem Euroraum gab um 29 Prozent nach, während sich die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euroländern mit -6 Prozent darstellten.

Hans-Jürgen Alt, Manager ProduktionNRW zum Maschinenbau NRW

„Die internationalen Verwerfungen und Handelsstreitigkeiten verunsichern die Unternehmen und trüben die Investitionsstimmung. Die Auswirkungen schlagen sich nun in den Bestellungen nieder“, erklärt Hans-Jürgen Alt, Manager ProduktionNRW zum Maschinenbau NRW.

nrw.vdma.org

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