Airbus wehrt sich gegen deutsche Kritik

Berlin (dapd). Der Flugzeugbauer Airbus wehrt sich gegen Kritik aus Berlin, Deutschland komme bei Forschung, Entwicklung und Produktion neuer Passagierflugzeuge zu kurz. „Es ist an der Zeit, mit der Schwarzmalerei aufzuhören“, sagte Airbus-Chef Fabrice Brégier der Zeitung „Die Welt“. Er reagierte auf einen Streit um eine Anschubfinanzierung für den Langstreckenflieger A 350.

Die Bundesregierung hält dem Bericht zufolge Zahlungen von 600 Millionen Euro zurück. Die Förderzusage sei daran geknüpft, dass Airbus „Forschung, Entwicklung und Produktion an den deutschen Standorten bei laufenden und zukünftigen Programmen stärkt und ausbaut“, heißt es in Regierungskreisen. Airbus hatte am Dienstag in Toulouse die Endfertigungslinie für den A 350 eröffnet. Airbus will allerdings an der derzeitigen Arbeitsaufteilung am A 350 nicht rütteln. Kein Standort könne derzeit allerdings zusätzliche Arbeitspakete annehmen. „Alle A350-Standorte sind mit dem Programm bereits voll ausgelastet“, sagte Brégier. Dass Frankreich einen etwas höheren Anteil hat, räumte er ein. Gleichwohl sagte er: „Da die Endfertigungslinie in Toulouse ist, ist es normal, dass der Anteil Frankreichs etwas höher liegt.“ Unterm Strich ist aus Airbus-Sicht die Arbeitsaufteilung fair.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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