Bankenverband senkt Wachstumsprognose

Bankenverband senkt Wachstumsprognose Frankfurt/Main (dapd). Der Bankenverband sieht die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland nicht mehr so optimistisch wie im vergangenen Herbst. Er senkte seine Konjunkturprognose von 1,1 auf 0,7 Prozent, wie Hans-Joachim Massenberg, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbands, am Mittwoch in Frankfurt am Main sagte. Für 2014 erwarten die Chefvolkswirte der privaten Banken ein deutlich höheres Wachstum von 1,7 Prozent. Der Konjunktureinbruch im letzten Quartal 2012 sei „überraschend hoch gewesen“. Nun befinde sich die deutsche Wirtschaft aber wieder auf Wachstumskurs. Im Jahresverlauf sollte sich die konjunkturelle Erholung in Deutschland stabilisieren, erklärte Massenberg. Gründe seien positive Entwicklungen bei den Stimmungsindikatoren, etwas freundlichere Signale aus einigen Schwellenländern und eine spürbare Erholung der Industrieaufträge zum Jahresende 2012. „Trotz erster Hoffnungszeichen auch für den Euroraum sehen wir die Lage in der Währungsunion deutlich gedämpfter“, sagte Massenberg. 2013 werde die Wirtschaft in der Eurozone stagnieren. Es gebe zwar positive Entwicklungen wie eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten. „Doch die Unternehmen werden nur wieder investitionsfreudiger, wenn das Vertrauen in die Zukunft der Währungsunion wächst“, sagte der Bankenvertreter. „Leider sind hier nach der Italien-Wahl neue Unsicherheiten aufgeflackert.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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