Grüne sehen in Fracking Gefahr für den Bodensee

Grüne sehen in Fracking Gefahr für den Bodensee Stuttgart/München (dapd). Die Grünen in Baden-Württemberg, Bayern, der Schweiz und Österreich fordern ein generelles Verbot der umstrittenen Erdgasförderung durch das Fracking-Verfahren. Sollte die Methode zum Einsatz kommen, sei der Bodensee als Trinkwasserreservoir bedroht, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Derzeit überprüften zwei britische Firmen bei Konstanz und Biberach, ob sich die Bodenseeregion für Fracking eigne. Anlass für die gemeinsame Forderung ist der Plan der Bundesregierung, die Fördermethode unter strengen Vorgaben zu erlauben. Die Grünen fordern deshalb die Bundesregierung sowie die österreichische und die Schweizer Regierung auf, Fracking komplett zu verbieten. Die Verseuchung von Grundwasser sowie Seen und Flüssen mache nicht vor Grenzen halt, heißt es. Fracking ist ein technisches Verfahren zur Gewinnung von Erdgas aus unterirdischen Gesteinen. Dabei wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in das Gestein gepresst, um es aufzubrechen und das Gas freizusetzen. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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