Gruppe von Phoenix-Contact-Vertretern bei der Verleihung des IHK-Bildungspreises 2026 auf einer Bühne
Freuen sich über die Auszeichnung: Sebastian Prange, Boris Hagemeier, Cindy Benzing, Pascal Rüsing, Moderatorin Judith Rakers, Bastian Bröckling, Wjatscheslaw Sujev und Julian Hoffmann. Foto: Phoenix Contact

Phoenix Contact erhält Auszeichnung für neues IT-Ausbildungskonzept

Phoenix Contact hat beim IHK-Bildungspreis 2026 den zweiten Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“ erreicht. Ausgezeichnet wurde ein neues Konzept für die IT-Ausbildung, das stärker auf Eigenverantwortung, Praxisprojekte und Lernfähigkeit im KI-Zeitalter setzt.

Ausbildung ohne klassische Klausuren und Noten

Die IT-Ausbildung von Phoenix Contact ist im Finale des Bildungspreises 2026 der Deutschen Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet worden. Das Unternehmen aus Blomberg erreichte mit seinem neu entwickelten Ausbildungskonzept den zweiten Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“.

„Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz wichtige Schritte in die richtige Richtung gehen – insbesondere mit Blick darauf, wie sich Ausbildung durch neue Technologien und veränderte Anforderungen weiterentwickelt“, sagt Cindy Benzing, Unternehmensbereichsleiterin People & Organization bei Phoenix Contact.

Im Mittelpunkt steht ein verändertes Verständnis von Ausbildung. Phoenix Contact will Lernende nicht nur fachlich qualifizieren, sondern sie langfristig für eine sich schnell verändernde Arbeitswelt stärken.

„Was wir ihnen mitgeben wollen, sind eine offene Haltung gegenüber Veränderungen, ein hohes Maß an Selbstlernfähigkeit und agile Kooperationsfähigkeit“, erklärt Boris Hagemeier, Bereichsleiter Young Talents.

Praxisprojekte ersetzen punktuelle Wissensabfragen

Entwickelt wurde das Konzept von den IT-Ausbildern Julian Hoffmann, Wjatscheslaw Sujev und Pascal Rüsing. Grundlage bleibt der Rahmenplan der Industrie- und Handelskammer. Gleichzeitig wird dieser gezielt weiterentwickelt.

Ein zentraler Unterschied zur klassischen Ausbildung: Phoenix Contact verzichtet in diesem Konzept auf traditionelle Klausuren und Noten. Stattdessen setzt das Unternehmen auf Fachgespräche, kontinuierliches Feedback und reale Projekte aus dem Unternehmensalltag.

Damit sollen die Auszubildenden nicht kurzfristig Kompetenzen antrainieren, sondern Eigenverantwortung, Reflexionsfähigkeit und intrinsische Motivation entwickeln. Nach Angaben des Unternehmens geht es darum, in Menschen zu investieren und nicht nur in einzelne Skills.

„Wir verschwenden keine Zeit mehr auf das Lernen für Prüfungen und deren Korrektur, die nur punktuell Wissen abfragen können“, sagt Pascal Rüsing. Im Fachgespräch zeigten die Lernenden anhand realitätsnaher Fragestellungen, ob sie ein Thema verstanden haben.

Ausbildung für das KI-Zeitalter

Auch der Einsatz von Assistenzsystemen spielt im Konzept eine Rolle. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie solche Systeme in Ausbildung und Arbeitswelt integriert werden können. Das macht den Ansatz besonders relevant für Unternehmen, die ihre Nachwuchskräfte auf digitale und KI-geprägte Arbeitsumfelder vorbereiten müssen.

Für Phoenix Contact ist die Platzierung daher mehr als eine Auszeichnung. Sie steht für einen Wandel in der beruflichen Bildung. Die drei IT-Ausbilder sehen ihr Konzept als passende Antwort auf neue Anforderungen: Es sei „genau die richtige Lösung für das KI-Zeitalter“.

Der Deutsche Bildungspreis wird alle zwei Jahre von der DIHK verliehen. 2026 gab es insgesamt 140 Bewerbungen von Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen. Im Finale entschied eine Jury aus Ausbilderinnen und Ausbildern verschiedener Einrichtungen und Unternehmen über die Platzierungen.

Unternehmenslink:
www.phoenixcontact.com

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