Entscheidung über Astra-Produktion demnächst

Frankfurt/Main (dapd). Der Kompaktwagen Opel Astra wird demnächst womöglich nicht mehr am Standort Rüsselsheim hergestellt. Die Adam Opel AG erklärte am Sonntagabend, eine Entscheidung über die Produktionsstätte der nächsten Generation des Astras falle nach Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe), wonach das Modell von 2015 an nur noch im englischen Werk in Ellesmere Port und im polnischen Gliwice vom Band laufen solle.

Opel betonte, dass das Werk Rüsselsheim das einzige Insignia-Werk im europäischen Produktionsverbund sei und damit ein Alleinstellungsmerkmal genieße. „Es ist einer unserer modernsten Standorte, von dem wir uns weitere Effizienzverbesserungen versprechen, um zusätzliche Investitionen zu tätigen.“ Die Astra-Produktion in Rüsselsheim habe erst 2011 begonnen; im vergangenen Jahr seien 18.300 Astra dort vom Band gerollt. Europaweit habe Opel 328.900 Einheiten des Fahrzeugs produziert.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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