Symbolbild zur Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau mit vernetzter Produktion und digitalen Steuerungssystemen
Die Digitalisierung ist im Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA-Umfrage strategisch stärker verankert, zugleich bleiben Organisation und Regulierung zentrale Hürden. Foto: Press Medien

Maschinenbau verankert Digitalisierung strategisch – Hürden liegen vor allem in der Organisation

Die Digitalisierung ist im Maschinen- und Anlagenbau kein Randthema mehr, sondern in vielen Unternehmen strategisch verankert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des VDMA unter 248 Mitgliedsunternehmen. Demnach sieht sich die Branche digital mehrheitlich mindestens auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb, zugleich bremsen vor allem IT-Sicherheit, Change Management, fehlende Ressourcen und regulatorische Vorgaben die weitere Transformation.

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Dr. Florian Hengsbach mit einem 3D-gedruckten Logo aus Stahl des Hochschulverbunds innovation2business.nrw
Dr. Florian Hengsbach mit einem 3D-gedruckten Logo aus Stahl des Hochschulverbunds innovation2business.nrw. Foto: Andrea Bowinkelmann

Neuer Werkzeugstahl aus Paderborn soll 3D-Druck im Werkzeugbau voranbringen

Ein Forschungsteam aus Paderborn hat ein neues Werkzeugstahlkonzept für den 3D-Druck entwickelt und in die Ausgründung Addition GmbH überführt. Der Ansatz soll ein zentrales Problem der additiven Fertigung im Werkzeugbau lösen: die bislang schwierige Verbindung von hoher Härte und guter Wärmeleitfähigkeit. Für den Standort OWL ist das ein Beispiel dafür, wie Werkstoffforschung in industrielle Anwendungen übergeht.

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Geschäftsführer Thomas Kleinegees von Sita hält den TOP 100-Innovator-Preis 2026 in den Händen.
Geschäftsführer Thomas Kleinegees von Sita mit dem TOP 100-Innovator-Preis 2026. Foto: Sita

Sita zum dritten Mal als TOP 100-Innovator ausgezeichnet

Sita aus Rheda-Wiedenbrück ist erneut unter den 100 innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Der Hersteller von Flachdachentwässerungsprodukten erhielt das TOP 100-Siegel 2026 und wurde damit bereits zum dritten Mal in dem Innovationswettbewerb ausgezeichnet.

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Blick in einen voll besetzten Konferenzsaal beim Lightweighting Summit mit Bühne, Rednerpult und großer Präsentationsleinwand.
Beim Lightweighting Summit in Hannover diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Forschung über Innovationen und Effizienzpotenziale im Leichtbau. Foto: Deutsche Messe

7. Lightweighting Summit rückt Effizienz und Innovationskraft des Leichtbaus in den Fokus

Leichtbau bleibt für viele Branchen ein strategisches Technologiefeld – von der Industrie über die Mobilität bis zur Verteidigung. Beim 7. Lightweighting Summit am 21. April 2026 in Hannover diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Forschung, wie effiziente Leichtbaulösungen Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz sowie Energie- und Ressourceneffizienz stärken können.

Veranstaltet wird der Summit vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das Programm spannt den Bogen von industrieller Transformation über neue Fertigungsverfahren bis zu internationalen Perspektiven auf die Entwicklung des Leichtbaus.

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Neun Vertreter aus Wirtschaft, Netzwerk und Verwaltung stehen beim Auftakt der Expert Group Manufacturing in einem Veranstaltungsraum in Herzlake.
Reihe v.l.n.r.: Jonas Berger (Stadt Lingen), Konstantin Klein (Arvato Systems), Stefan Fangmeyer (Hänsch GmbH), Vivien Meiners (CorneXion GmbH), Darleen Bohnes (CorneXion GmbH), Andreas Bernaczek (CorneXion GmbH), Sandra Prekel (Stadt Lingen), Ludger Dopp (Hänsch GmbH), Clemens Binder (KI Park e.V.) Foto: KI Park e.V.

KI Park Satellit Lingen startet Expert Group Manufacturing

Mit der neuen Expert Group Manufacturing will der KI Park Satellit Lingen den Austausch über den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Fertigung stärken. Zum Auftakt kamen rund 30 Vertreter aus Industrie, Technologie und Wissenschaft bei der Hänsch GmbH in Herzlake zusammen.

Das Format soll vor allem dem produzierenden Mittelstand in der Region neue Impulse geben. Ziel ist es, konkrete Anwendungen, Kooperationen und Projekte rund um KI anzustoßen – auch überregional.

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Person im VR-Labor der Hochschule Bielefeld mit Sony-XR-Brille und Eingabestift bei der Arbeit an einer virtuellen Konstruktion
Die Hochschule Bielefeld nutzt als erste Hochschule in Deutschland eine Sony-XR-Brille in Forschung und Lehre. Mit dem System lassen sich Konstruktionen direkt im erweiterten Raum bearbeiten. Foto: P. Pollmeier/HSBI

HSBI nutzt als erste Hochschule in Deutschland Sony-XR-Brille in der Lehre

Die Hochschule Bielefeld setzt eine neue Sony-XR-Brille als erste Hochschule in Deutschland in Forschung und Lehre ein. Für die Ingenieurausbildung ist das relevant, weil Studierende damit nicht nur virtuelle Modelle betrachten, sondern Konstruktionen direkt im erweiterten Raum bearbeiten können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die praxisnahe Ausbildung im Maschinenbau in Ostwestfalen-Lippe.

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Schülerinnen und Schüler präsentieren ein KI-generiertes Video im Klassenraum; auf Monitoren sind Videokonferenz und Filmszene zu sehen
Aaron („vorne“) zeigt seinen mit KI produzierten Film: Dahinter, von links: Ralph Volz (Lehrkraft Hermann-Vöchting-Gymnasium) mit Schülerinnen aus dem Projektteam, kniend: Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum Lippe.MINT), vorne auf dem Bildschirm: Marcel Dierig, Daniel Ernst und Laura Schwarzmeier von der Stratoflights GmbH & Co. KG. Foto: zdi-Zentrum Lippe.MINT

Schüler produzieren Filme mit KI: zdi-Zentrum Lippe.MINT bringt Praxisprojekt ans Hermann-Vöchting-Gymnasium

Wie lässt sich Künstliche Intelligenz im Unterricht so vermitteln, dass nicht nur Technik verstanden, sondern auch kritisch reflektiert wird? Am Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg haben Schülerinnen und Schüler genau das erprobt – in einem dreitägigen Online-Projekt, bei dem sie Kurzfilme und Erklärvideos mithilfe von KI-Tools entwickelt und umgesetzt haben.

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Porträt von Thomas Werning im Sakko und weißem Hemd vor unscharfem Grün im Hintergrund
Thomas Werning. Foto: Thomas Werning

Digitale Souveränität: Europas Chance auf Werte, Resilienz und Wachstum

Europa steht an einem digitalen Scheideweg. Zu viel Wertschöpfung, zu viele Datenströme und zu viele strategische Abhängigkeiten wandern seit Jahren dorthin, wo die Regeln nicht zwingend unseren entsprechen – in die USA und nach Asien. Das ist längst keine abstrakte Debatte mehr über Cloud-Anbieter oder Social-Media-Plattformen. Es ist eine Standortfrage. Und es ist eine Frage politischer Handlungsfähigkeit.

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Grafik zu Marketingtrends bis 2027: Künstliche Intelligenz liegt vor datengetriebenem Marketing und Personalisierung
Laut Bitkom-Befragung sehen Unternehmen KI als wichtigsten Marketingtrend bis 2027 – vor datengetriebenem Marketing und Personalisierung. Grafik: Bitkom

Bitkom-Studie: KI wird bis 2027 wichtigster Trend im digitalen Marketing

Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom Experiment zur Pflichtdisziplin: In deutschen Marketingabteilungen steigt der Druck, immer mehr Kanäle, Formate und Zielgruppen parallel mit relevantem Content zu bedienen – und das bei zunehmender Dynamik in Märkten und Plattformen. Eine aktuelle Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, welche Themen Unternehmen bis 2027 als besonders prägend einschätzen.

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