Wirtschaftsweise di Mauro zieht in Bosch-Aufsichtsrat ein

Wirtschaftsweise di Mauro zieht in Bosch-Aufsichtsrat ein Stuttgart (dapd). Der Bosch-Aufsichtsrat wird deutlich weiblicher und erhält mit der ehemaligen Wirtschaftsweisen Beatrice Weder di Mauro zudem prominente Unterstützung. Neben Weder di Mauro ziehen zum 22. März auch Christiane Benner und Kerstin Mai von der Arbeitnehmerseite neu in das Gremium ein, wie Bosch am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Bislang war die Chefin des Allensbach Instituts, Renate Köcher, einzige Frau im 20-köpfigen Aufsichtsrat. Hermut Kormann, früherer Chef des Maschinenherstellers Voith, scheidet dagegen aus Altersgründen nach fünfjähriger Mitgliedschaft aus. Auf der Arbeitnehmerseite hören Daniel Müller und Wolf Jürgen Röder auf. Weder di Mauro hat einen Lehrstuhl an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne. Daneben sitzt sie im Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS. Sie gehörte bis Februar 2012 dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Industrie bekommt deutlich weniger Aufträge

Deutsche Industrie bekommt deutlich weniger Aufträge Berlin (dapd). Die deutsche Industrie ist nach der zuletzt leichten Erholung überraschend schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar fielen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vormonat voraussichtlich um 1,9 Prozent, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Dezember waren die Bestellungen noch um 1,1 Prozent gestiegen. Der Rückgang im Januar zeige, „dass die Industrie ihre Schwächephase noch nicht überwunden hat“, erklärte das Ministerium. Das Auftragsminus steht im Widerspruch zur zuletzt aufgehellten Stimmung in der Industrie, die nach dem schlechten Jahresende 2012 eigentlich auf eine rasche Belebung des Geschäfts schließen ließ. „Einen positiven Ausblick für die Industriekonjunktur geben bislang vor allem die Stimmungsindikatoren, die sich teilweise kräftig verbessert haben“, schrieb das Ministerium. Grund für die Auftragsflaute im Januar war den Angaben zufolge vor allem eine spürbar gesunkene Auslandsnachfrage. Hier gingen die Bestellungen auf Monatssicht deutlich um drei Prozent zurück. Dagegen fiel das Minus im Inland mit 0,6 Prozent weniger Aufträgen wesentlich geringer aus. „Der Umfang von Großaufträgen war im Gegensatz zum Vormonat stark unterdurchschnittlich“, erklärte das Ministerium weiter. Im Zweimonatsvergleich von Dezember und Januar zu Oktober und November gingen die Bestellungen bei den deutschen Industriefirmen um 1,3 Prozent zurück. Auch hier schwächte sich vor allem die Auslandsnachfrage mit einem Minus von 2,3 Prozent kräftig ab. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Werbung
Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).

Autozulieferer Continental schüttelt Krise in Europa einfach ab

Autozulieferer Continental schüttelt Krise in Europa einfach ab Frankfurt/Main (dapd). Dem Autozulieferer Continental kann die Krise auf dem europäischen Automarkt derzeit nichts anhaben. Der Konzern kehrte 2012 in den Kreis der 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zurück – und verbuchte gleich ein Rekordjahr. „Continental hat 2012 den Gewinn gegenüber dem Vorjahr um gut 50 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro gesteigert“, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Umsatz stieg demnach um 7,3 Prozent auf 32,7 Milliarden Euro. Und das Wachstum soll weitergehen. Dafür will sich Continental auch unabhängiger von Europa machen und setzt auf Fahrerassistenzsysteme, die bis 2025 das völlig autonome Fahren ermöglichen sollen. „Etwaige Verunsicherungen gehören der Vergangenheit an. Ihre Continental ist wieder da und das stärker als je zuvor“, sagte Degenhart. Der Konzern war nach dem Einstieg des deutlich kleineren Konkurrenten Schaeffler als Großaktionär 2008 aus dem Leitindex DAX ausgeschieden. Zu niedrig war der Anteil der frei handelbaren Aktien geworden. Inzwischen ist der Anteil des selbst hoch verschuldeten Schaeffler-Konzerns an Continental wieder auf 49,9 Prozent geschrumpft. Damit – und mit dem wirtschaftlichen Erfolg – stand dem Wiederaufstieg in den DAX im September nichts mehr im Weg. „Wir können mit unsicheren Marktbedingungen umgehen“ Bei den Rekordwerten 2012 half das Wachstum in Nordamerika und Asien. Zudem ließ laut Degenhart der Preisdruck bei den Rohstoffen nach. Ins laufende Jahr ist Continental verhalten gestartet, dennoch erwartet der Konzern insgesamt weiteres Wachstum. Im ersten Quartal rechnet Continental mit einem Umsatzrückgang um ein bis drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es sei nicht wie noch im Schlussvierteljahr 2012 gelungen, den Einbruch auf dem europäischen Automarkt in anderen Regionen auszugleichen, hieß es. Davon zeigte sich Degenhart allerdings nicht verunsichert: „Unsichere Marktbedingungen sind unser ständiger Begleiter. Wir wissen aber genauso gut: Wir können damit umgehen“, sagte er. Der Konzernchef erwartet für das Jahr ein Umsatzwachstum von rund fünf Prozent auf mehr als 34 Milliarden Euro. Die Zuversicht schöpft er dabei aus der Erwartung, dass der weltweite Pkw-Markt von 81 Millionen produzierten Einheiten im vergangenen Jahr auf 82,5 Millionen Einheiten 2013 leicht wachsen wird. Auch der Markt für Ersatzreifen werde zulegen. Langfristiges Wachstum sollen die Märkte in Asien und Südamerika ermöglichen. „Wir machen immer noch 55 Prozent des Umsatzes in Europa, wir wollen diesen Anteil auf 45 Prozent absenken und darunter“, sagte Degenhart. Continental setzt zudem auf Fahrerassistenzsysteme. „Das voll automatisierte Fahren wird technisch voraussichtlich 2025 möglich sein“, erwartet Degenhart. Einen entsprechenden Plan hatte der Konzern bereits im Dezember vorgelegt. „Innovationen wie diese sind die Wachstumstreiber von morgen“, gab sich Degenhart überzeugt. Die zunehmende Zahl älterer Fahrer werde zusätzlich die Nachfrage nach solchen Hilfen befeuern. Continental habe deshalb die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2012 um zehn Prozent auf über 1,7 Milliarden Euro erhöht. Die Anleger belohnten die Entwicklung mit einem weiteren Kurssprung der Aktie. Kurz nach Vorlage der Zahlen stieg auf einen Höchstwert von deutlich über 98 Euro zu und pendelte sich bis gegen 11.45 Uhr mit einem Plus von knapp vier Prozent bei 97,50 Euro ein. Im Jahresverlauf 2012 hatte die Aktie bereits um mehr als 80 Prozent zugelegt. Die Aktionäre will das Unternehmen mit einer Rekorddividende von 2,25 Euro je Aktie belohnen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Umbauprogramm lässt Merck-Ergebnis schrumpfen

Umbauprogramm lässt Merck-Ergebnis schrumpfen Darmstadt (dapd). Das ehrgeizige Umbauprogramm von Merck-Chef Karl-Ludwig Kley hat im vergangenen Jahr tiefe Spuren in der Bilanz des Pharma- und Spezialchemiekonzerns hinterlassen. Restrukturierungskosten von einer halben Milliarde Euro sorgten dafür, dass der Konzerngewinn nach Steuern 2012 um 6,6 Prozent auf 567 Millionen Euro sank, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Gesamterlöse der Merck-Gruppe stiegen dagegen um 8,7 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro. Doch zahlt sich das Umbauprogramm für das Darmstädter Unternehmen bereits aus. Im vierten Quartal 2012 verdiente Merck unter dem Strich rund 272 Millionen Euro und damit mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Die Gesamterlöse von Oktober bis Dezember wuchsen um acht Prozent auf gut 2,8 Milliarden Euro. Und auch der Blick in die Zukunft fällt optimistisch aus. Für 2013 und 2014 erwartet der Konzern zwar nur ein moderates organisches Umsatzwachstum, aber dank der Sparbemühungen einen überproportionalen Anstieg des Betriebsergebnisses (Ebitda vor Sondereinflüssen) und einen deutlichen Anstieg des Konzernergebnisses. Merck-Chef Karl-Ludwig Kley betonte: „Wir haben nicht nur eines der umfangreichsten Veränderungsprogramme der 345-jährigen Unternehmensgeschichte weit vorangetrieben. Es ist uns auch gelungen unser Geschäft in einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld weiter auszubauen.“ Der Manager bezifferte die Netto-Einsparungen durch das Effizienzsteigerungsprogramm im Jahr 2012 auf rund 115 Millionen Euro. Das Unternehmen habe damit das ursprüngliche Sparziel von 55 Millionen Euro deutlich übertroffen. Die Aktionäre sollen davon profitieren. Der DAX-Konzern will die Dividende von zuletzt 1,50 Euro auf 1,70 Euro je Anteilsschein erhöhen. An der Börse kamen die Nachrichten aus Darmstadt gut an. Der Konzern war am Donnerstagvormittag der größte Gewinner im DAX. Der Wert der Merck-Aktie stieg bis zum Mittag um fast vier Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Bundeskartellamt prüft überhöhte Fernwärmepreise

Bundeskartellamt prüft überhöhte Fernwärmepreise Bonn (dapd). Wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise hat das Bundeskartellamt Verfahren gegen sieben Versorgungsunternehmen eingeleitet. Auslöser waren die Ergebnisse der im August 2012 abgeschlossenen Sektoruntersuchung Fernwärme, teilte die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag mit. Dabei hatte das Bundeskartellamt festgestellt, dass die durchschnittlichen Preise einiger Unternehmen deutlich über dem Durchschnitt lagen. Dem dadurch begründeten Anfangsverdacht geht die Behörde nun nach. Die Verfahren richten sich gegen die Unternehmen: E.on Hanse Wärme, RWE Energieleistungen, Dalkia, Danpower, Energie SaarLor Lux sowie die Stadtwerke Leipzig und Rostock. Betroffen seien rund 30 Versorgungsgebiete in fast allen Bundesländern, erklärte das Bundeskartellamt. Allerdings weisen nach Angaben der Behörde nicht alle Versorgungsgebiete der betroffenen Unternehmen auffällig hohe Erlöse auf. Kartellamtspräsident Andreas Mundt betonte, Fernwärmekunden hätten lediglich vor der erstmaligen Entscheidung für ein bestimmtes Heizsystem die Auswahl zwischen verschiedenen Versorgungswegen. Danach bestehe für sie auf lange Sicht keine Wechselmöglichkeit. „Daher sind bei überhöhten Preisen Missbrauchsverfahren des Bundeskartellamts erforderlich, um die Verbraucher zu schützen“, sagte Mundt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Westerwelle verurteilt Geiselnahme von UN-Blauhelmen in Syrien

Westerwelle verurteilt Geiselnahme von UN-Blauhelmen in Syrien Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle hat die Geiselnahme von 21 UN-Blauhelmsoldaten durch syrische Rebellen scharf verurteilt. „Ich fordere die Verantwortlichen auf, die Beobachter unverzüglich freizulassen“, sagte Westerwelle am Donnerstag. Neutrales Personal der Vereinten Nationen dürfe nicht zum Spielball der Interessen im syrischen Bürgerkrieg werden. Am Mittwoch waren die 21 Beobachter der Vereinten Nationen auf den Golan-Höhen nahe der israelischen Grenze Opfer einer Geiselnahme geworden. Syrische Kämpfer hatten die Mitarbeiter in ihre Gewalt genommen, um damit die syrischen Regierungstruppen zum Rückzug aus dem Gebiet zu zwingen. dapd (Politik/Politik)

Traumschiff macht in diesem Jahr 22-mal in Deutschland fest

Traumschiff macht in diesem Jahr 22-mal in Deutschland fest Neustadt/München (dapd). Die aus der ZDF-Reihe „Traumschiff“ bekannte MS „Deutschland“ steuert ab dem Frühjahr regelmäßig die Heimat an. Der Luxusliner läuft von Mai bis September insgesamt 22-mal einen deutschen Hafen an, wie eine Sprecherin der norddeutschen Traditionsreederei Peter Deilmann am Donnerstag in München mitteilte. Auf dem Fahrplan stünden die Hansestadt Hamburg, die Nordseeinsel Amrum und das Ostseebad Binz ebenso wie Helgoland, Kiel, Sylt, Travemünde und Wismar. „Für unser Programm sind deutsche Häfen ideale Ausgangspunkte, ob für Kurzreisen in die Nordsee, Nordland-Expeditionen oder die große Ostseereise mit der ‚Deutschland'“, sagte Reederei-Geschäftsführer Konstantin Bissias. Auch für 2014 sei eine starke Präsenz in deutschen Häfen geplant. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juli 2014 starte jede „Traumschiff“-Reise in Deutschland. Die MS „Deutschland“ mit rund 500 Passagieren ist das Flaggschiff der Reederei Peter Deilmann, die vor 40 Jahren in Neustadt an der Ostsee gegründet worden war. Seit Sommer gehört das Unternehmen der Münchner Aurelius-Gruppe. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Lufthansa warnt vor Pandoras Box in Schönefeld

Lufthansa warnt vor Pandoras Box in Schönefeld Berlin/Schönefeld (dapd). Die Lufthansa hat bei einem erweiterten Nachtflugverbot für den künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld vor unabsehbaren wirtschaftlichen Konsequenzen gewarnt. „Wir öffnen Pandoras Box, wenn wir die Axt an das Kompromissurteil des Bundesverwaltungsgerichts setzen“, sagte Lufthansa-Vorstand Thomas Kropp am Donnerstag am Rande der Internationalen Tourismusbörse in Berlin im Gespräch mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). „Jegliches Rütteln an dem Kompromiss ist für diesen Flughafenstandort schädlich“, betonte Kropp. Schließlich hätten seine und andere Firmen den Richterspruch von Oktober 2011 als „verlässliche und bindende Vertrauensbasis“ für Planungen gesehen. „Das Bundesverwaltungsgericht ist für uns das Maß aller Dinge“, sagte er. Platzeck entgegnete, für ihn sei der parlamentarische Wille und damit der Wille des Volkes maßgebend. Der Streit entzündet sich an Platzecks Kehrtwende zur Nachtruhe am Flughafen. Beauftragt von Rot-Rot im Potsdamer Landtag setzt er sich seit zwei Wochen für deren Ausdehnung über die Kernzeit zwischen Mitternacht und 5.00 Uhr hinaus ein. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutschland gewinnt Fluglärmstreit gegen die Schweiz

Deutschland gewinnt Fluglärmstreit gegen die Schweiz Luxemburg (dapd). Im jahrzehntelangen Fluglärmstreit mit der Schweiz hat Deutschland einen Sieg errungen: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilte am Donnerstag, dass die von der Bundesregierung erlassenen Überflugbegrenzungen für Verbindungen zum Flughafen Zürich rechtens sind. Die Schweiz hatte sich erst bei der EU-Kommission und schließlich beim EU-Gericht in Luxemburg dagegen gewehrt. „Mit seinem heutigen Urteil weist der Gerichtshof das Rechtsmittel der Schweiz zurück“, teilte der EuGH nun mit. Seit 2003 darf das deutsche Hoheitsgebiet nahe der schweizerischen Grenze an Wochentagen nicht zwischen 21 Uhr und 7 Uhr, und an Wochenenden und Feiertagen nicht zwischen 20 Uhr und 9 Uhr in geringer Höhe überflogen werden. Dabei handele es sich nicht um ein generelles Durchflugverbot, sondern eine bloße Änderung der Flugwege, begründeten die Richter. Es liege auch keine Verletzung der Dienstleistungsfreiheit in der EU vor, weil diese nicht für die Schweiz gelte. dapd (Politik/Politik)

Friedrich schlägt Rumänen und Bulgaren Tür zu Schengenraum zu

Friedrich schlägt Rumänen und Bulgaren Tür zu Schengenraum zu Brüssel (dapd). Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat Rumänien und Bulgarien die Tür zum Schengenraum vorerst wieder zugeschlagen. „Derzeit ist die Zeit noch nicht reif“ für den Wegfall der Grenzkontrollen, sagte Friedrich am Donnerstag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Es gebe in beiden Ländern noch Schwachstellen, insbesondere bei der Funktionsfähigkeit der Justiz. Damit kassierte Friedrich auch den deutschen Vorschlag aus dem vergangenen Jahr einer stufenweise Aufnahme in den Schengenraum. Demnach sollten zunächst an den Flug- und Seehäfen die Kontrollen abgeschafft werden, und erst in einem zweiten Schritt an den Landesgrenzen. Geht es nach Friedrich, dann wird die Schengenaufnahme für Sofia und Bukarest in diesem Jahr vollständig auf Eis gelegt. Zum Jahresende will die EU-Kommission neue Berichte über die Fortschritte in der Justiz, im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Korruption vorlegen. Man sollte schauen, wie die Berichte ausfallen, „und dann werden wir erneut darüber diskutieren“, sagte der CSU-Politiker. Der Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in den Schengenraum müssen alle 26 Mitgliedsstaaten zustimmen, womit Berlin ein Vetorecht hat. dapd (Politik/Politik)