Der Lieblingsschuhladen drei Straßen weiter, die Boutique im Viertel nebenan, der Biomarkt um die Ecke: Zwei Drittel der Internetnutzer (66 Prozent) in Deutschland vermissen in der Corona-Pandemie ein Online-Angebot ihrer Geschäfte vor Ort. 79 Prozent haben auch die konkrete Sorge, dass Einzelhändler in ihrer Region das Jahr wirtschaftlich nicht verkraften werden. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die im Oktober und November 2020 durchgeführt wurde.
Gastronomie – die Krise nutzen zur Neuausrichtung
Keine andere Branche ist von der Corona-Krise stärker betroffen als die Gastronomie. Gegen die Verluste, die in den Zeiten der Zwangsschließungen und den reduzierten Platzangeboten aufgrund der Abstandsregelungen entstehen, kann nichts getan werden. Doch auch diese Krise hat einmal ein Ende, wobei hier die vielleicht baldige Zulassung eines Impfstoffes zumindest eine wichtige Wegmarke darstellt hin zu einer Besserung der Lage. Doch kann die Gastronomie einfach wieder dort anknüpfen, wo sie im März dieses Jahres ihren ersten Stillstand erfuhr? Wird alles wieder wie vorher sein? Der erzwungene Leerlauf der Krise darf durchaus genutzt werden, um über andere Konzepte in der Gastronomie nachzudenken, etwa den Weg hin zu mehr Mobilität, aber auch Intimität.

Ninka: neue Spritzgusstechnik. Umrüstung mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Die Ninkaplast GmbH, Bad Salzuflen, ist ein mittelständisches Unternehmen mit langjähriger Expertise in Kunststoffformgebung und Oberflächenveredelung. Im Mittelpunkt der Fertigung stehen spritzgegossene Formteile aus Kunststoff, die besonders von der Küchen- und Badmöbelindustrie nachgefragt werden. Die zahlreich betriebenen Spritzgießmaschinen werden kontinuierlich im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie von Ninka durch effizientere mit deutlich kleinerem CO2-Fußabdruck ersetzt.
IHK, VWO, IGM: Osnabrück braucht Flächen für Wohnen und Wirtschaft
In einer gemeinsamen Erklärung weisen jetzt die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, der VWO Verein für Wirtschaftsförderung in Osnabrück und die IG Metall Osnabrück auf den dringenden Bedarf an der Entwicklung von Flächen für Wohnen und Gewerbe in der Stadt Osnabrück hin. „Osnabrück muss hier künftig mehr tun, wenn die Stadt im Wettbewerb der Oberzentren attraktiv für Investoren und qualifizierte Fach- und Führungskräfte bleiben will. Wachstum braucht Raum. Wir brauchen ein quantitativ und qualitativ gutes Angebot an Flächen, auf denen neue Wohnungen geschaffen werden und Unternehmen sich ansiedeln können.“ Ein Beispiel hierfür sei das künftige Gewerbegebiet Eselspatt. Es werde für neue Beschäftigung und Einkommen sorgen. Dies betonen jetzt IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.

Jugendliche der IGS Bramsche: mit Hilfe von Dallmann ins Bauhandwerk
Vertragsschluss im Corona-Modus: Online unterzeichneten jetzt die IGS Bramsche und das Unternehmen Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam wollen sie künftig im engen Austausch und mit praxisnahen Projekten die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule verbessern. Begleitet wird die Zusammenarbeit von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit.
Arbeitsagenturen: Unternehmen sollten bis ans andere Brückenende gehen
Um sich über die regionale Umsetzung von Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft in der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie auszutauschen, haben sich die Leitungen der Arbeitsagenturen OWL am Dienstag mit Spitzenvertretern der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld getroffen.

Gründerhochschule FH Münster unterstützt Schritt in Selbstständigkeit
Wer gründen will, braucht nicht nur fachliche Kompetenzen und Grundlagenwissen im kaufmännischen Bereich, sondern auch den Willen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Dabei unterstützt die FH Münster. Genauer gesagt: Die Gründerhochschule begeistert für die Karriereoption Unternehmertum, befähigt durch die Vermittlung des nötigen Know-hows und begleitet auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Möglich wird all das durch verschiedene Projekte und Förderprogramme, an denen sich die FH Münster beteiligt. Welche das sind, wie genau das Angebot der FH Münster aussieht und welche Erfolgsgeschichten es schon gibt, finden Interessierte ab sofort auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite fhms.eu/gruenden.

Osnabrück bleibt regionaler Spitzenreiter beim Gewerbesteuerhebesatz
In diesem Jahr haben 17 Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk die Gewerbesteuer erhöht und damit immerhin jede siebte Kommune der Region. Außerdem hoben jeweils 19 Kommunen die Hebesätze für die Grundsteuer A sowie 20 Kommunen für die Grundsteuer B an. Dieses Ergebnis zeigt eine aktuelle Umfrage der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

krz: Ehrenamtskarten App NRW. „Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit“
Im Rahmen der OZG-Umsetzung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die Digitalisierung zur „Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit“. Hierzu entwickelt das krz die App „Ehrenamtskarte NRW“, die einen vollständig digitalen und medienbruchfreien Weg zur Beantragung, Verlängerung und der Partizipation am entsprechenden Vergünstigungsprogramm ermöglicht.

Corona Umfrage der Uni Paderborn: Schützenvereine stark getroffen
Keine Umzüge, keine Ehrungen, keine Versammlungen: Wegen der Corona-Krise mussten in diesem Jahr die Schützenfeste und nahezu alle kulturellen Angebote der Vereine abgesagt, gemäß den Hygienevorschriften neu konzipiert oder in digitale Formate umgewandelt werden. Um herauszufinden, wie sehr sich die kulturelle Praxis der Schützenvereine deshalb verändert hat, haben Wissenschaftler des Kompetenzzentrums für Kulturerbe der Universität Paderborn in Kooperation mit der Warsteiner Brauerei eine Online-Umfrage zu den Folgen der Corona-Pandemie durchgeführt.
