Gröhe: Schwarz-Grün verursacht Alpträume

Gröhe: Schwarz-Grün verursacht Alpträume Berlin (dapd). Die SPD schenkt dem Nein der Unions-Spitzen zu einem möglichen schwarz-grünen Bündnis keinen Glauben. „Die Dementis von Angela Merkel und Horst Seehofer zu einer schwarz-grünen Koalition sind wenig glaubwürdig“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Montag in Berlin. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe erteilte einer Koalition mit den Grünen nach der Bundestagswahl 2013 erneut eine deutliche Absage. Mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hatte am Wochenende überraschend ein Kabinettsmitglied offen Sympathie für ein Bündnis mit den Grünen geäußert. „Ich kann mir Schwarz-Grün prinzipiell schon seit langem vorstellen“, sagte Schröder im Hessischen Rundfunk. Es komme aber sehr auf die handelnden Personen an. SPD: Schwarz-Grün-Debatte hilft Rot-Grün CSU-Chef Horst Seehofer hatte demgegenüber auf gravierende Unterschiede zwischen der Union und den Grünen verwiesen und betont, dies gelte unabhängig vom jeweiligen Spitzenpersonal der Grünen. CDU-Generalsekretär Gröhe sagte der Zeitschrift „Super Illu“ zu schwarz-grünen Gedankenspielen: „Am Träumen wird kein Christdemokrat gehindert. Aber wenn ich mir die grünen Beschlüsse anschaue, wären das ja Alpträume“. Er sehe „keine Sehnsucht“ in der CDU nach einer Koalition „mit einer nach links gerückten SPD oder den Grünen“. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Oppermann glaubt solchen Bekenntnissen nicht. Die Fortsetzung von Schwarz-Gelb sei trotz aller Lippenbekenntnisse faktisch und politisch ausgeschlossen, gab Oppermann zu bedenken. „Das Gespenst von Schwarz-Grün wird die Union bis zur Bundestagswahl begleiten – ob Merkel es will oder nicht“, sagte er der Union voraus. Das Problem der CDU-Chefin sei, dass die Debatte über Schwarz-Grün die Kernwählerschaft der Union verschrecke und demobilisiere. „Das kann Rot-Grün nur recht sein“, frohlockte der SPD-Mann. dapd (Politik/Politik)

Junge bedürftige Deutsche glauben nicht an das große Geld

Junge bedürftige Deutsche glauben nicht an das große Geld Berlin (dapd). Junge einkommensschwache Deutsche sehen kaum Chancen für einen sozialen Aufstieg. Das geht aus einer am Montag in Berlin vorgestellten Allensbach-Umfrage im Auftrag von „Bild der Frau“ hervor. Demnach hält mit 55 Prozent mehr als die Hälfte der unter 30-jährigen einkommensschwachen Deutschen einen Aufstieg aus einer einfachen sozialen Schicht für nur sehr schwer möglich. Nur 19 Prozent sind davon überzeugt, dass man es durch persönliche Anstrengungen in der Regel auch „zu etwas bringt“. Was zählt, ist aus Sicht vieler allein das Elternhaus. In Schweden ist die junge Generation aus einfachen Schichten vom Gegenteil überzeugt: Mit 68 Prozent sind gut zwei Drittel der Auffassung, dass jeder alles werden kann. Lediglich 28 Prozent halten einen sozialen Aufstieg für nur sehr schwer möglich. Während schwedische Eltern fest überzeugt sind, dass Kinder davon profitieren, wenn sie schon sehr früh in die Kita oder zur Tagesmutter gehen, sind die Deutschen der Meinung, dass ein Kleinkind unter der Berufstätigkeit der Mutter oder beider Elternteile leidet. In Deutschland besucht bislang nur rund ein Viertel der unter Dreijährigen eine Kinderbetreuungseinrichtung. Schweden verzeichnet eine Betreuungsquote von mehr als 90 Prozent für Zweijährige. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in Deutschland 1.835 Personen ab 16 Jahren und in Schweden einen repräsentativen Querschnitt befragt. dapd (Politik/Politik)

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Einzug in innovativen Neubau

Als wir unser Ingenieurbüro gegründet und uns für den Namen RegeNova entschieden haben, wollten wir verdeutlichen, dass es unseren Prinzipien entspricht: Bestehendes wiederherstellen, wertschätzen und weiterzuentwickeln und unsere Ideen innovativ und wirtschaftlich umzusetzen. Diese Prinzipien haben wir auch bei der Planung unseres Bürogebäudes umgesetzt!“ hob Diplom Ingenieur Amandus Bohmann in seiner Ansprache hervor.

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Aktuelles zur privaten PKW Nutzung

Da fast jeder Unternehmer ein Fahrzeug betrieblich nutzt, hat dieses Thema nicht an Aktualität verloren, wie die Fülle von Gerichtsentscheidungen dazu zeigt. Fahrzeuge, die zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden, sind dem steuerlichen Betriebsvermögen zuzurechnen. Sämtliche Betriebskosten inkl. der Abschreibung auf das Fahrzeug sind dann als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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Grüne bescheinigen Regierung Merkel Tatenlosigkeit beim Klimaschutz

Grüne bescheinigen Regierung Merkel Tatenlosigkeit beim Klimaschutz Berlin (dapd). Zum Start des Weltklimagipfels in Doha bescheinigen die Grünen der Bundesregierung Tatenlosigkeit in Sachen Klimaschutz. Die schwarz-gelbe Regierung gebe ein jämmerliches Bild ab, kritisierte die Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast, am Montag in Berlin. „Umweltminister und Wirtschaftsminister können und wollen sich nicht einigen, und die Bundeskanzlerin schaut zu. Entschieden wird nichts.“ Von Deutschland habe die internationale Gemeinschaft nichts zu erwarten, bilanzierte Künast. „Das ist unverantwortlich, angesichts der Herausforderungen vor der die Klimakonferenz steht und der Vorreiterrolle, die Deutschland dank der eingeleiteten Energiewende spielen könnte.“ Nicht einmal das nötigste werde vorangetrieben, rügte sie. Beispiele seien die Rücknahme überschüssiger Zertifikate vom EU-Emissionsmarkt und die Anhebung des europäischen Klimaziels bis 2020 auf minus 30 Prozent CO2-Emissionen. Im Ölstaat Katar wollen 194 Staaten unter anderem über einen konkreten Fahrplan für einen Weltklimavertrag verhandeln, der 2015 beschlossen werden soll. Die UN-Konferenz dauert bis zum 7. Dezember. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) wird kommende Woche in Doha, der Hauptstadt des Emirats, erwartet. dapd (Politik/Politik)

Allianz-Studie sieht Fortschritte bei Schuldenstaaten der Eurozone

Allianz-Studie sieht Fortschritte bei Schuldenstaaten der Eurozone München (dapd). Die Euro-Krisenländer Griechenland, Portugal und Spanien befinden sich einer Studie der Allianz zufolge auf dem Weg der Besserung. Die Ergebnisse des „Allianz Euro Monitors“ zeigten: „Reformen brauchen Zeit, die ‚Problemländer‘ sind aber auf einem guten Weg“, sagte der Chefvolkswirt des Versicherungskonzerns, Michael Heise, am Montag in München. Er erwarte im kommenden Jahr eine „allmähliche Stabilisierung der Konjunktur“. Neben Belgien (5,9 Punkte) waren Griechenland (3,4), Portugal (4,1) und Spanien (5,0) die einzigen Euroländer, die ihren Wert gegenüber dem Vorjahr verbesserten. Griechenland legte dabei sogar am stärksten zu. So seien die Lohnstückkosten und der Verschuldungsgrad des privaten Sektors gesunken. „Insgesamt gibt es in Griechenland Fortschritte, die in der öffentlichen Diskussion übersehen werden“, sagte Heise. An der Spitze des Monitors steht Deutschland mit 7,7 Punkten vor Österreich und Luxemburg mit 7,0 Punkten. Neues Schlusslicht ist Zypern mit 3,0 Punkten. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Verbände fordern von Deutschland Führungsrolle beim Klimaschutz

Verbände fordern von Deutschland Führungsrolle beim Klimaschutz Berlin (dapd). Zum Auftakt der Klimakonferenz in Doha (Katar) haben Umwelt- und Entwicklungsorganisationen von der Bundesregierung ein entschlossenes Vorgehen im Kampf gegen den Klimawandel verlangt. Greenpeace forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, sich für eine progressive Rolle der EU während der Verhandlungen einzusetzen. „Wenn die Kanzlerin sich für den Klimaschutz so engagieren würde wie für die Rettung der Banken, könnte Europa in Katar eine Führungsrolle einnehmen und von Blockiererländern wie USA und China viel mehr einfordern“, sagte der Klimaexperte der Organisation, Martin Kaiser. Die Hilfsorganisation Oxfam forderte die Industrieländer dazu auf, konkrete Zusagen über die künftigen Klima-Hilfsgelder zu machen. „Wir erwarten von Deutschland und den übrigen Industrieländern hier konkrete Aussagen, wie und in welchem Umfang sie nach 2012 die armen Länder bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen werden – zusätzlich zur Entwicklungshilfe“, erklärte Oxfam. Wenn die Industriestaaten dazu nicht bereit seien, drohe der Stillstand. Auch müssten sie bei ihren bisherigen Klimaschutz-Zielen nachbessern. Im Ölstaat Katar wollen 194 Staaten unter anderem über einen konkreten Fahrplan für einen Weltklimavertrag verhandeln, der 2015 beschlossen werden soll. Die UN-Konferenz dauert bis zum 7. Dezember. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) wird kommende Woche in Doha, der Hauptstadt des Emirats, erwartet. dapd (Politik/Politik)

Bayer übernimmt Softwarespezialisten Radimetrics

Bayer übernimmt Softwarespezialisten Radimetrics Leverkusen (dapd). Bayer übernimmt den kanadischen Spezialisten für medizinische Software Radimetrics. Eine Kaufvereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, teilte der Leverkusener Konzern am Montag mit. Radimetrics hatte unter anderem ein Computerprogramm zur präzisen Messung der Strahlenbelastung von Patienten im Verlauf mehrerer bildgebender Untersuchungsverfahren auf den Markt gebracht. „Mit dieser strategischen Akquisition baut Bayer sein Geschäft im Bereich Radiology & Interventional weiter zu einem Komplettanbieter von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für die Radiologie aus“, sagte Bayer-Manager Alan Main. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht. Erst vor einer Woche war Bayer mit dem Versuch gescheitert, den US-Vitaminhersteller Schiff Nutrition zu übernehmen, weil der britische Wasch- und Putzmittelhersteller Reckitt Benckiser ein höheres Gegenangebot vorgelegt hatte. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Medizintechnikbranche steigert Exporte

Deutsche Medizintechnikbranche steigert Exporte Wiesbaden (dapd). Der Export von deutscher Medizintechnik ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. So wurden 2011 rund 205.000 Herzschrittmacher „made in Germany“ ins Ausland verkauft und damit 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Der Verkaufswert stieg auf 353 Millionen Euro nach 317 Millionen Euro im Vorjahr. Hauptabsatzmärkte für Herzschrittmacher waren die USA, Brasilien und Polen. Auch der Auslandsabsatz von künstlichen Nieren aus Deutschland legte kräftig zu. 2011 wurden Blutwäschegeräte und Zubehör im Wert von 524 Millionen Euro exportiert, wie die Statistiker weiter mitteilten. Das entsprach im Jahresvergleich einer Wertsteigerung von fast 16 Prozent. Hauptabnehmer waren hier China und die USA. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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