Paderborn. Was ist ein Innovationsökosystem? Und wie schaffen solche Systeme gemeinsam neues Wissen, neue Ideen, innovative Produkte und Geschäftsmodelle? Um diese Fragen drehte es sich in einem Workshop, den it’s OWL gemeinsam mit Prof.


Paderborn. Was ist ein Innovationsökosystem? Und wie schaffen solche Systeme gemeinsam neues Wissen, neue Ideen, innovative Produkte und Geschäftsmodelle? Um diese Fragen drehte es sich in einem Workshop, den it’s OWL gemeinsam mit Prof.

Paderborn. Über 130 Organisationen haben sich beim Innovationswettbewerb ‚Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftliche relevante Ökosysteme‘ des Bundeswirtschaftsministeriums beworben. 35 von ihnen sind für eine zweite Runde ausgewählt worden – und it‘s OWL ist mit dabei. Ziel der it‘s OWL Projektidee ist es, Künstliche Intelligenz (KI) für die Produktentwicklung zu nutzen und Unternehmen Lösungen auf einem virtuellen Marktplatz bereitzustellen.

Hannover. Intelligente Maschinen, Plattformen und Assistenzsysteme: Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands zu sichern. Im Spitzencluster it‘s OWL entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam neue Ansätze.

Lemgo. Fraunhofer IOSB-INA und inIT auf der Hannover Messe 2019 – Wann sind Maschinen und Anlagen „intelligent“? Wann kommt die Digitalisierung im Mittelstand an – vor allem mit welchem konkreten Nutzen?

Lemgo. Verschiedene Sensoren, Aktoren, Maschinen sowie Steuer- und Regelungseinheiten – die Vernetzung heutiger Industrieanlagen ist genauso komplex, wie anspruchsvoll und stellt bestehende Funk-Technologien vor schier unüberwindbare Herausforderungen. Abhilfe schafft ein innovativer Lösungsansatz, der von vier Forschungseinrichtungen zusammen mit sieben Unternehmen entwickelt wurde und eine drahtlose Vernetzung und Regelung von Industrieanlagen mittels neuartiger, integrativer Funk-Technologie ermöglicht.

Lemgo. Rasante Änderungen auf den globalen Märkten, steigende Variantenvielfalt und Produktkomplexität sowie erhöhte Softwareanforderungen lassen herkömmliche Produktionsanlagen schnell an ihre Grenzen stoßen. Ressourcen könnten gespart werden, indem die Produktionsanlagen durch die Analyse von Daten Fehler erkennen und sich selbstständig optimieren – doch die Integration geeigneter Lösungen in den Unternehmen scheitert oft an einer mangelnden Referenzarchitektur.

Lemgo. Wie sieht die intelligente Fabrik der Zukunft aus? Und was bedeutet das für die Beschäftigten? Sicher ist, die Produktions- und Arbeitswelt wird sich nachhaltig verändern: Über das industrielle Internet sind Anlagen, Maschinen und sogar Fabriken weltweit miteinander vernetzt, neue Technologieentwicklungen wie Künstliche Intelligenz oder intelligente Assistenzsysteme revolutionieren gerade die Industrie.

Lemgo. Innovationen der Arbeitswelt mitwirkend gestalten, das ist die Vision der Wissenschaftler in Lemgo. Von abstrakten Ideen wie einem Papier-Prototyp bis zur konkreten Technologieentwicklung – Mitarbeiter oder Kunden sollen in die Entwicklung von Ideen und Prozessen der Arbeit von morgen interaktiv stärker eingebunden werden. Ein neues Zukunftslabor am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT), das Digital Innovation Lab, soll sie dabei unterstützen. Das Labor bietet einen Ort zum Kreativsein und Experimentieren.

Bad Salzuflen / Lemgo. Auf der diesjährigen FMB Zuliefermesse Maschinenbau präsentieren die Lemgoer Forschungsinstitute Fraunhofer IOSB-INA und Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL neueste Innovationen aus ihren Forschungslaboren: Gemeinsam demonstrieren sie am M2Assist mehrere Assistenzsysteme für manuelle Montageprozesse, wie AR- Brillen, Werkzeug-Tracking oder Remotezugriffe. Für die Lemgoer Wissenschaftler sind computergestützte Assistenzsysteme der Schlüssel, um die steigende Komplexität der industriellen Anlagen zu reduzieren und gleichzeitig den Menschen im Produktionsumfeld zu unterstützen.

Lemgo. Der jüngste Lebensmittelskandal um belastete Eier zeigt, welchen Stellenwert eine umfassende Qualitätskontrolle und –sicherung in der Lebensmittelindustrie einnimmt, um Verbraucher ausreichend schützen zu können. Forscher in Lemgo geben nun den Impuls für einen neuen Standard in der Qualitätssicherung von Lebensmitteln: Die kontinuierliche, vorausschauende Überwachung mittels Cyber-physischer Systeme und Big Data.
Die Einhaltung hoher Standards in der Lebensmittelproduktion gewährleisten einen umfassenden Verbraucherschutz, die ökonomische Ausnutzung von Rohstoffen sowie die Vermeidung höherer Herstellkosten und Reklamationen. Insgesamt hohe Anforderungen für den Prozess der Qualitätssicherung, der nach jetzigem Stand jedoch „oft nur stichprobenartig und retrospektiv“ erfolgt, so Professor Oliver Niggemann, Vorstand am inIT.