Arbeitsagenturbezirk Bielefeld: Der Ausbildungsmarkt im Juli 2020

Im Agenturbezirk, zu dem das Stadtgebiet Bielefeld und der Kreis Gütersloh zählen, sind von Oktober 2019 bis Juli 2020 4.034 Bewerber auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz gewesen. Das sind 799 Bewerber weniger als im Vorjahr (minus 16,5 Prozent). Von den Bewerbern sind aktuell 1.218 unversorgt.

Unternehmen und Verwaltungen haben der Arbeitsagentur in dem Zeitraum 4.187 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind auch 799 Stellen weniger als im Vorjahr (minus 16,0 Prozent). Unbesetzt sind momentan 1.402 Berufsausbildungsstellen. Rechnerisch betrachtet hat demnach jeder noch unversorgte Ausbildungssuchende aktuell die Wahl unter 1,15 unbesetzten Berufsausbildungsstellen.

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Treue Seele: Karin Lobe aus Espelkamp war ihr gesamtes Berufsleben in der Gauselmann Gruppe tätig. - Foto: Gauselmann AG
Treue Seele: Karin Lobe aus Espelkamp war ihr gesamtes Berufsleben in der Gauselmann Gruppe tätig. - Foto: Gauselmann AG

45 Jahre Spielemacherin: Karin Lobe begeht Jubiläum bei Gauselmann

Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein hohes Gut – und deshalb ist Paul Gauselmann auch stolz darauf, allein im August 18 Jubilare für mehr als 25-jährige Betriebszugehörigkeit ehren zu können. So kommen in nur einem Monat 545 Jahre Unternehmenstreue zusammen. „Als Unternehmer habe ich mich immer für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortlich gefühlt. Die langjährige Treue ist ein Zeichen dafür, dass dies von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anerkannt wird – und das freut mich“, so der Firmenpatriarch. Ein Blick auf das gesamte Jahr bestätigt das: 2020 werden 269 Jubilare für 10, 25, 30, 40 und 45 Jahre geehrt – in Summe sind das 5355 Jahre Betriebszugehörigkeit.

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Werbebanner „Verbände Dialog Gütersloh“ mit Gruppe von Menschen und bunten Sprechblasen – Einladung „Sei dabei!“ am 25.–26. Juni 2026 im Kultur- und Kongresszentrum Gütersloh (kultur-raeume-gt.de).

Zwei Wege – ein Ziel: Online Info-Session zum dualen Bachelor-Studium

Der Vorteil eines dualen Bachelor-Studiums ist der hohe Anteil der Praxisphasen. An der Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn (FHDW) sind die Studierenden rund 50 Prozent der dreijährigen Studienzeit in Unternehmen tätig, die andere Hälfte besteht aus Theorie wie Vorlesungen, Seminare und Hausarbeiten. Die Praxisphasen können sie bei einem oder unterschiedlichen Unternehmen absolvieren. Über diese unterschiedlichen Varianten informiert am Mittwoch, 5. August (17 bis 19 Uhr) eine Online-Info-Session.

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Die Initiative „Zukunft Ausbildung in Lippe“ geht online. Sie ist ein breites Bündnis vieler Institutionen, die im Übergang Schule-Beruf Verantwortung tragen. Landrat Dr. Axel Lehmann unterstützt das Netzwerk. - Foto: ©Lippe Bildung eG
Die Initiative „Zukunft Ausbildung in Lippe“ geht online. Sie ist ein breites Bündnis vieler Institutionen, die im Übergang Schule-Beruf Verantwortung tragen. Landrat Dr. Axel Lehmann unterstützt das Netzwerk. - Foto: ©Lippe Bildung eG

Die Initiative „Zukunft Ausbildung in Lippe“ geht online

In den Zeiten des Corona-Virus sind viele Sicherheiten in Frage gestellt. Oft betrifft das die berufliche Zukunft der Jugendlichen, die jetzt die Schule in Richtung Ausbildung verlassen. Ein breites Bündnis von mehr als 20 lippischen Institutionen möchte diese Jugendlichen mit weiteren Angeboten unterstützen. So startet jetzt eine Website mit gebündelten Informationen für junge Menschen, aber auch für Unternehmen in Lippe.

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©Cybrain - stock.adobe.com

Einwanderungsland Deutschland: Ohne Dolmetscher und Übersetzer nicht möglich

Deutschland ist ein traditionelles Einwanderungsland. Das ist kein besonders neues Ergebnis, auch wenn es nicht immer so wahrgenommen wird. Im Mittelalter, später in der Weimarer Republik und im wiedervereinigten Deutschland kamen Menschen aus verschiedenen Ländern hierher. Selbst in der damaligen DDR waren Einwanderer aus anderen sozialistischen Ländern üblich.
Für die Wirtschaft ist die Zahl der Zuwanderer und Einwohner ohne deutschen Pass zunehmenden von Bedeutung. Sie sind auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Verwaltungen und Hilfsorganisationen stehen bei der Betreuung häufig vor Problemen. Die Sprache stellt das größte Problem für Zuwanderer dar.

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Das Kurzarbeitergeld trägt. Betriebe nehmen alle Hürden erfolgreich.

Das Kurzarbeitergeld stabilisiert in der Corona-Pandemie Unternehmen aller Größen und Branchen. Mehrere Faktoren begünstigen, dass in Ostwestfalen-Lippe auch jene Betriebe Kurzarbeitergeld nutzen und zügig alle Hürden im zweistufigen Antragsverfahren nehmen, die auf Kurzarbeitergeld bisher nicht angewiesen waren und diesem zugrundeliegende Systematik nicht kannten.

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iGZ-Vermittlungsplattform geht an den Start

Es klingt wie eine Zukunftsvision: Ein Unternehmen sucht Verstärkung über Zeitarbeit. Es stellt seine Anforderungen auf einer Plattform ein. Die Zeitarbeitsunternehmen greifen darauf zu und bieten ihr Personal an. Angebot trifft Nachfrage, ein Treffer kommt zustande, alles kostenlos. Das System ist transparent und fair. Genau das ist jetzt Realität. Die Zeit für Treffer ist da. Time to match – Matchtime – matchtime-personal.de.

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Start Duale Studierende. - Fotos: Phoenix Contact
Start Duale Studierende. - Fotos: Phoenix Contact

Duale Studierende bei Phoenix Contact gestartet

Am 1. Juli sind 31 Dual Studierende in sieben verschiedenen Studiengängen bei Phoenix Contact an den Standorten Blomberg und Bad Pyrmont in ihr Berufsleben gestartet. Neben den bekannten Studiengängen, wie Elektrotechnik, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen und -informatik studieren auch acht junge Menschen Data Science. Bei diesem Studiengang steht der Umgang mit Daten, der in vielen Bereichen der Wirtschaft immer wichtiger wird, sowie die Datenanalyse im Vordergrund. Wie in jedem Jahr zeitlich versetzt zum 1. September werden auch 47 Auszubildende ihre Berufsausbildung starten.

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Infografik: Anzahl der Niedriglohnbeschäftigten - ©Bertelsmann Stiftung
Infografik: Anzahl der Niedriglohnbeschäftigten - ©Bertelsmann Stiftung

Niedriglohnsektor: Sackgasse statt Sprungbrett

Unter dem „Brennglas“ der Corona-Krise offenbaren sich gesellschaftliche Missstände, so auch im Niedriglohnsektor. Half seine Ausweitung Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte in Arbeit zu bringen, entpuppt er sich heute für viele Beschäftigte als Sackgasse – nicht zuletzt weil einige Branchen ihr Geschäftsmodell auf niedrigen Löhnen aufgebaut haben. Nur gut einem Viertel aller Niedriglohnbeschäftigten gelingt der Aufstieg, während die Hälfte über mehrere Jahre im Niedriglohnsektor verharrt.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Netzwerken sowie das Team des Projekts Enabling Networks Münsterland kamen heute beim ersten Treffen der Denkfabrik „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“ zusammen. Denkfabrik „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“ © Münsterland e.V.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Netzwerken sowie das Team des Projekts Enabling Networks Münsterland kamen heute beim ersten Treffen der Denkfabrik „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“ zusammen. Denkfabrik „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“ © Münsterland e.V.

Denkfabrik im Münsterland: „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“

Wachsende Müllberge, immer mehr Treibhausgase, dazu ein steigender Ressourcenverbrauch: Um diese Probleme im Münsterland anzugehen, sind ein Umdenken und innovative Ansätze nötig. Wie diese aussehen könnten, damit befasst sich die Denkfabrik „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“ innerhalb des Verbundprojekts Enabling Networks Münsterland. Erstmals kamen die elf Mitglieder heute im M44 Meeting Center in Münster zusammen. Dabei lernten sie sich mit Abstand und unter strengen Hygieneauflagen kennen und diskutierten über die Inhalte und Ziele der Denkfabrik.

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